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Willkommen bei den Grünen im Bottwartal!

Tok und Fink zu Besuch im Weingut Adelmann

Mit einem Besuch des Prädikats-Weingutes Graf Adelmann setzte unser Landtagsabgeordnete Tayfun Tok (GRÜNE), seine Sommertour durch seinen Wahlkreis fort. Begleitet wurde er von unserem OV-Vorstandsmitglied Andreas Fink (Großbottwar), ebenfalls Biowinzer.  „Weinbau ist gerade bei uns im Bottwartal landschafts- und stilprägend. Deswegen ist der Austausch mit den Erzeugern wichtig“, so Tok.

Der Austausch fand am Donnerstag (8. Juli) in den repräsentativen Räumen der Burg Schaubeck mit Besitzer Felix Graf Adelmann statt. Angesichts der Historie war ein wesentliches Thema die Tradition des Weingutes und die veränderten Bedingungen in der Vermarktung der Weine. „Wir haben über 700 Jahre Weinbauerfahrung auf Burg Schaubeck, aber natürlich passen wir uns den gesellschaftlichen Veränderungen an“, so der Graf bei der Begrüßung. Seit 2016 wird das Weingut biologisch bewirtschaftet. Gerade in der Umstellung und den sich immer weiter verändernden klimatischen Verhältnissen sieht Graf Adelmann aktuell die großen Herausforderungen. Durch hohe Niederschläge in diesem Jahr sind viele zusätzliche Arbeitseinsätze nötig, um die Weinberge gesund zu erhalten. Außerdem berichtete er, wie er das Weingut von seinem Vater übernommen und nach seinen Vorstellungen weiterentwickelt hat. Dabei spielt trotz vieler neuer Ideen das verpflichtende Erbe von Weingut und Burg eine wesentliche Rolle: „Wein ist für uns Kulturgut und kein Industrieprodukt.“

„Am Beispiel des Grafen sieht man die spannende Aufgabe, Tradition fortzuführen und gleichzeitig neue und wirtschaftliche sinnvolle Wege der Weinvermarktung zu gehen“, so Tayfun Tok, neugewählter wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion.

Tok merkte an: „Gerade die Vermarktung von biologischen und regionalen Produkten gilt es voranzubringen. Deswegen braucht es einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen unseren Landwirten, uns als Verbrauchern, dem Naturschutz und dem Handel. Wir haben hier in der Region erstklassige Qualität und erzeugen nachhaltige Produkte.“

Während der Sommertour besucht Tok verschiedene Stationen. „Mich interessieren die Gedanken und Ideen der Menschen in meinem Wahlkreis und ich möchte meine Tour nutzen, diese einzufangen und Kontakte aufzubauen,“ so Tayfun Tok.

Lars Schweizer stellt seine Wahlkampagne vor

Unser Bundestagskandidat Lars Schweizer war am vergangenen Mittwoch (7.7.) zum zweiten Mal zu Gast bei unserem Ortsverband. Unmittelbar nach seiner Nominierung ging es zuallererst um das persönliche Kennenlernen. Letzte Woche ging es um seine politischen Schwerpunkte und seine Wahlkampagne. Diese Begegnung konnte nach langer Lockdown-Phase auch wieder in Präsenz stattfinden (TSG-Vereinsheim, Steinheim).

Zunächst stellte Lars seine politischen Schwerpunkte dar:" 2 Themenfelder möchte ich schwerpunktmäßig in meiner Kampagne ganz nach vorne stellen. 1. Wir Grünen wollen unser Land klimaneutral machen. Wir werfen nicht nur irgendwelche schön klingende Zahlen in den politischen Ring, wir sagen unseren BürgerInnen ganz genau, wie wir das machen werden. Wir nehmen sie mit und wir werden das sozial abfedern. Menschen mit geringerem Einkommen werden dabei sogar insgesamt entlastet. 2. Wir Grünen wollen eine offene Gesellschaft, wir kämpfen gegen jede Form der Diskriminierung, gegen jede Form des Rassismus. Wir verteidigen die Grundwerte unseres Grundgesetzes. Jeder muss erfahren können, dass in unserem Land jeder gleichwertig ist und das unabhängig von seiner Herkunft, von der Hautfarbe und seinen Orientierungen. Das Grundgesetz muss gelten. Es darf nicht von den Neu-Rechten gekapert werden. Nur eine offene Gesellschaft ist ein Garant für unsere Freiheit. Alles andere kann man z.B. in Orbans Ungarn nachverfolgen."

Natürlich wird der Wahlkampf kein leichter sein, so Schweizer, das hätten die letzten Wochen sehr eindeutig gezeigt. "Wir werden Lösungen präsentieren, wo andere Parolen setzen. Die braucht kein Mensch", so Schweizer. Unser Kandidat setzt dabei weniger auf große Veranstaltungen als auf kleinere, kreative Formate wie beispielsweise Gartengespräche und Haustürwahlkampf. Trotzdem werden landespolitische Persönlichkeiten wie z.B. die Landtagspräsidentin Muhterem Aras, der Umweltstaatssekretär Andre Baumann, die Umweltministerin Thekla Walker und der Fraktionsvorsitzende Andreas Schwarz in seinem immerhin 39 Kommunen umfassenden Wahlkreis auftreten. Lars hat uns viel Lust auf den Wahlkampf mit ihm gemacht.

Tok auf Sommertour

Unser Landtagsabgeordneter Tayfun Tok begibt sich im Juli auf eine ziemlich ausgedehnte Tour durch seinen Wahlkreis. Diese Tour hat insgesamt 24 sehr unterschiedliche Stationen. Im Bottwartal stehen folgende Stationen an:

> 5. Juli Steinheim, Kinderhaus Steinstraße: Hier ging es um einen Austausch mit der Leitung und Bürgermeister Winterhalter über die aktuelle Situation im Kindergartenwesen und darüber, welche Unterstützung das Land hier bieten kann.

> 6. Juli Oberstenfeld, Austausch mit Bürgermeister Kleemann über die aktuelle Situation der Kommune und darüber, wie das Land den Kommunen unter die Arme greifen kann.

> 8. Juli Besuch von Weingärtner im Bottwartal und Austausch über deren spezifische Situation.

Tayfun ist es wichtig, auf seiner Sommertour nicht nur verschiedene Einrichtungen und Firmen kennenzulernen, sondern auch mit den Verantwortlichen in einen offenen Austausch zu kommen.


OV-Treffen am 07.07. wieder in Präsenz

Die Entwicklung der 7-Tageinzidenz und die damit zusammenhängenden Öffnungsschritte machen es möglich, dass unser OV-Treffen im Juli, zugleich das letzte vor der Sommerpause, wieder in Präsenz stattfinden kann. Das freut uns sehr und gibt unserer politischen Arbeit nochmal eine andere Qualität. Der Fokus ist auf die Bundestagswahl und die Unterstützung unseres Kandidaten Lars Schweizer ausgerichtet. Wir treffen uns dafür am Mittwoch, 07.07. um 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim.

Stadtradeln: Jetzt geht´s los

Am Donnerstag, 1.7., fiel der Startschuss für das diesjährige kreisweite "Stadtradeln". Das "Stadtradeln" lädt alle BürgerInnen unseres Landkreises ein, die über ein Fahrrad verfügen, im Zeitraum vom 1.7. - 21.7. ihr Fahrrad für alle möglichen Strecken zu nutzen, sich einem Stadtradelteam anzuschließen, die gefahrenen Kilometer auf dem Teamkonto einzutragen und damit ein deutliches Zeichen dafür zu setzen, dass das Fahrrad ein Verkehrsmittel mit vielen Optionen ist. Falls sie sich noch nicht registriert haben, können sie das auch jetzt noch machen. Am besten bei uns, beim Team "Die Grünen". Dafür geben sie www.stadtradeln.de/steinheim-murr ein. Von da geht es weiter zu uns.

Digital ist (war) normal für unseren OV

Die Pandemie hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Politikformate, egal auf welcher politischen Ebene. Das haben wir in den letzten Monaten in den verschiedenen Organen der Kommune, des Kreises, des Landes und des Bundes erfahren. Politik wurde mit Hilfe von digitalen Formaten am Laufen gehalten. Und so war es auch bei unserem Ortsverband. So haben wir uns vergangenen Mittwoch, 9.6. um 19.30h ein weiteres Mal mittels einer digitalen Plattform über die uns betreffenden politischen Entwicklungen ausgetauscht.

Mit dabei, wie gehabt, unser MdL Tayfun Tok. Er berichtete davon, dass der "Zug" bei ihm nach der konstituierenden Sitzung des Landtags so richtig in "Fahrt" gekommen sei. Sein Team im Landtagsbüro ist mit zwei festen Kräften und einem studentischen Mitarbeiter nun komplett an den Start gegangen. Mit der konkreten Einrichtung des Wahlkreisbüros wartet Tayfun noch bis zur Bundestagswahl. Da könne es ja möglicherweise auch zu einer Bürogemeinschaft mit unserem (dann hoffentlich gewählten) Bundestagsabgeordneten Lars Schweizer kommen. Tayfun hat es auch in seine Wunsch-Ausschüsse im Landtag geschafft, in den Wirtschaftsausschuss und in den Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen. Die Arbeit dort beginnt für ihn mit der konstituierenden Sitzung dieser Ausschüsse am 24.6. Uns hat er aufgefordert:" Team Tayfun steht - meldet euch!" Und das gilt im gleichen Maße auch für alle WahlkreisbürgerInnen.

Einen genau so breiten Raum nahm auch dieses Mal der Austausch über die Entwicklungen in unseren jeweiligen Kommunen ein. Da ging es u.a. um das Einbringen Grüner Akzente in die Bebauungspläne unserer jeweiligen Kommunen, um die Einführung des gastronomischen Pfandsystems "Local to go" oder auch um die Öffnungsstrategien unserer Freibäder. Ein Appell, dass sich alle Grünen Mitglieder dem landkreisweiten Stadtradeln vom 1.7. - 21.7. anschließen, hat bei unseren OV-Treffen im Juni gewissermaßen schon Tradition. Das Treffen schloss mit der Hoffnung, das nächste Treffen am 7.7. wieder in Präsenz durchführen zu können.

Nahversorgung im Bottwartal: Da geht was

Die BürgerInnen der Zentralorte in unserem Bottwartal können mit ihrer Versorgungsstruktur insgesamt zufrieden sein. Sofern sie einigermaßen mobil sind, ist für sie ein Supermarkt/Discounter gut erreichbar. Wobei: Oft liegen diese Angebote eher am Ortsrand, was die Zahl der automobilen Einkaufsfahrten automatisch erhöht.

Was aber ist mit der Versorgungsstruktur der BürgerInnen in den Teilorten? Da ist außer vereinzelten Hofläden, Bäckereien, Metzgereien seit langer Zeit "tote Hose". Für Lebensmittelketten gelten Orte unterhalb der 5000-Einwohnergrenze generell als uninteressant und unprofitabel. Das bedeutet, dass die BürgerInnen der Teilorte selbst für kleine Besorgungen längere Einkaufswege in Kauf nehmen müssen. In manchen Gegenden unseres Landes haben sich sogenannte "Dorfläden" etabliert, die meist von hochengagierten Bürgern genossenschaftlich auf eigenes Risiko geführt werden. In unserem Kreis ist uns davon nichts bekannt.

Bekannter bei uns inzwischen die Geschäftsidee, die Christian Maresch mit seinem "Tante M"-Selbstbedienungsladen in immer mehr Kommunen verwirklicht. Es ist ein auf kleine Teilorte zugeschnittenes Konzept: Kleine Ladenfläche, breites Sortiment, der Kunde scannt seine Ware selbst ein, zahlt mit Karte oder in bar - und das alles ohne Verkaufspersonal. "Tante M" hat im Bottwartal in Winzerhausen letztes Jahr angefangen, am vorvergangenen Freitag (21.5.) fand die Eröffnung in Höpfigheim statt. Unser OV war dort auch vertreten, u.a. mit unserem MdL Tayfun Tok, der im Gespräch mit Christian Maresch ihn zu seinem unternehmerischen Mut beglückwünschte. Dieser begründete seinen Schritt auch damit, dass er dort (kommunal-) politisch unterstützt wurde. Für unseren OV spricht ziemlich viel dafür, das nun auch in Gronau zu realisieren.

Zu Fuß zum Landtag

Es war mehr ein Versprechen als eine Wette von zweien aus unserem Ortsverband. "Tayfun, wenn du in den Landtag einziehst, dann laufen wir zu Fuß dorthin und besuchen dich." Dieses Versprechen haben die beiden am vergangenen Donnerstag, 20.5., eingelöst. Die beiden liefen von ihren jeweiligen Wohnsitzen tatsächlich bis zum Landtag, von Höpfigheim aus waren dies 37km. Der Wettergott war äußerst gnädig, es war total regenfrei. Auch die Strecke war traumhaft: Meist am Neckar entlang, am Max-Eyth-See vorbei, zuletzt durch den Schlossgarten.

Vor dem Landtag nahm Tayfun Tok dann die beiden in Empfang und führte sie durch seine neue Wirkungsstätte. Zum Abschluss gab es ein Erinnerungsfoto.

