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Ortsverband Bottwartal Die Grünen im Bottwartal

Willkommen bei den Grünen im Bottwartal!

 

Windkraft im Bottwartal: Jetzt geht´s los

 

 

Noch einmal war es unser OV, der Windkraftinteressierte am 25.4. zum Projektstart "Windkraft im Bottwartal" eingeladen hat. Unser erklärtes Ziel war es, an diesem Abend einen Kreis von Bottwartälern zu finden, in deren Regie das Projekt betrieben wird.  Auch unser Referent, Heinrich Blasenbrei-Wurz, legte dies den über 50 Interessierten nahe:" Es gibt kein Grünes, Rotes, Schwarzes Windrad. Es kann nur ein Bürgerwindrad geben."

Der Aufsichtsratsvorsitzende der EG Ingersheim skizzierte dann einen möglichen Fahrplan für die Windkraft im Bottwartal. So muss man, um nach EEG vergütet zu werden, einen Standort finden, der mind. 60% des Stromertrags bringt, den die gleiche Maschine an der Nordseeküste erreicht. Das entspricht etwa 5,5m/s mittlere Jahresgeschwindigkeit des Windes in Nabenhöhe.  Weitere Kriterien: Bestimmte Abstandshaltungen (z.B. zu Wohngebieten), Zuwegungen, ausreichende Stellflächen für den Kran und ein nahegelegener Netzanschluss.

Wenn das alles geklärt ist, sollte man mit einem Vertriebsmenschen den beabsichtigten Standort begehen. Ein "Bauvorlageberechtigter" sollte gefunden werden, der der Genehmigungsbehörde das Projekt vorstellt. Es schließt sich ein geologisches Gutachten an, das die Standfestigkeit des Standorts feststellt. Mit dem Windgutachten eines zertifizierten Gutachters erreicht man die EEG-Förderung und das O.K. einer mitfinanzierenden Bank. Das letzte Gutachten bezieht sich auf  eine evtl. Beeinträchtigung der Vogelwelt ("Avifaunistisches Gutachten"). Sodann kann der Bauantrag gestellt gestellt werden, eine lokale Bank zur Mitfinanzierung gefunden werden, sowie eine Betreibergesellschaft gegründet werden. So hat es Ingersheim erfolgreich vorgemacht. Ein wesentlicher Schlüssel für den Erfolg war die Kooperation mit der Kommune vom ersten Schritt an.

Am Ende des Abends haben sich 25 Personen aus dem ganzen Bottwartal in die Mitmach-Liste eingetragen. Auch eine vorläufige Koordinatorin wurde gefunden: Claudia Canz,  Architektin aus Steinheim.