Stadtradeln: Wir sind wieder dabei

"Stadtradeln" ist die weltweit größte Fahrradkampagne. Sie geht auf eine Initiative des Netzwerks "Klimabündnis" zurück, in dem sich über 1.800 Städte, Kreise und Gemeinden sowie Bundesländer und Provinzen, NGOs und andere Organisationen in ganz Europa zusammengetan haben im Kampf für den Klimaschutz. Mit der Kampagne "Stadtradeln" erinnert "Klimabündnis" jedes Jahr in einem Zeitraum von 3 Wochen an das riesige Mobilitätspotential des wohl klimafreundlichsten Verkehrsmittels, dem Fahrrad.

Der Landkreis Ludwigsburg und viele seiner Kommunen wie Steinheim z.B. beteiligen sich seit Jahren am "Stadtradeln". Der 3-wöchige Zeitraum ist landkreisweit gleich: 1. Juli bis 21. Juli. Unser Ortsverband beteiligt sich daran, seit es bei uns stattfindet, dieses Jahr zum 6. Mal. Zum Stadtradeln sind alle eingeladen: Jung und Alt, Einsteiger und Dauerradler, Freizeitradler und Berufspendler, Spaßradler und Rennradler. Es geht für alle darum, das Potential dieses Verkehrsmittels für sich (wieder) zu entdecken und es so oft zu nutzen, wie es nur geht. Viele haben in den vergangenen Jahren dabei entdeckt, dass sie das Potential des Fahrrads für sich unterschätzt haben. Und deshalb geht es in diesen 3 Wochen auch darum, sich einem Team anzuschließen und möglichst viele Er"fahrungs"-Kilometer zu sammeln. Wenn dann während diesen 3 Wochen der eine oder andere Hinweis für eine bessere Radpolitik in den Kommunen oder zwischen den Kommunen den Mandatsträgern mitgegeben wird, hat das "Stadtradeln" seinen zweiten Zweck erfüllt.

Gerne kannst du dich unserem Team "Die Grünen" anschließen. Du musst dich dafür anmelden unter www.stadtradeln.de/steinheim-murr beim Team "Die Grünen". Bei uns bist du ganz sicher gut aufgehoben. Wir freuen uns auf dich. Ob unter den gegebenen Corna-Bedingungen auch gemeinsame Radaktionen möglich sind, wird sich noch zeigen. Hauptsache, du steigst aufs Rad und nutzt dessen Potential für dich. Am besten in unserem Team "Die Grünen".

Bundestagskandidat Schweizer: Alles ist drin

Auf Einladung unseres Ortsverbandes nahm unser Bundestagskandidat Lars Schweizer an unserem letztem Online-Treffen am vergangenen Mittwoch (5.5.). teil. Zum einen sprach er damit unser Bundestagswahlprogramm mit eben diesem Titel ("Alles ist drin") als auch seine eigenen Wahlchancen an. Lars konzentrierte sich auf die Darstellung einiger Eckpunkte des im März von Annalena Baerbock und Robert Habeck vorgestellten Programmentwurfs. Beschlossen wird es im Juni bei einem Bundesparteitag.

"Eine ganz zentrale Bedeutung nimmt der Klimaschutz in diesem Programm ein", so Schweizer. Schon die Ziele müssen ambitionierter werden und sie müssen zum Pariser Klimaschutzvertrag passen, also heißt das für uns eine CO2-Reduktion von 70% bis ins Jahr 2030. Der CO2-Preis muss höher werden, damit sich klimaneutrales Wirtschaften auch lohnt. Insgesamt sollen 50 Milliarden Euro zusätzlich in klimaneutrale Infrastruktur fließen wie etwa in Ladensäulen für E-Fahrzeuge, in den Ausbau der Bahn, in schnelles Internet oder in Spitzenforschung.

Für solche Investitionen in die Zukunft muss man die Schuldenbremse reformieren und dafür eben begrenzte Kreditaufnahme erlauben. Außerdem komme Geld aus der Einführung einer Vermögenssteuer in Höhe von 1% pro Jahr bei einem Freibetrag von 2 Millionen pro Jahr und Person. Natürlich könne er nicht alle 136 Seiten des Programms würdigen. Er empfahl uns diese spannende Lektüre unter www.gruene.de/programmentwurf.

Auch für seine Kandidatur sah Lars Schweizer noch "Alles ist drin". Auch wenn sein Listenplatz 34 für den Einzug in den Bundestag für dieses Vorhaben nicht optimal sei, schließt er es für sich nicht aus. Auch ein Direktmandat sei durchaus möglich. Die Mitglieder des Ortsverbandes sicherten Lars zu, dafür alles zu geben.

Mitglied werden

Du trägst dich schon länger mit dem Gedanken, den Grünen beizutreten und dich damit aktiv an der Ausgestaltung Grüner Politik zu beteiligen und weißt nicht, wie das geht? Erste Variante: Du meldest dich bei uns und wir sagen dir, was zu machen ist. Zweite Variante: Du gehst auf die Homepage unseres Kreisverbandes. Dort gibt es auf der Startseite einen Button mit dem Titel "Partei ergreifen - Jetzt Mitgliedsantrag ausfüllen". Den klickst du an. 3. Variante: Du gehst gleich über nachfolgende Adresse: www.gruene.de/mitglied-werden, füllst alles aus. Fertig. Wenn das dann bei uns angekommen ist, melden wir uns bei dir. Sicher. Bis bald.

OV-Treffen am 5.5. mit Bundestagskandidat Lars Schweizer

Unser nächstes Online-OV-Treffen am 5.5. um 19.30 Uhr verspricht einiges an Spannung. Zum einen, weil es 6 Tage vor der konstituierenden Sitzung des neugewählten Landtages und 7 Tage vor der Wahl des Ministerpräsidenten unseres Bundeslandes stattfindet. Da dürfte oder müsste nicht nur der Koalitionsvertrag "in trockenen Tüchern" sein, sondern auch die Zusammensetzung des neuen Kabinetts. Wir hoffen, dass unser gewählter MdL Tayfun Tok hier - wenn möglich - brandaktuell informieren kann.

Zur Spannung beitragen wird ebenfalls auch unser Bundestagskandidat Lars Schweizer, der uns seine ersten Ideen für den kommenden Bundestagswahlkampf präsentieren will. Die Art und Weise, wie bei uns Grünen die Kür von Annalena Baerbock zu unserer Kanzlerkandidatin gelaufen ist, hat unserem OV jedenfalls zusätzliche Lust und einen zusätzlichen Motivationsschub darauf verliehen.

OV-Treffen 14.4.: Wahlanalyse, Koalitionsverhandlungen und mehr

Am vergangenen Mittwoch war das erste Treffen unseres Ortsverbandes nach der denkwürdigen Landtagswahl am 14.3. Bei einem solchen phantastischen Ergebnis für uns Grüne war gute Laune auch bei diesem Online-Treffen  vorprogrammiert. Doch all das kam für die Teilnehmer unseres OV-Treffens nicht aus heiterem Himmel und war auch gewiss kein Anlass abzuheben. Das Vertrauen der BürgerInnen bekommst du in der Politik nur dann, wenn du glaubwürdige Kandidaten mit einem glaubwürdigen Programm und einem glaubwürdigen Wahlkampf aufbieten kannst.

Für Tayfun Tok, unseren neugewählten Landtagsabgeordneten, lag darin auch der Schlüssel des Grünen Erfolges:" Es ist uns gelungen, die Menschen davon zu überzeugen, dass eine starke Grüne Fraktion und ein starker Grüner Ministerpräsident gut, nein, das Beste für Baden-Württemberg ist." So ließ er die letzten Monate und Wochen noch einmal Revue passieren. Auch sein eigenes, außerordentlich gutes Ergebnis führte er auf eine starke Leistung seines Teams zurück. "Der Rückhalt in den Ortsverbänden und natürlich besonders in meinem Ortsverband Bottwartal war überragend. Herzlichen Dank dafür", so Tayfun. Selbst ältere Hasen unter den Teilnehmern konnten sich nicht an eine Wahl erinnern, in der es einem Kandidaten der Grünen gelungen ist, so viele Flyer-Austeiler zu gewinnen, dass jeder Ort im Wahlkreis flächendeckend mit Flyer versorgt werden konnte.

Nicht für alle Teilnehmer war die jetzt gewählte Koalition mit der CDU die erste Priorität. Das siebenseitige Ergebnis der Sondierungsgespräche mit der CDU, das allen vorlag, übertraf aber die Erwrtungen der Meisten. "Das ist eine sehr gute Grundlage für Koalitionsverhandlungen, die Richtung stimmt, da gibt´s  nichts zu meckern", war man sich in der Runde einig. Am 11.5. ist dann die konstituierende Sitzung des Landtags und einen Tag später die Wahl des Ministerpräsidenten.

Zuletzt debattierten wir noch über unsere beiden KanzlerkandidatInnen. "Egal, wer es wird (inzwischen steht sie fest: Analena Baerbok), das haben Analena, Robert und die Gesamtpartei richtig gut hinbekommen. Das hebt sich wohltuend ab", auch dabei gab es am Mittwoch bei uns einen breiten Konsens.

OV-Treff am 14.4.: Wahlnachlese, Sondierungsgespräche, Koalitionsverhandlungen

Das nächste Treffen der Mitglieder und Freunde unseres Ortsverbandes findet am Mittwoch, 14.4., ab 19.30 Uhr statt. Selbstverständlich und nach wie vor wird es ein Online-Treffen sein. Zunächst werden wir in einer gemeinsamen Wahlnachlese analysieren, wie der Landtagswahlkampf gerade auch bei uns gelaufen ist und welche Erkenntnisse wir für unsere Arbeit daraus in der nächsten Zeit gewinnen können. Unser neugewählter MdL Tayfun Tok wird dazu seine speziellen Erkenntnisse beisteuern.

Vor allem wird es an diesem Abend auch darum gehen, wie die Sondierungsgespräche und ihre Ergebnisse bei uns angekommen sind. Bekanntermaßen haben unsere VerhandlungsführerInnen und die Parteispitze sich dazu entschieden, mit der CDU Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Davor wurden von beiden Seiten Sondierungsergebnisse fixiert, die die Grundlage für die Koalitionsverhandlungen bilden. Nach allem, was wir davon mitbekommen haben, tragen diese Sondierungsergebnisse eine sehr eindeutige Grüne Handschrift. Natürlich wird es darum gehen müssen, die Pandemie und all ihre Folgen für die Menschen, für die Wirtschaft und für den Haushalt zu meistern.

Mit der gleichen Kraft wird es aber um die Zukunftsfähigkeit unseres Bundeslandes gehen. Baden-Württemberg soll als Klimaschutzland zum internationalen Maßstab werden, so sollen z.B. bis zu 1000 neue Windkraftanlagen entstehen, das Klimaschutzgesetz weiterentwickelt werden, eine Photovoltaikpflicht für neue Wohngebäude kommen, eine Garantie für den ÖPNV geben, so dass jeder Ort in Baden-Württemberg zwischen 5 und 24 Uhr mit dem ÖPNV erreichbar ist, der flächendeckende Glasfaserausbau durch zusätzliche Landesmittel ermöglicht werden, ein Lernlückenprogramm die Lernlücken bei pandemiegeschädigten SchülerInnen schließen und das Landtagswahlrecht so reformiert werden, dass über die Erstellung einer Landesliste eine größere Parität von weiblichen und männlichen Kandidaten möglich wird. Tayfun wird uns die Ergebnisse der Sondierungsgespräche und möglicherweise Fortschritte der Koalitionsverhandlungen detaillierter darstellen können.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

4 Tage nach der für uns sehr erfolgreichen Landtagswahl lag der Fokus bei uns schon auf der nächsten Wahl, der Bundestagswahl am 26.9. Es ging an diesem Donnerstag darum, dass wir auf unserer Kreismitgliederversammlung unsere Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz wählten. Auf dieser wird dann wiederum die Landesliste der Grünen am 10./11.4. für die Bundestagswahl gewählt. Dieser Landesliste kommt bei dem 2-Stimmen-System der
Bundestagswahl eine gewichtige Rolle zu.

Mit dieser (digitalen) Kreismitgliederversammlung betraten wir Neuland: Die Delegierten wurden - nach einer digitalen Vorstellrunde - digital gewählt. Die Gewählten müssen dann noch in einer schriftlichen Wahl bestätigt werden. Unser Ortsverband wird dort prominent vertreten sein: Tayfun Tok, unser neugewählter MdL, war Stimmenkönig unter den Delegierten. Natürlich werden unsere Delegierten alles versuchen, unsere Bundestagskandidaten im Kreis Ludwigsburg - und hier vor allem unseren Kandidaten Lars Schweizer für unseren Wahlkreis Neckar-Zaber - auf einen aussichtsreichen Platz zu bringen.

Einer von uns für uns im Landtag

Am Wahlsonntag war von unserem Kandidaten Tayfun Tok, aber auch von uns - coronabedingt -  ein klein wenig mehr Geduld gefordert als bei den bisherigen Landtagswahlen, bis das endgültige Ergebnis unumstößlich feststand. Dafür wurden er und wir von den WählerInnen des Wahlkreises Bietigheim dann aber auch durch ein mehr als überzeugendes Ergebnis belohnt: Tayfun Tok holte mit insgesamt 34,2% und deutlichem Vorsprung von fast 10% das Direktmandat. Auch im Bottwartal hatte er in allen Kommunen die Nase vorn. Seine Ergebnisse im einzelnen: Murr 31,2%, Steinheim 32,9%, Großbottwar 29,7%, Oberstenfeld 31,1%.

Nach Bekanntgabe des feststehenden Wahlergebnisses kannte der Jubel bei seiner (digitalen) Wahlparty in unserem Ortsverband keine Grenzen mehr. Verständlich: Mit Tayfun Tok haben wir jetzt einen Landtagsabgeordneten, den wir getrost als "Eigengewächs" bezeichnen dürfen: Tayfun kam schon als Jugendlicher zu unserem Ortsverband. Er war in all den Jahren eine verlässliche Konstante, eine tragende Säule bei uns. Auch deshalb hat ihn unser Ortsverband bei seiner Kandidatur in den letzten Monaten, Wochen und Tagen mit all unseren Kräften unterstützt. Tayfun hat aber auch wirklich alles gegeben. Seine außerordentliche Fähigkeit, Menschen für Grüne Politik zu begeistern, sie mitzunehmen, in allen Orten und Ortsverbänden Menschen zu mobilisieren und ein starkes Team für einen starken, vielfältigen und akzentuierten Wahlkampf aufzubauen, war ein wichtiger Schlüssel für diesen Erfolg. "Wachsen wir über uns hinaus", das stand mönatelang auf der Seite 1 seiner Homepage. Was wie ein Mutmacher für andere klang: Mit seinem Ergebnis ist es ihm auch persönlich gelungen. Wer als Newcomer ein Direktmandat mit so großem Vorsprung erringt, hat seine (knappe) Nominierung mehr als gerechtfertigt.

Um so glücklicher und stolzer sind wir als "sein" Ortsverband, dass mit Tayfun einer von uns jetzt im Landtag die Geschicke unseres Landes mtibestimmt. Und das noch dazu in einer Landesregierung, die wieder von dem Grünen Ministerpräsident Winfried Kretschmann angeführt wird.

Wir bedanken uns bei ihnen von Herzen für dieses große Vertrauen. Sie bekommen mit Tayfun Tok einen Abgeordneten, der Grüne Politik für alle BürgerInnen macht und der auch dafür ansprechbar ist. Sie haben eine gute Wahl getroffen.

Gehen sie wählen. Am besten die Grünen. Tayfun Tok.

Der Wahl"kampf" ist fast vorbei. Es war - Corona geschuldet - einer der ganz besonderen Art für die Kandidaten, für uns Unterstützer, aber auch für den Souverän, die Wahlberechtigten. Die meisten Begegnungen, Veranstaltungen und Diskussionen haben sich notgedrungen aus dem realen in den digitalen Raum verlagert. Auch wenn im digitalen Raum die persönliche Nähe nicht die selbe Qualität entfalten kann, hat unser Kandidat Tayfun Tok mit seinen digitalen Stammtischen gezeigt, welche Anliegen auf seiner politischen Agenda stehen. Hier ein kleiner Auszug:

> Entschiedener Klimaschutz für ein klimaneutrales Baden-Württemberg

> Leistungsfähige Schulen, damit jeder gerade in der jetzigen Zeit gerechte Bildungschancen angeboten bekommt

> Ausbau des Umweltverbundes beim Verkehr, z.B. die nächsten Realisierungsschritte bei der Bottwartalbahn in Kooperation mit dem Verkehrsministerium

> Begleitung der wirtschaftlichen Transformation hin zur Industrie 4.0 durch den Ausbau der dafür notwendigen Bildungsgänge

> Unterstützung der Kommunen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung beim Klima, beim Wohnen, beim Ressourcenverbrauch

> Stärkere Hilfestellungen für unsere Landwirtschaft bei ihrem Bestreben naturverträgliche Lebensmittel zu produzieren

> Krisentaugliche Absicherung für Soloselbständige, Künstler und Kulturschaffende

Das sind nur einige wenige Anliegen, für die sich Tayfun Tok als ihr Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag stark machen wird. Geben sie ihm dafür ihre Stimme, damit er mit einer starken Grünen-Fraktion und einem starken Grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann ganz viel davon in die politische Praxis umsetzen kann.

Wenn sie ihn vielleicht auch noch live kennenlernen wollen, können sie das - unter Einhaltung der gültigen Coronaregeln - am Samstag auf dem Steinheimer Wochenmarkt tun. Dort ist er von 8.30 Uhr - bis 9.45 Uhr bei unserem Infostand.

Tayfun Toks Wahlkampfhöhepunkt: Winfried Kretschmann kommt

In (knapp) zehn Tagen wird (aus)gezählt, dann ist der Landtagswahlkampf auch für unseren Landtagskandidaten Tayfun Tok definitiv zu Ende. Bis dahin gibt es für uns und für ihn aber noch einiges zu tun. Darunter zählen Gespräche mit Vertretern von Einrichtungen, die sich mit ihrer speziellen derzeitigen Situation an Tayfun wenden und von denen wir nicht berichten können, aber auch weitere reale und digitale mit hochrangigen Gesprächspartnern. Im einzelnen:

> Am Dienstag, 9.3. geht´s ab 15 Uhr um das Thema "Im Austausch mit der Lernfabrik: Industrie 4.0 & Bildung". Industrie 4.0 bezeichnet ein Zukunftsprojekt zur umfassenden Digitalisierung  der industriellen Produktion, um sie für die Zukunft besser zu rüsten. Die in der Berufsschule in Bietigheim angesiedelte Lernfabrik 4.0 soll ihre SchülerInnen fit für die neuen Prozesse machen. Tayfun Tok wird hierbei von Sandra Dezer begleitet. Sandra ist die Landesvorsitzende von B´90/Die Grünen (seit November 2016), ist promovierte Politikwissenschaftlerin und bewirbt sich im Herbst im Wahlkreis Ludwigsburg um ein Bundestagsmandat.

> Am Mittwoch, 10.3. kommt es zum Höhepunkt in Tayfun Toks Wahlkampf: Winfried Kretschmann kommt. Über ihn muss man nicht mehr viel sagen, schließlich dürfte er der mit Abstand bekannteste und beliebteste Poltiker in Baden-Württemberg sein. Die Mehrheit in unserem Bundesland will, dass er auch der zukünftige Ministerpräsident ist - und das gilt selbst über andere politische Lager hinweg. Tayfun wird zusammen mit den beiden anderen Grünen LandtagskandidatInnen der Grünen in unserem Landkreis, Silke Gericke und Markus Rösler mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprechen. Sie und wir können am 10.3. ab 16 Uhr im Livestream dabei sein.

> Am Samstag, 13.3., wird Tayfun im Bottwartal an den Infoständen auf dem Markt in Steinheim und Murr sein. Selbstverständlich werden wir diese coronagerecht durchführen.

Tayfun Tok auf Tour: Real und digital

Die Förderung des Radverkehrs als ein Baustein der klimafreundlichen Verkehrswende gehört für uns zur Grünen DNA. Corona hat dem Radverkehr einen zusätzlichen Aufschwung gegeben. Die Radinfrastruktur hinkt dieser Entwicklung an vielen Stellen noch hinterher. Unser Landtagskandidat Tayfun Tok machte sich deshalb am vergangenen Samstag zusammen mit MdB Mathias Gastel (Mitglied im Bundes-Verkehrsausschuss, bahnpolitischer Sprecher und davor 20 Jahre in der Kommunalpolitik) mit dem Rad auf den Weg, um den Ausbau-Stand der Radinfrastruktur in seinem Wahlkreis an ausgewählten Stellen buchstäblich selbst zu er"fahren".

Tayfuns bunter Reigen an Veranstaltungen mit uns und mit ihnen geht in den nächsten Tagen weiter, mit realen und digitalen Formaten:

> Am Freitag, 26.2., geht es bei Tayfun Tok ab 12 Uhr aktiv um plastikfreie Städte und Gemeinden. Ausgangspunkt ist Bietigheim. Hier geht es nicht um eine Debatte, hier geht es um eine Aktion.

> Am Montag, 1.3. bietet Tayfun Tok uns und ihnen ab 17 Uhr eine digitale Diskussionsrunde zu den zwei in unserem Kreis bzw. im Bottwartal heiß diskutierten Bahnprojekten an: "Wie weiter mit der Bottwartal- und Frankenbahn?" Bei der Bottwartalbahn wird es um die Realisierungsaussichten gehen, bei der Frankenbahn (sie führt von Würzburg nach Stuttgart) sowohl um eine möglichst kurze Fahrzeit als auch ihre Einbindung in die Haltestelle in unserem Kreis. Ein prominenter Gast wird dazu Rede und Antwort stehen: Landesverkehrsminister Winfried Hermann.

> Am Dienstag, 2.3. geht es wieder raus in die frische Luft. Ab 10 Uhr ist Tayfun mit MdL Susanne Bay (u.a. Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau) unterwegs zum Thema "Nachhaltige Stadtentwicklung". Ausgangspunkt: Besigheim. Für uns alle gilt, ob in Besigheim oder im Bottwartal: Wir alle wollen in Städten leben, die für uns heute und die für die nachfolgende Generation in Zukunft (er-)lebenswert sind.

Bei den digitalen Foren können Sie sich bei team@tayfun-tok.de anmelden. Sie bekommen dann die Einwähldaten zugeschickt.

Toks nächste Digital-Termine: Kultur, Elektromobilität und Bottwartalbahn

Seit Monaten arbeitet unser Ortsverband wieder mit digitalen Formaten. Wir haben damit sowohl im ersten als auch im jetzigen Lockdown gute Erfahrungen gemacht. Auch unser Landtagskandidat Tayfun Tok hat schon eine ganze Reihe digitaler Foren angeboten, bei denen Mitglieder unseres Ortsverbands kräftig mitgemischt haben. Das letzte war am 18.2. eine "Digitale Lärmschutztour" mit MdL Thomas Marwein, dem Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung. Und das sind Tayfun Toks und unsere nächsten digitalen Foren:

> Am Montag, 22.2., 19 Uhr geht es um "Kultur in Zeiten von Corona". Wir werden mit der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, nicht nur die Situation und die Perspektiven für die großen kulturellen Einrichtungen, sondern ebenso für die kleinen Einrichtungen sowie für die Solokünstler besprechen.

> Am Donnerstag, 25.2., steht ab 10.30 Uhr das Thema "Elektromobilität - Jobmotor für die Zukunft?" auf dem Plan. Mit dabei sein werden MdL Andrea Lindlohr, stv. Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin, sowie Vertreter der Firma Team Technik.

> Am Montag, 1.3., 17 Uhr, wird Landesverkehrsminister Winfried Hermann Rede und Antwort stehen zum Thema:" Wie weiter mit Bottwartal- und Frankenbahn?"

Die Anmeldung zu diesen Foren geht über team@tayfun-tok.de. Sie bekommen die Einwahldaten dann zugeschickt, wählen sich ein und schon sind sie dabei.

Vom Startup mit Tok/Bayaz zum OV-Treffen

Der vergangene Mittwoch (3.2.) war für die Mitglieder unseres OVs richtig ereignisreich. Er begann für viele von uns um 18 Uhr mit einer Videokonferenz, zu der uns unser Landtagskandidat Tayfun Tok zum Thema "Startups - Chance für den Klimaschutz?" einlud und er ging um 19.30 Uhr mit unserem digitalen OV-Treffen weiter.

Tayfun hatte zu seinem digitalen Stammtisch zudem drei Gäste eingeladen, die voll im Thema drin waren: Zum einen MdB Dr. Danyal Bayaz, den Startup-Beauftragten der Grünen Bundestagsfraktion sowie Julia Piechotta und Amelie Vermeer, die mit ihrer Firma Spoontainable selbst ein Startup gegründet haben. Die beiden jungen Frauen haben noch während ihres Studiums den Entschluss gefasst, eine Firma zu gründen, die Plastikbesteck durch essbares Besteck aus 100% Natur ersetzen sollte. Das erste Startkapital dazu verdienten sie sich während des Studiums nebenher.

Und so entsteht ihr essbares Besteck: " Für die Herstellung unserer nachhaltigen und essbaren Löffel retten wir Schalen aus der Schokoladenproduktion. Anschließend verarbeiten wir sie zu Fasern. Das sind dann zum Beispiel Fasern der Kakaobohne. Oder der Hafer. Sie sind voller wertvoller Ballaststoffe und sorgen für die nötige Stabilität." Für Danyal Bayaz sind die beiden ein exquisites Beispiel für eine neue und mutige Gründergeneration, die es verdient hat, von allen politischen Ebenen noch mehr unterstützt zu werden als bisher. Und Tayfun Tok ergänzte:" Ohne Startups wie Spoontainable können wir den Klimaschutz nicht nachhaltig stark machen."

Beim anschließenden OV-Treffen ging es neben dem Landtagswahlkampf vor allem um zwei Themen, um den Stand der Digitalisierung unserer Kommunalverwaltungen und um die Bottwartalbahn. Wie viele anderen Kommunen auch, sind unsere Bottwartal-Kommunen in Sachen Digitalisierung erst am Anfang eines Prozesses, der allerdings nach dem sog. "Online-Zugangsgesetz" bis Ende 2022 so weit sein muss, dass alle ca 600 Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital angeboten werden müssen.

Beim Thema Bottwartalbahn zeigten sich besonders die Steinheimer Mitglieder sehr verwundert darüber, wer so alles inzwischen die Urheberschaft dafür beansprucht. "Unsere Fraktion war die einzige im Bottwartal, die seit 2008 konsequent jedes Jahr einen Haushaltsantrag dafür stellte."

Unsere Februartermine mit Tayfun Tok

Die Jetzt-Zeit ist schon eine ganz spezielle, auch für Wahlkämpfe. Corona macht klassische Begegnungs- und Diskussionsformate so gut wie unmöglich. "Digital ist das neue Normal", das gilt jetzt auch für die meisten Wahlkampfformate unseres Landtagskandidaten Tayfun Tok. Hier eine Übersicht über unsere Termine mit ihm:

> 3.2., 18 Uhr: Video-Chat mit MdB Danyal Bayaz, dem Leiter des Wirtschaftsbeirats der Grünen Bundestagsfraktion zum Thema:" Startups - Chance für den Klimaschutz?"

> 3.2., 19.30 Uhr: Videokonferenz zur weiteren Planung des Wahlkampfs im Bottwartal

> 18.2., 19 Uhr: "Digitale Lärmschutztour" mit Thomas Marwein, MdL und Lärmschutzbeauftragter der Landesregierung

> 19.2., 14 Uhr: "Veranstaltungsbranche in der Krise - neue Perspektiven": Tayfun besucht eine Firma dieser Branche in Erdmannhausen

> 20.2., 13 Uhr: "Verkehr in der Stadt": Tayfun mit dem Rad unterwegs in Bietigheim zusammen mit MdB Matthias Gastel, Mitglied im Verkehrsausschuss

> 22.2., 19 Uhr: "Kultur in Zeiten von Corona": Video-Chat mit Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

> 25.2., 15 Uhr: "Elektromobilität - Jobmotor für die Zukunft?": Video-Chat mit MdL Andrea Lindlohr. stv. Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin

> 26.2., 12 Uhr: "Stadt ohne Plastik": Mitmachaktion

Sie sind zu den Chats herzlich eingeladen. Über Tayfuns Homepage tayfun-tok.de/kontakt/ können Sie sich dafür anmelden.

Toks digitaler Wahlkampfauftakt vom 21.01.2021

Ein Wahlkampfauftakt in normalen Zeiten verläuft parteienübergreifend etwa so: Da lädt der Kandidat seine Unterstützer und weitere Interessierte in einen öffentlichen Raum, um einen Startschuss für seine Kampagne abzugeben. In Corona-Zeiten funktioniert ein solch klassisches Format natürlich nicht. So hat unser Landtagskandidat Tayfun Tok Unterstützer und Interessierte aus den 21 Kommunen seines Landtagswahlkreises in einen digitalen Raum eingeladen, um dort den Startpunkt für seine Wahlkampagne mit uns zu setzen. Und wir als sein "Heimat"- OV waren da mitten drin.

"Bei allem, was ich mache und womit ich für mich werbe, möchte ich immer, dass die Menschen zuallererst spüren, wofür ich stehe und wofür ich brenne", beschrieb Tayfun gleich zu Beginn sein Grundanliegen. Exemplarisch griff er vier Themenbereiche heraus und brachte sie auf einen kurzen Nenner:" Mein Klimaziel heißt: Wir machen unser Baden-Württemberg klimaneutral. Bei Arten- und Tierschutz geht es für mich darum, unseren Reichtum nicht zu verlieren, sondern zu schützen. Bei der Bildung möchte ich, dass jeder erfahren kann, dass jeder Weg mit einer großen Chance beginnt. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass unsere liberale Demokratie weiterlebt und das tut sie sicher nur in einer gelebten Kultur der Solidarität."

Tayfun setzt dabei nicht nur auf klassische Medien wie Plakate und Flyer, sondern auch auf Formate, die in unserem Land bisher noch nicht sehr weit entwickelt sind wie der Online-Wahlkampf und der Haustür-Wahlkampf, letzteres natürlich in gebührendem Abstand. So wie wir Tayfun kennen, wissen wir: Beides passt gut zu ihm. Infostände auf öffentlichen Plätzen wird es auch geben, wenn auch coronabedingt in einer etwas anderen Form als gewohnt.

Ein wesentliches Element der Kampagne sind seine Veranstaltungen. Es wird digitale Veranstaltungen geben zu den Themen: Tierschutz, Start-Ups, Lärmschutz, Kultur, Elektromobilität, Bottwartalbahn/Frankenbahn. Genauso wird es Veranstaltungen geben, wo er physisch präsent ist, zu den Themen: Verkehr, nachhaltige Stadtentwicklung, Industrie 4.0 & Bildung, Ehrenamt, Mittelstand und ökologische Landwirtschaft. Auch Winfried Kretschmann steht auf seiner Veranstaltungsliste. Termine und weitere Informationen gibt es auf Tayfuns Homepage unter tayfun-tok.de

Dr. Uwe Stoll beim OV: Das Virus lebt von Kontakten

Zum ersten (digitalen) OV-Treffen im Jahr 2021 haben wir uns mit Dr. Uwe Stoll einen Gesprächspartner eingeladen, der ganz direkt tagtäglich als Anästhesist im Krankenhaus Mühlacker beruflich mit dem Kampf gegen das Corona-Virus zu tun hat. Ehrenamtlich engagiert sich der in Ludwigsburg wohnende Uwe Stoll u.a. als Kreisrat in der Fraktion B´90/Die Grünen im Aufsichtsrat unserer Kreiskliniken und der RKH (Regionale Kliniken Holding). Uwe Stoll brachte somit beruflich wie auch ehrenamtlich einen breiten Rundumblick in das Thema mit.

So schilderte er sehr eindrücklich die tägliche konkret-praktische Arbeit von ÄrztInnen und PflegerInnen in Ganz-Körper-Schutzkleidung mit Covid-Patienten auf der Intensivstation, von Patienten mit extrem schlechten Sauerstoffwerten, die zum Teil auch während der Beatmungsphase ziemlich wach sind und das Drama um sie herum oft bei vollem Bewusstsein mitbekommen. Eine solche Behandlung geht oft wochenlang. Bei etwa 20 - 30% der Patienten können aber selbst diese intensiv-medizinischen Maßnahmen am Ende nicht mehr helfen. Und die, die es überleben, haben oft noch lange mit Langzeitschäden zu kämpfen.

Die Belegung der Kliniken mit Covid-Patienten hatte besonders in der Weihnachtszeit eine dramatische Entwicklung erreicht, so Uwe Stoll. Da sei man auch bettenmäßig kurz vor dem Ende gestanden. Das wäre jetzt etwas erträglicher. Dazu beigetragen hat auch die sogenannte "Clusterbildung". Das Land Baden-Württemberg hat im Südwesten 6 Versorgungsgebiete festgelegt. Innerhalb dieser Cluster stellen die Krankenhäuser, die noch freie Intensivkapazitäten haben, denen Plätze zur Verfügung, die keine mehr haben. Das größte Problem in den Kliniken sei derzeit der Personalmangel. Auch in "normalen" Zeiten ist die Personalausstattung "auf Kante genäht", jetzt aber kommt dazu, dass viele PflegerInnen selbst erkrankt oder in Quarantäne sind.

Momentan können wir dem Virus nur die Stirn bieten, wenn wir Kontakte reduzieren, denn - so Stoll - "das Virus lebt von Kontakten" und dann natürlich fleißig zum Impfen gehen. Er selbst sei am 27.12. geimpft worden. Insgesamt müsse sich das Gesundheitswesen vom Diktat der Profitabilität lösen und viel mehr in Gesundheitsprävention als in Krankheitsreparatur investieren, so Stolls politisches Credo am Ende.

Auf ein gutes 2021

Kann 2021 nach einem solchen Start noch ein gutes Jahr werden? Ja, es kann. Obwohl es wirklich nicht besser angefangen hat wie das alte aufgehört hat. Die Corona-Pandemie hat uns momentan noch mindestens so im Griff, wie im ausgehenden Jahr. Sie schränkt uns ein, wohin wir auch schauen. Sie zehrt an unseren Nerven und unseren Kräften. Und dann sollen die nächsten Monate auch noch schwerer werden. Was soll da gut dran sein?

Antwort: Nichts. Aber, es kann gut werden, wenn wir bei diesem irren Marathonlauf durch die Pandemie einen Gang rausnehmen und neue Kräfte sammeln. So kann man auch Schwächephasen überstehen. Diesen Lauf können wir nicht im Kampf gegeneinander gewinnen, nur miteinander und füreinander. Wenn wir das schaffen, wird es ein gutes Jahr werden. Und: Die Ziellinie ist auch nicht mehr so weit entfernt.

Auf ein gutes 2021!

Weihnachten: Zurück zu den Wurzeln

Dass Weihnachten in diesem Jahr so ganz anders ist, hat weniger mit einer freien Entscheidung unsererseits zu tun, sondern ist uns von einem aggressiv-bösartigen Virus aufgezwungen worden. Es zwingt uns, auf das ganz große Fest im ganz großen Kreis zu verzichten, es zwingt uns, auf den "Rausch" der ganz großen Einkaufstouren zu verzichten, es raubt uns das Hochgefühl, uns von dem Glanz, dem Glamour und den verführerischen Düften in sinnliche Welten forttreiben zu lassen. Corona bremst das aus, Corona (zer-) stört das, Corona zwingt uns, mehrere Gänge zurück zu schalten.

Corona ist bitter und brutal, gerade jetzt, keine Frage. Aber muss denn eine kleinere Feier in einem kleineren Kreis, mit weniger Glanz und Glamour automatisch auch gleich bitter und brutal sein? Oder gibt uns das nicht auch zum vielleicht ersten Mal seit langer Zeit die Gelegenheit, dem Trubel und dem Stress zu entkommen und tatsächlich zur Besinnung zu kommen? Vielleicht gewinnen wir da ja ganz neue Erkenntnisse, welche Botschaften dieser vergleichsweise ärmliche Stall von Bethlehem für unser (Zusammen-) Leben auf unserem kleinen, blauen Planeten inmitten all der Krisen unserer Zeit bereit hält. Und wenn dabei die Botschaft spürbar wird, dass da, wo Himmel und Erde sich berühren, wo Menschen über alle Grenzen und Religionen hinweg zusammenkommen, um das Leben zu beschützen und zu feiern, es kein Schaden sein wird, für niemanden.

So wünschen wir ihnen für das kommende Weihnachtsfest und die kommenden Tage, dass sie zurück zu den Wurzeln, auch zu ihren eigenen, finden. Back to the roots, das tut uns jetzt allen gut.

Auch der Dezember-Treff des OV fand statt

Natürlich haben Präsenztreffen eine andere Qualität: Du kannst anders auf deinen physisch präsenten Gegenüber eingehen, Dialog und Debatte entfalten eine direktere Dynamik. Da dies bis auf weiteres so ohne weiteres nicht möglich ist, verlegen wir unsere OV-Treffen bis auf weiteres in den digitalen Raum. Das ist nicht nur besser als gar nichts, wir haben bisher auch gute Erfahrungen damit gemacht.

So haben wir uns bei unserem letzten digitalen Treffen am vergangenen Mittwoch (2.12.) ab 19.30 Uhr zunächst darüber ausgetauscht, was uns in unseren jeweiligen Kommunen im Bottwartal aktuell besonders beschäftigt. Da liegt zum einen die Einführung des E-Carsharing an (Murr). An einer zentralen Stelle im Ort wird eine Schnellladesäule installiert. Diese wird dazu noch vom Land mit 40% der Investitionskosten gefördert. Eine Firma, die ausschließlich Elektroautos verleiht, stationiert dort ein Elektroauto. Das tut nicht nur dem Klima gut, das reduziert auch den Platzbedarf an öffentlicher Fläche für die Automobilität.

Zum andern ging es auch um den jeweiligen Stand der Digitalisierung unserer jeweiligen Verwaltungen. In manchen Kommunen des Bottwartals haben sog. "Digitallotsen" ihre Arbeit aufgenommen (so z.B. in Steinheim). Das sind VerwaltungsmitarbeiterInnen, die einen auch vom Land geförderten Kurs durchlaufen haben und ihre KollegInnen bei der Digitalisierung unterstützen sollen. Herauskommen soll dabei sowohl ein verbessertes digitales Dienstleistungsangebot an die BürgerInnen als auch verbesserte digitale Abläufe in der Verwaltung selbst. Dass da unsere Kommunen im Bottwartal recht unterschiedlich entwickelt sind, konnte unser Landtagskandidat Tayfun Tok aus seinen Gesprächen mit den Bürgermeistern berichten.

Zwei konkrete online-Projekte hat sich unser Ortsverband vorgenommen: Ein Forum mit Experten zur Bottwartalbahn und zur Entwicklung unserer Kliniken in Corona-Zeiten.

Andre Baumann: Baden-Württemberg hat das beste Klimaschutzgesetz

Auf Einladung unseres Landtagskandidaten Tayfun Tok hat unser OV die Chance genutzt, "direkt" (in einer Videokonferenz) am 25.11. mit Dr. Andre Baumann über das Thema "Klimaschutz - Wie weiter in BaWü?" zu diskutieren. Andre Baumann ist seit diesem Jahr als Staatssekretär im Staatsministerium Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund. Der promovierte Diplom-Biologe war zuvor von 2016 - 2020  Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg. Davor wiederum war er von 2007 bis 2016 hauptamtlicher Landesvorsitzender des NABU Baden-Württemberg, dem mitgliederstärksten Umweltverband Baden-Württembergs. Beide Perspektiven, die des Kämpfers für ein Optimum beim Klimaschutz und die des Regierungsmitglieds, der die Praxis des Regierungshandelns zu verantworten hat, sind Andre überaus vertraut.

Das baden-württembergische Klimaschutzgesetz und dessen Novellierung, das am 14. Oktober vom Landtag beschlossen wurde, bezeichnete Baumann als das beste in ganz Deutschland. Nicht in erster Linie, weil da eine Treibhausgasminderung von mindestens 42 % bis zum Jahr 2030 drin steht, sondern weil es ganz konkrete Handlungsschritte vorgibt und einen verbindlichen Mechanismus eingebaut hat, wenn das Ziel verfehlt werden sollte. Und das sei für das Ergebnis faktisch weitaus wichtiger als eine noch so phantastisch hoch klingende Minderungszahl bei der Treibhausgasreduzierung.

Einige wenige Beispiele für diese Handlungsschritte:

Stadtkreise und Große Kreisstädte werden bis zum 31. Dezember 2023 verpflichtet, einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen, um ein Strategieinstrument für eine effiziente, klimaneutrale Wärmeversorgung in der Hand zu haben.

Die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dachflächen beim Neubau von Nicht-Wohngebäuden und auf großen Parkplatzflächen soll verpflichtend werden.

Mit den Klimamobilitätsplänen soll den Kommunen ein Handlungskonzept zur dauerhaften und erheblichen Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen ermöglicht werden.

In der anschließenden Debatte motivierte Tayfun Tok die kommunalpolitischen Diskussionsteilnehmer, das Klimaschutzgesetz und den "Klimaschutzpakt" des Landes mit den Kommunen für klimapolitische Initiativen auch in den Kommunen im Bottwartal zu nutzen.

Der Weg zur digitalen Kommune - ein Fachgespräch mit MdB Christmann

Auch die Kommunen in unserem Bottwartal befinden sich mitten drin im digitalen Umbruch. Das heißt, sie versuchen interne (Verwaltungs-) Abläufe zu digitalisieren, ebenso wie auch (zumindest manche) Dienstleistungsangebote für ihre BürgerInnen. Unser Landtagskandidat Tayfun Tok hat hierzu unsere MdB Dr. Anna Christmann zu einem (Online-) Fachgespräch am 2.12. eingeladen, wie denn der Weg zur digitalen Kommune aussehen kann. Anna Christmann ist u.a. Mitglied des Bundestagsausschusses Digitale Agenda. Zugangsdaten können sie über Tayfuns Homepage (www.tayfun-tok.de) bekommen. Wir sind dabei.

Landtagskandidat Tayfun Tok im Gespräch mit BM Winterhalter

Für unseren Landtagskandidaten Tayfun Tok war es ein sichtlich besonderer Moment als er das im Jahre 1594 erbaute Steinheimer Rathaus betrat, um sich mit Bürgermeister Thomas Winterhalter auszutauschen. Denn er wuchs unmittelbar in der Nähe des Rathauses auf und erwarb seine Mittlere Reife an der Blankensteinschule. „Steinheim kenne ich wie meine Westentasche“, so Tayfun Tok. Im Austausch mit dem Steinheimer Bürgermeister standen vor allem die Themen Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung im Vordergrund. Besonders beeindruckt zeigte sich Tayfun Tok vom Nahwärmekonzept der Urmenschstadt, das perspektivisch ganze Wohnquartiere von der Heizzentrale auf dem Schulcampus aus mit Wärme versorgen soll. Dies wäre „ein großartiger Beitrag der Kommune, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und letztendlich den Klimaschutz vor Ort voranzutreiben“, begrüßte Tayfun Tok dieses Leuchtturmprojekt.

Thomas Winterhalter machte im Gespräch auch klar, dass er sich von seinem Landtagsabgeordneten eine aktive Unterstützung der Kommunen vor Ort wünscht. Gerade aus Stuttgart müssen die entscheidenden Hinweise auf neue Gesetze und Förderrichtlinien kommen. Tayfun Tok unterstrich in diesem Zusammenhang nochmals, dass für ihn eine starke Präsenz im Bottwartal ein wichtiges Ziel ist.

Auch die Weiterentwicklung der Schulen wurde besprochen, hierbei zeigte sich, dass dieses Thema fließend in die Themen Integration und Verkehr hineinwirkt.

Bürgermeister Thomas Winterhalter dankte Tayfun Tok für sein Interesse an der Stadt Steinheim und wünschte ihm viel Kraft und Spaß für den anstehenden Wahlkampf.

OV-Treffen: Austausch und Ausblick

Unser digitales OV-Treffen am 11.11. verfolgte zwei Zielsetzungen: 1. den Austausch darüber, an was wir in unseren jeweiligen Komunen im Botwartal dran sind und 2. den Ausblick darauf, was wir in nächster Zeit anpacken wollen. So berichteten die einen, dass sie sich mit ihrer Klimamanagerin mächtig dafür ins Zeug gelegt haben, Energieleitlinien für ihre Kommune einzusetzen, mit denen man in den nächsten Jahren 30% C02 in den eigenen Gebäuden einsparen kann (Steinheim) und andere, dass sie mit ihrem Revierförster den Wald so umbauen wollen, dass er den rasanten Klimawandel nicht nur übersteht, sondern seiner Funktion als Klimaschützer auch gerecht werden kann (Murr).

OV-Mitglied und unser Landtagskandidat Tayfun Tok berichtete von seinen Aktivitäten im Hinblick auf die Landtagswahl am 14.3. 2021. So hat er bereits einige Bürgermeister im Wahlkreis persönlich besucht, ebenso unterschiedliche Personen des öffentlichen Lebens. Seine Homepage ist soweit aufgebaut, dass man jetzt auch schon wesentliche Funktionen nutzen kann. Dort erfährt man vieles über ihn, seine Überzeugungen, seine Initiativen, seine Initiativen und Veranstaltungen, die im Augenblick natürlich zumeist digital ablaufen. Zum Beispiel gibt es am 25.11. einen digitalen Stammtisch mit Andre Baumann zum Thema:" Klimaschutz - Wie weiter in BaWü?". Andre Baumann ist derzeit Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund und war zuvor Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium. Und dann gibt es am 2.12. einen digitalen Stammtisch mit der Bundestagsabgeordneten Anna Christmann zum Thema "Der Weg zur digitalen Kommune". Genaueres erfahren sie darüber auf seiner Homepage www.tayfun-tok.de.

OV-Treffen wieder digital

Eigentlich wollten wir uns zum Treffen unseres OV Bottwartals am Mittwoch, 11. November, dieses Mal in Großbottwar in einer schönen Location treffen. Die zweite Corona-Welle durchkreuzte diesen Plan. So trafen wir uns wieder digital, im virtuellen Raum, denn das Leben geht weiter, es macht keine Pause, die Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, stehen ja auch nicht still. Auch das politische Leben will und muss in Corona-Zeiten gestaltet werden. Und dafür nutzen wir die digitalen Foren wie eben bei unserem digitalen OV-Treffen am Martinstag (11.11.).

Zu Besuch bei "Tante M"

In der Tat: Mitglieder unseres Ortsverbandes waren am Samstag, 31.10. zu Besuch bei "Tante M" in Winzerhausen, wobei "Tante M" in diesem Fall kein Synonym für eine Veteranin aus den Gründerjahren der Grünen im Bottwartal, sondern den Namen eines "Supermarkts" mit einem besonderen Konzept für kleinere Orte darstellt.

Dabei ging die Entwicklung seit Jahren/Jahrzehnten bekanntermaßen in die entgegengesetzte Richtung: Ein Laden nach dem anderen musste schließen, weil die Einnahmen immer stärker wegbrachen und der Trend (auch der Kunden) zum großen Supermarkt mit Billigangeboten ging. Bei diesem ungleichen Wettbewerb hatten kleinere Läden keine Chance. Für die Bewohner kleiner Orte bzw. Ortsteile ist das auch immer mit Autofahrten verbunden. Ältere und in der Mobilität eingeschränkte Personen sind bei dieser Versorgungsstruktur auf die Hilfe anderer angewiesen.

Dabei gab und gibt es auch in diesen Orten/Orsteilen einen Bedarf an Nahversorgung. Diese Lücke erkannte Christian Maresch und gründete seine Firma "Tante M". So bietet "Tante M", meist in der Ortsmitte liegend, auch fußläufig gut erreichbar, auf einer überschaubaren Verkaufsfläche ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf an. Das komplett Neue ist aber, dass "Tante M" (fast ganz) ohne Personal (Kostenreduzierung!) auskommt, der Kunde seine Ware an der Kasse selbst einscannt oder den Preis manuell eingibt und anschließend bar (ohne Rückgeld), per Bank- oder Kundenkarte bezahlt. "Tante M" setzt dabei einerseits auf die "Lernfähigkeit" seiner Kunden, auf das Vertrauen in seine Kundschaft und für die extremen Fälle auf die Videoüberwachung.

Bei unserem Besuch am 31.10. haben wir natürlich auch einen Probeeinkauf gemacht. Wir fanden in Winzerhausen einen sehr geschmackvoll eingerichteten, sehr übersichtlichen, sehr einladenden Laden mit einem tatsächlich breiten Sortiment vor. Auch wir beherrschten das Bezahlsystem in kürzester Zeit. "Dieses Konzept ist überzeugend und kann in Zukunft in weiteren kleinen Orten zur Verbesserung der Nahversorgung beitragen und nebenbei so manche Autofahrt in einen entlegenen Supermarkt verhindern", zeigte sich unser Landtagskandidat Tayfun Tok zuversichtlich. Die nächsten "Tante M" Läden sollen ja schon Anfang nächsten Jahres ins Bottwartal kommen, nach Höpfigheim und Kleinbottwar.

OV zu Besuch bei AnNa in Besigheim
 

Einfach.Unverpackt.Einkaufen.

So lautet der Slogan, der einem ins Auge springt, wenn man die Homepage des AnNa Unverpackt Kaufladens in Besigheim öffnet (www.anna-unverpackt.de). Wir wollten es genauer wissen und durften uns bei einem Besuch des Unverpackt-Kaufladens am vergangenen Donnerstag, 22.10.,  in Besigheim (Hauptstraße 16) alles ein wenig genauer anschauen.

Es war spannend von Frau Beyl, eine der beiden Gründerinnen des Ladens, zu hören, wie aus der zunächst ganz privaten Erkenntnis, dass im Haushalt täglich unglaubliche Mengen von Verpackungsmüll angefallen, die konkrete Idee entstanden ist daran aktiv was zu ändern. Die Idee, gepaart mit ganz viel Motivation und Idealismus, aber auch mit ganz konkreter Unterstützung und Beratung des Verbandes der Unverpacktläden, hat über mehrere Jahre hinweg einen ganz besonderen Kaufladen in Besigheim entstehen lassen.

Das Sortiment aus unverpackten Waren besteht vorwiegend aus biologisch und regionalen Lebensmitteln, Artikel für Haushalt und Körperpflege, und, und, ... - eigentlich fast alles, was man so braucht. 

Und wie funktioniert`s ?

An der Kundenwaage wiegt man seinen leeren selbst mitgebrachten Behälter mit Verschluss. Das Gewicht notiert man auf dem Behältnis, z.B. mit einem Folienstift oder mit einem kleinen bereitliegenden Aufkleber. Anschließend befüllt man seine Behälter mit allem, was du brauchst. An der Kasse wird dann der gefüllte Behälter nochmals gewogen und das Leergewicht abgezogen. Fertig ist der Unverpackt-Einkauf.

Neben dem klassischen Kaufladen, darauf legte Frau Beyl besonderen Wert, soll AnNa unverpackt aber auch ein Ort zum Verweilen und zum Austausch sein. Hierfür lädt AnNa unverpackt zusätzlich zu leckerem vegetarischem/veganem Mittagstisch oder einer Pause mit frischem Kaffee/Tee und Gebäck ein.

Ein Besuch lohnt sich !  Wir als OV-Mitglieder waren begeistert, wie hier Müllvermeidung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit ganz praktisch gelebt und praktiziert wird. Bleibt der Wunsch und die Hoffnung in naher Zukunft auch im Bottwartal verpackungsfrei einkaufen zu können. Nach unseren Informationen soll es da auch schon recht konkrete Planungen in einer Bottwartal-Kommune geben...

Unser Bundestagskandidat: Lars Schweizer

Am Dienstag, 5.10. machten sich auch Mitglieder unseres Ortsverbandes auf nach Lauffen am Neckar, um in der dortigen Stadthalle den Kandidaten der Grünen für den Bundestagswahlkreis Neckar-Zaber zu nominieren. Dieser Wahlkreis erstreckt sich über 2 Landkreise, den südlichen Teil des Landkreises Heilbronn mit 15 Kommunen und den nördlichen Teil des Landkreises Ludwigsburg mit 24 Kommunen. Die wahlberechtigten Mitglieder hatten die Auswahl zwischen Alexander Link und Lars Schweizer. Nach ihren je 15-minütigen Vorstellungsreden und mehreren Fragerunden wurde gewählt. Lars Schweizer erhielt 62,8% der abgegebenen Stimmen und wurde somit von den Mitgliedern zum Kandidaten der Grünen für den Wahlkreis Neckar-Zaber nominiert.

Lars hat eine direkte Verbindung zu unserem Teil des Wahlkreises. Er wurde 1993 in Ludwigsburg geboren, ging dort auch bis zum Abitur in die Schule, bis es ihn zum Studium (Geschichts- und Rechtswissenschaft) in das nicht so weit entfernte Tübingen verschlug. Dort lebt er derzeit mit seiner Frau und seinem kleinen Kind. Wenn er nicht gerade hauptamtlich (Persönlicher Referent der Grünen Fraktion im Landtag) oder ehrenamtlich in Sachen Finanzen, Soziales und Sportpolitik in Baden-Württemberg für die Grünen beschäftigt ist, engagiert er sich beim DJK Ludwigsburg als Fußballtrainer und kommt deshalb viel rum in unserem Landkreis.

Seine Bewerbungsrede begann Lars mit einer Zeile aus einem Song der "Ärzte":" Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt." Deshalb setzt er auf seine Agenda ganz oben eine neue Agrarpolitik, eine neue Klima- und Mobilitätspolitik, auf den Ausbau eines klimafreundlichen ÖPNV, zu der er insbesonders auch die Bottwartalbahn eigens benannte, eine klimaneutrale Wirtschaft, eine insgesamt gemeinwohlorientierte Politik, mit der er zuallererst eine gemeinwohlorientierte Musterregion Neckar-Zaber entwickeln will. Seine Antwort auf den (rechts-)populistischen Kult rein nationaler Eigeninteressen ist: Europa. "Die Klima- und Corona-Krise lehrt uns, dass es hier keine rein nationalen Lösungen mehr gibt."

Wir haben Lars bei einem OV-Treffen schon vor seiner Nominierung kennen lernen können und sind zuversichtlich, dass wir mit ihm in 2021 im Wahlkreis Neckar-Zaber erfolgreich sein werden.

Oktober-OV: 07.10.2020

Zufall oder Timing? Auch das nächste Treffen der Mitglieder und Freunde unseres Grünen OV Bottwartal findet genau einen Tag nach einer Nominierungsveranstaltung statt. War es im September ein Tag nach der Nominierung unseres Landtagskandidaten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen (gewählter Kandidat: Tayfun Tok), findet unser OV-Treffen am 07.10. einen Tag nach der Nominierungsveranstaltung für den Bundestagskandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber statt. Für Gesprächsstoff am Mittwoch, 07.10., 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim ist also bestens gesorgt.

Unser Kandidat: Tayfun Tok

An unserer Nominierungsveranstaltung für unseren Kandidaten im Landtagswahlkreis Bietigheim-Bissingen am vergangenen Dienstag, 15.9., war so ziemlich alles außergewöhnlich: Die Rahmenbedingungen waren außergewöhnlich: Coronabedingt benötigten wir ein spezielles Hygienekonzept (Desinfektion, Abstandsgebot, klare Laufwege...). Der Ort selbst war mehr als außergewöhnlich: Die Eisarena Ellental erlebte wohl ihre Premiere als politischer Veranstaltungsort. Die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder war außergewöhnlich: Sie betrug exakt 100. Zum Vergleich: Bei der Nominierungsveranstaltung im Jahre 2016 waren es noch 26.

Aber auch der Verlauf und das Ergebnis waren außergewöhnlich. Es war ein politischer Wettkampf auf Augenhöhe zwischen dem Amtsinhaber Daniel Renkonen (Ludwigsburg)  und seinem Herausforderer Tayfun Tok (Murr). Am Ende fiel die Entscheidung bei der Abstimmung mit der Winzigkeit von 3 Stimmen zugunsten von Tayfun aus. Das genaue Ergebnis: 50 Stimmen für Tayfun, 47 für Daniel, 2 Enthaltungen, 1 ungültige Stimme.

Wer in einer Demokratie eine Mehrheit bekommt, der muss eine größere Überzeugungskraft, ein Vertrauen in den Mehrwert seiner Nominierung, entwickeln. Und das hat Tayfun an diesem Abend, aber auch schon in der Zeit, die der Nominierungsveranstaltung vorausging, geschafft. Er hat den direkten Draht zu den einzelnen Ortsverbänden und ihren Mitgliedern gesucht und ihn gefunden. Und  - er hat am Dienstagabend in einer kämpferischen Rede zeigen können, dass er und wofür er "brennt". Da ging es ihm um mehr Bildungsgerechtigkeit, um Digitalisierung und darum, dass Baden-Württemberg noch stärker zum Vorreiter für umweltfreundliche Technologien wird. Wörtlich: "Ich möchte, dass das emissionsfreie Automobil in Stuttgart vom Band läuft."

Tayfun machte auf dem OV-Treffen einen Tag nach seiner Nominierung am Mittwoch im SGV-Vereinsheim in Murr noch einmal klar, dass der knappe Vertrauensvorsprung vom Vortag die Verpflichtung für ihn bedeutet, alles dafür zu tun, für die Grünen am Tag der Landtagswahl (14.3. 2021) das Landtagsmandat zu erringen. Wir als "sein" Heimat-Ortsverband wissen, wie ernst es ihm damit ist, was er alles dafür einsetzen wird und werden ihn dabei mit all unsern Kräften unterstützen.

Bundestagsnominierung am 06.10.

Man könnte sagen: Bei uns geht es in Sachen Nominierung Schlag auf Schlag. Die Nominierung zum Landtagskandidaten am vergangenen Dienstag, 15.09. in Bietigheim liegt bereits einige Tage hinter uns (der Redaktionsschluss lag ja leider davor, deshalb erfolgt das Ergebnis erste nächste Woche). Und nun wurde auch Zeit und Ort für die Nominierung der Grünen Bundestagskandidatin/des Grünen Bundestagskandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber festgezurrt. Sie findet nur wenige Wochen danach statt, am 06.10. ab 19,30 Uhr in Lauffen am Neckar. Der Wahlkreis Neckar-Zaber verbindet grob gesagt den Süden des Landkreises Heilbronn mit dem Norden des Landkreises Ludwigsburg. Deshalb sind hier auch die Mitglieder unseres Ortsverbandes wahlberechtigt.

Pflück mich: Geht doch

Die Coronazeit hat uns alle wahrscheinlich noch mehr als sonst vor Augen geführt, wie reich und vielfältig uns "die Natur" mit ihren Gaben beschenkt. Wir konnten auf unseren sicherlich vermehrten Streifzügen durch unsere natürliche Umgebung wöchentlich sehen, was da so alles blüht und dann auch Früchte trägt. Wir konnten dann aber auch feststellen, dass längst nicht mehr alle Früchte von allen Bäumen abgeerntet wurden bzw. werden konnten und deshalb unweigerlich vor sich hin verfaulten. Schade um die massenhaft verdorbenen wertvollen Lebensmittel.

Genau da setzt die Aktion "Pflück mich" an. Sie ruft die Besitzer von öffentlichen und privaten Obstbaumgrundstücken auf, die sich nicht mehr in der Lage sehen, diese selbst abzuernten, diese mit einem Plakat oder einer Banderole mit der Aufschrift "Pflück mich" zu kennzeichnen. Diese gekennzeichneten Obstbäume oder Obststräucher können dann von jedermann/frau abgeerntet werden, wenn sie nachfolgende Regeln beherzigen: Die Ernte darf keine Schäden an den Obstwiesen und Obstbäumen anrichten. Und das Wichtigste: Es dürfen nur so gekennzeichnete Bäume/Sträucher abgeerntet werden. Wer sich an nicht gekennzeichnete Bäume/Sträucher ranmacht, begeht, ja, Diebstahl.

Im Bottwartal gibt es nach unseren Informationen bereits zwei Kommunen, in denen diese Idee verwirklicht wird: In Steinheim setzt die Verwaltung einen entsprechenden Antrag unserer Grünen Gemeinderatsfraktion aus dem letzten Jahr in diesem Jahr um, in Großbottwar hat nach unseren Informationen der Obst- und Gartenbauverein die Federführung inne. Aber auch in unserer unmittelbaren kommunalen Umgebung greift diese Idee um sich: Marbach, Erdmannhausen, Affalterbach, Kirchberg. Es kann gerne weitergehen. Für uns ist das ein Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Landtagsnominierung: Am 15.9. zählt´s

Am 14. März nächsten Jahres sind in unserem Bundesland die Landtagswahlen. Corona hat den Nominierungsprozess dafür schon ein wenig durcheinandergeschüttelt, aber nicht die Grundregeln unserer Demokratie ausgehebelt. Sprich: Unsere Nominierungsveranstaltung für unseren Wahlkreis Bietigheim-Bissingen wird natürlich den gültigen Regeln entsprechend durchgeführt.

Sie findet am Dienstag, den 15.9. um 20 Uhr statt. Der Ort ist coronabedingt etwas ungewöhnlich: Die Nominierung findet in der Eisarena Ellental statt. Das hat nur indirekt mit dem Wachstum unserer Mitgliederschar zu tun, direkter aber mit dem Umstand, dass hier die Abstandsregeln sicher eingehalten werden können. Die Kandidaten haben wir ihnen in aller Kürze schon in einer der vorigen Ausgaben vorgestellt (in alphabetischer Reihenfolge): Daniel Renkonen (Ludwigsburg) und Tayfun Tok (Murr).

Alexander Link und Lars Schweizer wollen für uns in den Bundestag

Noch liegt der genaue Termin für die Bundestagswahl im Jahre 2021 nicht fest. Der 19. und 26. September sind heiße Anwärter für diesen Termin. Auch der genaue Termin für unsere wohl Ende September/Anfang Oktober stattfindende Nominierungsveranstaltung für unseren Wahlkreis Neckar-Zaber liegt noch nicht endgültig fest. Dagegen stehen zwei Bewerber für die Nominierung fest. Es sind Alexander Link und Lars Schweizer. Wir wollen ihnen die beiden in aller Kürze vorstellen.

Alexander Link ist 30 Jahre alt, studierter Politikwissenschaftler und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Anna Christmann im Bundestag. Als seine Schwerpunkte, die ihn seit Jahren besonders bewegen, bezeichnet er selbst: Demokratie & (Zivil-)Gesellschaft, Sozialpolitik und nachhaltige Technologie und Innovationen.

Lars Schweizer ist 1993 geboren, hat Geschichts- und Rechtswissenschaft studiert und arbeitet als Persönlicher Referent einer Abgeordneten in der Grünen Landtagsfraktion. Als seine Schwerpunkte bezeichnet er klimafreundliche Mobilität, Energiewende, Digitalisierung, Grüne Finanz- und Sportpolitik.

Natürlich möchte unser Ortsverband die beiden vor der Nominierungsveranstaltung kennenlernen. Dazu werden wir sie einladen.

Landtag: Jetzt wird nominiert

Ohne Corona stünde unser Kandidat/unsere Kandidatin für den Landtagswahlkreis Bietigheim-Bissingen zur Landtagswahl nächstes Jahr (14.3.) samt ZweitkandidatInnen schon seit einiger Zeit fest. Mit Corona bedurfte es anderer Überlegungen, wann, wo und wie eine solche Nominierungsveranstaltung ablaufen kann. Der Rahmen dafür steht jetzt: Wir nominieren unseren Kandidaten am Dienstag, den 15.9. in der Stadthalle in Marbach (Beginn: 20 Uhr). Offiziell haben sich dafür bisher zwei Kandidaten bereit erklärt. Wir stellen sie ihnen in alphabetischer Reihenfolge in aller Kürze vor:

Daniel Renkonen: Daniel ist 50 Jahre alt, ledig, wohnt in Ludwigsburg, ist seit 2011 im Landtag, holte bei der letzten Wahl 2016 ein Direktmandat und ist derzeit der klimaschutz- und verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion.

Tayfun Tok: Tayfun ist 34 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind, ist seit seinem 19. Lebensjahr Mitglied in unserem OV, war 2014 Initiator der Grünen Liste für Murr (Kommunalwahl 2019: Zuwachs von 6%) und seit sechs Jahren Gemeinderat in Murr.

Unser Ortsverband schätzt die jeweilige Qualität beider Kandidaten und wird allein auch wegen unseres enormen Mitgliederzuwaches bei dieser Wahl auch rechnerisch eine gewichtige Rolle spielen können.

Stadtradeln: Unsere Bilanz

Die Zahlen des Stadtradelns sprechen eine deutliche Sprache: Das Radfahren boomt, trotz - nein auch wegen Corona. Allein in der Raumschaft Steinheim gab es in diesem Jahr eine neue Rekordteilnehmerzahl. Sie schnellte von 196 aktiven RadlerInnen im Jahr 2019 auf 266 im Jahr 2020 hoch. Auch die insgesamt gefahrenen Kilometer aller Teilnehmer durchbrach eine Schallmauer: Die von den 23 Teams geradelten 87.110km bedeutet: Hier wurde zusammen mehr als zweimal um die Welt gefahren - mit dem Rad. Rechnerisch bedeutet das eine Einsparung von rund 13t CO2.

Diese Entwicklung zeigt: Das Rad ersetzt faktisch für immer Menschen auf immer mehr Strecken das Auto, das Rad bekommt eine immer größere Bedeutung für die Freizeitmobilität und das Rad steigt in seiner Beliebtheit als Sport- und Fitnessgerät. Alle drei Entwicklungen sind für das Klima, die Umwelt, die Gesundheit, die Lebens- und Aufenthaltsqualität äußerst positiv. Unser OV möchte diese Entwicklungen in den Kommunen unseres Bottwartals politisch weiter fördern. Dabei geht es uns um weitere, sichere Radwege und Radschutzstreifen, um den Ausbau sicherer Abstellanlagen, um sichere Überleitungen zwischen Radwegen und Straßen, sowie um aufgeweitete Radaufstellstreifen an wichtigen Kreuzungen.

Auch unser Team "Die Grünen" war in den drei Wochen Stadtradeln richtig aktiv mit dem Rad unterwegs. Wir konnten sozusagen jeden Tag die Erfahrung machen: Die Radwege werden voll und voller. Unsere 23 aktiven RadlerInnen erstrampelten dabei zusammen 13.669km, was rechnerisch eine CO2-Einsparung von 2t bedeutet. Jetzt geht es für unseren OV darum, die gemachten Erfahrungen in eine aktive Radförderpolitk für die Kommunen des Bottwartals umzuwandeln.

Unser neues Grundsatzprogramm

Bei unserem letzten OV-Treffen am vergangenen Donnerstag (Oberstenfeld, Tennisheim), spielte neben weiteren Terminabsprachen, der kommenden LandtagskandidatInnen-Nominierung, der Aussprache über unseren Beitrag zum Blühpatenprojekt und zum Stadtradeln auch das neue Grundsatzprogramm der Grünen eine Rolle. Seit dem 26. Juni liegt der erste Entwurf dafür vor.

Das alte Grundsatzprogramm wurde im Jahre 2002 beschlossen. Seitdem hat sich unser Land und unsere Welt entscheidend verändert. Die Konzepte von damals  können nur sehr bedingt auf die ganz neuen Herausforderungen eine umfassende Antwort oder Lösung geben. Unsere Parteivorsitzende Annalena Baerbock beschreibt die Aufgabenstellung so:

Während der Arbeit an unserem neuen Grundsatzprogramm mussten wir für einen Moment innehalten. Über Nacht hat die Corona-Krise unsere zivilisatorische Verletzlichkeit gezeigt und ein Schlaglicht auf lang bekannte Probleme geworfen.

Die Pandemie trifft eine ohnehin verwundete Welt: Erderwärmung, Globalisierung, Ausbeutung von Menschen und Ressourcen. Weltweit brechen sich Autoritarismus und Nationalismus Bahn, gepaart mit Rassismus und Ausgrenzung. Frauen werden in alte Rollenbilder zurückgedrängt. Die Weltgemeinschaft driftet auseinander, die Gesellschaft auch.

Wir wollen mit diesem Programm Gegenwart nicht einfach linear fortschreiben, sondern unser Anspruch ist, Dinge auch wirklich anders zu machen. Wir können Dinge besser machen. Das ist Aufgabe von Politik. Wir wollen die Konturen einer widerstandsfähigen demokratischen Ordnung und einer krisenfesten Gesellschaft zeichnen. Daher sind wir entschlossen, das Jahr 2020 nicht nur als Krisenjahr zu sehen, sondern als Kraftzentrum für neue Perspektiven. Wir haben vor, genau das in die Kommunen unseres Bottwartals einzubringen.

Stadtradeln: Nur noch wenige Tage

In der Tat: Nur noch wenige Tage bis zum 21.7. und dann ist der Zeitraum, in dem das Stadtradeln im Kreis Ludwigsburg stattfindet, auch schon wieder vorbei. Natürlich ist es für viele eine echte Herausforderung herauszufinden, welche Strecken im Alltag und in der Freizeit mit dem Rad für sie möglich sind. Und natürlich beginnt die echte Herausforderung damit, diese Erkenntnisse in den darauffolgenden 48 Wochen zu praktizieren. Dann hätten wir einen Teil einer klimafreundlichen Mobilitätswende geschafft.

Aber es geht zudem auch darum, aus all den Er"fahrungen" und Erkenntnissen dieser 3 intensiven Wochen eine bessere Radförderpolitik und eine bessere Radinfrastruktur in allen Kommunen des Bottwartals zu entwickeln. Das ist dann ein Job z.B. für uns und unseren OV.

Auf die Artenvielfalt!

Am Anfang stand die Idee einiger Landwirte, etwas ganz Praktisches für die Artenvielfalt zu tun. Sie boten den BürgerInnen eine "Blühpartnerschaft" an. Die Partnerschaft bestand darin, dass die Landwirte einen Teil ihrer Felder, die sie sonst mit klassischen Mitteln bestellten, zur Verfügung stellten, damit BürgerInnen dort in "Blühwiesen" investieren. Sie selbst wollten den Betrag verdoppeln.

Wie gut das funktioniert, kann man zur Zeit u.a. in Steinheim begutachten. Unser Ortsverband hat dort in 620 qm Blühwiesen investiert. Unser Partner Steffen Klotz hat dies verdoppelt. Wir haben "unserer" Blühwiese einen Besuch abgestattet und waren fasziniert von unseren Beobachtungen. Unübersehbar und unüberhörbar tummelten sich dort eine ganze Heerschar unterschiedlicher Insekten. Da entstand ein Lebensraum für viele unterschiedliche Tiere. Wir entdeckten u.a. zahlreiche Schmetterlinge und Bienen. Sie fanden hier ja ein außerordentlich reichhaltiges Nahrungsangebot. Ein paar Meter weiter, auf einem normalen Maisfeld, war dagegen in dieser Hinsicht "tote Hose".

Natürlich wissen wir, dass die Artenvielfalt nicht mit ein paar qm Blühwiesen gerettet wird. Dafür brauchen wir schon eine andere Flächen- und Agrarpolitik. Da gibt es auch verheißungsvolle Abmachungen unserer grüngeführten Landesregierung mit dem dem "Volksbegehren Artenschutz - Rettet die Bienen". Aber: Die Blühwiesen führen jedem Betrachter vor Augen, wie segensreich für uns alle der Erhalt der Artenvielfalt ist. Dafür danken wir den Initiatoren.

STADTRADELN: Der Startschuss ist gefallen

Am vergangenen Mittwoch, 01.07., fiel der (virtuelle) Startschuss für das diesjährige "STADTRADELN" im Landkreis Ludwigsburg, also auch bei uns. Und wir sind wie die vergangenen Jahre auch wieder mit unserem Team "Die Grünen" dabei. Und ja: Stadtradeln ist für uns ein Wettbewerb, wenn auch kein sportlicher Wettbewerb, STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest. Und je mehr du mit dem Rad unterwegs bist, desto mehr wirst du auch ein Teil diese klimafreundlichen Bewegung/Mobilität. Es ist ein Wettbewerb, bei dem schon am Anfang feststeht, dass es nur Gewinner gibt: das Klima, die Umwelt, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unseren und zwischen unseren Städten - und zuletzt natürlich du selbst, denn du wirst bei deiner persönlichen Verkehrswende mit dem Rad deiner Gesundheit, deiner Fitness und deiner Wachsamkeit für den öffentlichen Raum etwas Gutes tun. Zusammen mit all den anderen macht das Spaß. Du kannst dich natürlich auch jetzt noch registrieren. Dafür ist es bis zum Schluss auch nie zu spät. Auf drei besonders schöne Wochen.

OV Treffen wieder face-to-face

In den letzten Monaten haben unsere Ortsverbands-Treffen stattgefunden, allerdings notgedrungen digital. Das hat auch gut funktioniert. Am vergangenen Mittwoch, 17.06. konnten wir uns zum ersten Mal wieder face-to-face treffen, im TSG-Vereinsheim in Steinheim, selbstverständlich unter den vorgeschriebenen Regularien.

Eine ziemlich breite Themenpalette kam zur Sprache. Es ging um die aktuelle Entwicklung in unseren jeweiligen Kommunen und hier z.B. um die teilweise verschiedene Handhabung der Corona-Verordnungen bei der Kinderbetreuung und der Inbetriebnahme/Nichtinbetriebnahme unserer Freibäder. Sodann haben wir uns damit befasst, wie weit die Digitalisierung in den Verwaltungen unserer Kommunen vorangeschritten ist und wie stark das Konzept der kommunalen Digitallotsen in den jeweiligen Kommunen gediehen ist und unterstützt wird.

Einen ganz breiten Raum nahm die Diskussion um den Stand des kommunalen Klimaschutzkonzepts in unseren jeweiligen Kommunen ein. Hier haben wir uns besonders mit dem von der Ludwigsburger Energieagentur mitentwickelten innovativen Nahwärmekonzept in der Stadt Steinheim beschäftigt. Zuletzt haben wir uns dem Thema "Rassismus bei uns" gestellt. Das werden wir dann auch bei unserem nächsten Treffen am 22.07. vertiefen.

Wir treffen uns am 17.06.

Ob wir uns von Angesicht zu Angesicht treffen - was jetzt unter bestimmten Umständen wieder möglich wäre - oder wie in den letzten Monaten digital treffen, wissen wir erst definitiv am Wochenende. Aber dass wir uns treffen, so viel ist sicher. In den Kommunen unseres Ortsverbandes brennen uns in den vergangenen Wochen zahlreiche Themen unter den Nägeln. Das fängt bei der Organisation der Kinderbetreuung an, geht über die digitale Kommune bis hin zu einer generationengerechten und klimafreundlichen Wirtschafts- und Lebensweise. Wir werden uns darüber austauschen. Wenn ihr euch daran beteiligen wollt, dann meldet euch bei uns bis zum Samstagabend.

Nominierungsveranstaltungen im Herbst

Die Corona-Pandemie hat dem politischen Leben auf allen Ebenen erheblich zugesetzt. Das gilt auch für die üblichen Abläufe vor den im nächsten Jahr stattfindenden Landtagswahlen (14.3. 2021) und Bundestagswahlen (Herbst 2021). Die Nominierungsveranstaltungen dafür  - die KandidatInnen für die Mandate standen schon in den Startlöchern - mussten aus naheliegenden Gründen erst einmal aufgeschoben werden. Doch jetzt sehen wir etwas klarer: Diese werden nach der Sommerpause im Herbst stattfinden. Wie und unter welchen Voraussetzungen diese Nominierungen stattfinden werden, wissen wir heute noch nicht. Eines aber wissen wir: Die Wahlen werden und müssen stattfinden, die Nominierungen dafür auch. In einer Demokratie bestimmt das Volk, wie sich die Volksvertretung für einen bestimmten Zeitraum zusammensetzt.

Kommunalpolitik in Zeiten von Corona

Vor ziemlich genau einem Jahr (26.5.2019) waren die Kommunalwahlen. Das war für uns neu gewählte MandatsträgerInnen in den Gemeinderäten und im Kreistag eine Zeit des Aufbruchs, der Euphorie und der Lust, die Geschicke unserer Kommunen und des Kreises mit all unseren Ideen von einer leuchtenden Zukunft mitzugestalten. Zudem brummte die Wirtschaft und gab uns Anlass zu der Hoffnung, dass in den nächsten Jahren genügend Finanzmittel für eine Menge unterschiedlicher Projekte zur Verfügung stehen werden.

Ein Jahr später uns das Corona-Virus die damaligen Gewissheiten empfindlich gestört. Im Augenblick ist eines der  vorrangigsten Ziele, das Grundgefüge unserer Infrastruktur, die kommunale Daseinsfürsorge für unsere BürgerInnen zu erhalten. Das fängt bei den einzelnen Kommunen bei den Kindertageseinrichtungen an und geht auf Kreisebene mit der Eingliederungshilfe für Behinderte oder dem Jobcenter weiter. Und das sind nur ganz wenige Beispiele. Man könnte sagen: So haben wir uns Kommunalpolitik vor einem Jahr nicht vorgestellt. Stimmt auch. Sie haben uns vor einem Jahr aber auch nicht nur für die "Guten Zeiten", sondern auch für die "Schlechten Zeiten" gewählt. Sie haben uns vor einem Jahr dafür gewählt, in den nächsten 5 Jahren Verantwortung für die Geschicke unserer Kommunen und den Kreis (+Region) für heute und morgen zu übernehmen.  Um nichts anderes geht es in den nächsten 4 Jahren, egal, wie die entscheidenden Parameter sich verschoben haben. Egal in welcher Partei oder Fraktion wir das tun, wir werden und müssen es tun, auch wenn es uns viel abverlangen wird.

Stadtradeln: Wir sind wieder dabei

Auch in der Coronazeit findet das "Stadtradeln" wieder statt und das ist auch gut so. Wir sind ja auch in der Coronazeit mobil unterwegs. Die bundesweite Initiative "Stadtradeln" möchte in den 3 Aktionswochen die aktiven Teilnehmer (bestimmt auch die Zuschauer) dazu ermuntern, mit dem Rad klimaverträglich unterwegs zu sein. Die Notwendigkeit und die Chancen liegen auf der Hand: Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr (Umweltbundesamt 2016). Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich alleine in Deutschland vermeiden, wenn zirka 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, vermeldet das Bundesverkehrsministerium.

Zudem verbessert Radfahren generell die körperliche Fitness, was unserem Immunsystem ja auch nur gut tun kann. Dabei ist man auf innerstädtischen Strecken selten langsamer als andere Verkehrsmittel. Räder machen keinen Lärm und brauchen weniger Platz. Das sind nur ein paar wenige Argumente, selbst öfters das Auto stehen zu lassen und auf das Rad zu steigen. Es geht gar nicht darum, das Auto zu verteufeln, sondern gewisse Vorzüge des Radverkehrs zu erfahren, am besten nachhaltig.

Der Zeitraum für das "Stadtradeln" ist im Landkreis Ludwigsburg auf den Zeitraum zwischen 1.7. und 21.7. festgelegt. Wir bieten ihnen/euch gerne an, sich beim Team des Grünen Ortsverbands Bottwartal "Die Grünen" zu registrieren. Sie finden uns bei www.stadtradeln.de/steinheim. Da können sie dann im Aktionszeitraum ihre gefahrenen Rad-Kilometer eintragen. Wir haben hierbei die Erfahrung gemacht, dass das durchaus ein Ansporn ist, stärker auf das Verkehrsmittel Fahrrad zu setzen. In diesem Jahr wird es sicher nicht die gleichen (gemeinschaftlichen) Beteiligungsformen wie große gemeinsame Radausfahrten geben können. Wir müssen das eher mit uns selbst machen. Trotzdem: Wir laden sie ein in das Team unseres Ortsverbands "Die Grünen".

Wir sind jetzt über 100.000

In vielen Bereichen ist das politische Leben wie das gesamte öffentliche Lebenin der Coronazeit auf einen Spar-Modus abgesenkt worden. Für die Entwicklung unserer Mitgliederzahlen trifft das nicht zu. Bundesweit haben wir die für uns bisher magische Grenze von 100.000 Mitglieder übersprungen (Stand 28.04. genau 101.561). Auch in unserem Ortsverband hat sich viel getan: Unser Mitgliederstand hat sich in den letzten eineinhalb Jahren mehr als verdoppelt. Es macht Spaß, mit all den Neuen neue Ideen und neuen Schwung für Grüne Politik zu entwickeln. Macht es wie sie, kommen sie einfach auf uns zu.

Die alte Parteiarbeit mit den klassischen Sitzungen - die gibt es derzeit bei uns nicht mehr. Das allermeiste findet bei uns Grünen derzeit digital statt, ob das OV-Treffen sind, Sitzungen der Gemeinderats- oder Kreistagsfraktion. Am vergangenen Samstag gab es den ersten digitalen Bundesparteitag. Auch an dem haben einige von uns teilgenommen. Die Politikformate mögen sich verändern. Entscheidend für die Demokratie ist, dass sich alle BürgerInnen auch dabei grundsätzlich in die Umgestaltungsprozesse inmitten unserer derzeit maßgeblichen Krisen einbringen können, in die Gesundheits- und in die Klimakrise und dass ihre gewählten Vertreter ihrer Verantwortung gerecht werden. Gesundheit und Klima, das wollen wir, das müssen wir auch in unserem OV zusammen denken und zusammen entwickeln. Das haben wir uns für unser digitales OV-Treffen am 06.05. vorgenommen.

Klimastreik 24.04.: Wir waren dabei

Fridays for future hatte am vergangenen Freitag zum Klimastreik geladen. Wir sind dieser Einladung gefolgt. Natürlich war es ein ganz anderer Klima"streik" als bisher. Letzte Woche zogen natürlich keine Massen durch die Straßen. Auf der Wiese vor dem Kanzleramt stellen wenige junge KlimaaktivistInnen im vorgeschriebenen Abstand die wesentlichen Anliegen des Klimastreiks und einige von mehreren tausend eingereichter Demoplakate vor. Und Mitglieder unseres Ortsverbands verfolgen das über einen Livestream auf Youtube.

Bei diesem Livestream wurden dann auch weitere Beiträge von Fridays-for-future-Mitgliedern, aber auch von Wissenschaftlern, Künstlern und Prominenten aus der ganzen Republik live zugeschaltet. "Die Klimakrise wird zwar verständlicherweise derzeit in der Öffentlichkeit weniger wahrgenommen. Sie schreitet nichtsdestotrotz im Eiltempo voran. Es wäre für das Leben und für unsere Gesundheit auf unserem Planeten fatal, wenn wir das bei unserer Unterstützung für unsere Wirtschaft in der und nach der Coronakrise zurückstellen würden", wurde es in einem der Live-Beiträge formuliert. Beide Krisen können wir nur mit einer großen, internationalen und solidarischen Anstrengung meistern. Unser Grüner Ortsverband will im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Beitrag dazu leisten.

Frohe Ostern

Unser OV-Treffen am vergangenen Mittwoch (1.4.: Kein Aprilscherz!) fand tatsächlich statt. Allerdings nicht wie geplant in einem Nebenraum einer Murrer Gaststätte. Die Teilnehmer saßen vor ihren Laptops und tauschten sich via Skype über aktuelle Geschehnisse aus. Den größten Raum nahm natürlich die Corona-Krise ein. Neben den existenziellen gesundheitlichen Fragen ging es auch darum, wie wir diese Krise wirtschaftlich überstehen und was in den einzelnen Kommunen des Bottwartals in Sachen Nachbarschaftshilfe für BürgerInnen gemacht wird, die zu einer besonders betroffenen Risikogruppe gehören. Nach allem, was wir zusammengetragen haben, sagen wir: Solidarität funktioniert im Bottwartal. Von vielen Seiten wird ganz konkrete Hilfe angeboten: Von Kirchen, Vereinen, Stadtverwaltungen bis zur Moschee und das teilweise auch interkommunal. Respekt. Das unterstützen wir, auch persönlich. Dazu kommen die ungezählten privaten Hilfen.

Diese Solidarität ist eine wunderbare Osterbotschaft. Und so sagen wir Ihnen allen in einigen Sprachen (hoffentlich haben wir ihre nicht vergessen bzw. falsch geschrieben): Frohe Ostern! Happy Easter! Joyeuses Paques! Buona Pasqua! Sretan Uskrs! Wesolych Swiat Wielkanocnych! Feliz Pascoa! Felices Pascuas! Paskalya Bayraminiz kutlu olsun! Feseh Magied! Kalo pas´cha!

Wir lassen´s blühen auf 620 qm

Der Steinheimer Landwirt Steffen Klotz machte das Angebot und wir griffen zu: Wir sponsern die Aussaat von blühenden Wildblumen auf einer Fläche von 620 qm (5,50€/qm), er verdoppelt die Fläche aus eigenen Mitteln, Das macht zusammen 1.240 qm, das entspricht einer Fläche von etwa eineinhalb Handballfeldern. Mit dieser Fläche werden wir natürlich das Artensterben nicht nachhaltig aufhalten. Dazu gehören auch Entscheidungen auf einer höheren politischen Ebene. Aber wir schaffen zusammen mit Steffen Klotz für ein Jahr eine symbolträchtige Fläche, die dem menschlichen Auge gerade auch in dieser Zeit gut tut und manchem Getier reiche Nahrung bietet.

Jede(r) zählt

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel und unser Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben unisono auf eine nachhaltig beeindruckende Weise verständlich gemacht, worauf es in den Zeiten der Corona-Pandemie ankommt: Es kommt auf jede(n) einzelne(n) an, jede(r) einzelne kann durch sein/ihr Verhalten die Ausbreitung des Corona-Virus abbremsen oder beschleunigen. Ihr Appell war ebenso klar: Jede(r) soll, kann und muss seinen/ihren Beitrag leisten, damit das Virus abgebremst wird und unsere Beschäftigten in unserem Gesundheitssystem so eine Chance erhalten, sich mit aller Kraft um die Erkrankten zu kümmern. Dem ist überhaupt nichts hinzuzufügen, dem können wir uns nur anschließen.

Für uns war es ebenso beeindruckend, wie beide all denen gedankt haben, die Tag für Tag sich in ihrer Arbeit dafür zur Verfügung stellen, dass die "kritische Infrastruktur" für uns alle funktionsfähig bleibt, von den Menschen in den Krankenhäusern bis zu den VerkäuferInnen in den Supermärkten. Auch dem ist überhaupt nichts hinzuzufügen, dem können wir uns nur anschließen. Unser Land braucht verantwortungsbewusste Politiker und die sehen wir gerade jetzt - zuletzt in dem Konsens über die gemeinsame Corona-Strategie der Bundesregierung zusammen mit allen Landesregierungen -  in allen maßgeblichen Parteien.

Als Grüner OV Bottwartal wollen wir das Forum des Mitteilungsblatts nutzen, um für den eingeschlagenen Weg der Bundesregierung und der Landesregierung zu werben. Auf jede(n) kommt es an, wie wahr!

Einer von uns bewirbt sich

Natürlich gibt es in Zeiten von Corona wichtigere und existenziellere Nachrichten als die, wer sich bei welcher Partei auch immer um die Kandidatur zu einem Landtagsmandat bewirbt. Auch das politische Leben hat sich dem Primat der Gesundheit unterzuordnen. Trotzdem geht das politische Leben auf einem zurecht anderen Level in einer Sparversion weiter. Und so wollen wir sie darüber informieren, dass sich unser OV-Mitglied Tayfun Tok (Murr) bei einer Grünen-Mitgliederversammlung um die Kandidatur in unserem Wahlkreis Bietigheim-Bissingen zum Landtag bewerben will.

Tayfun ist seit vielen Jahren in unserem OV ein absolut verlässlicher Aktivposten. So ist es ihm zusammen mit Ellen Mohr-Essig gelungen, 2014 erstmals eine Liste der Grünen für die Kommunalwahl in Murr aufzustellen. Mit Erfolg: Sie errangen 2 Mandate und wiederholten das bei der Kommunalwahl 2019 mit einem Stimmenzuwachs von 6%. Über sich selbst sagt Tayfun: "Ich möchte mit meiner Kandidatur zeigen, dass es kein Widerspruch ist, wenn ein Muslim freitags in die Moschee geht, samstags in der Cannstatter Kurve den VfB Stuttgart anfeuert, sonntags mit seiner Familie am Faschingsumzug in Murr teilnimmt und sich montags für unsere liberale Demokratie im Landtag einsetzt."

Als eines seiner zentralen politischen Themen sieht Tayfun für sich das Jahrhundertthema Klimaschutz. Für ihn heißt das vor Ort z.B. nachhaltiges und plastikfreies Einkaufen, Ausbau der Fahrradwege, klimaneutrales Bauen in Neubaugebieten, Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden, Ausbau der Elektro-Ladestationen, Reduzierung des Verkehrslärms, Reaktivierung der Bottwartalbahn. Dabei ist er ja vor Ort aufgewachsen, bezeichnet das Bottwartal als seine Heimat für sich, seine Frau und seinen kleinen Sohn. So bewirbt er sich bewusst als einer von uns um diese Kandidatur.

Wir werden Blühpaten

Steffen Klotz, ein Steinheimer Landwirt, hat schon vor einiger Zeit der interessierten Öffentlichkeit ein hoch interessantes Angebot gemacht: Interessierte können bei ihm eine von ihm zuvor landwirtschaftlich genutzte Fläche für eine einmalige Gebühr von 5,50€ pro 10qm "buchen". Auf dieser Fläche sät er dann eine Blühmischung, verdoppelt diese Flächen aus eigenen Mitteln und spendet obendrein 1€ pro 10qm an einen Kindergarten. Auf dieser Blühfläche findet keine Düngung und kein Pflanzenschutz statt, Sie dient ausschließlich der Artenvielfalt der Tier-, speziell der Insektenwelt.

Wir haben bei unserem OV-Treffen am vergangenen Montag beschlossen, dieses reizvolle Angebot für uns anzunehmen und Steffen Klotz tatkräftig dabei zu unterstützen, auf den von uns gebuchten und von ihm verdoppelten Flächen etwas Konkretes, etwas Handfestes für den Artenreichtum zu machen. Wenn sie sich bei unseren Flächen beteiligen wollen, können sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Und wenn Sie das für sich selbst in die Hand nehmen wollen, melden sie sich am besten selbst bei Steffen Klotz (Hägnachhof 3, Steinheim, Tel./WhattsApp 0173/7978791 oder per Mail steffenklotz@hotmail.de ).

Michael Blume: Antisemitismus fängt bei Juden an, hört da aber nicht auf

Michael Blume, Antisemitismus-Beauftragter der Landesregierung und Gastredner bei unserem Neujahrsempfang in Ludwigsburg am vergangenen Freitag, brachte uns zunächst seinen Respekt zum Ausdruck, sein Thema zum zentralen Inhalt unseres Neujahrsempfangs gemacht zu haben. Das sei ja nun wahrlich kein klassisches "Gute-Laune-Thema", was man an so manchen Ereignissen der letzten Tage, Wochen, Monate und Jahre gut ablesen könne. Nie hätte er sich vor etlichen Jahren vorstellen können, dass es die Arbeit eines Antisemitismus-Beauftragten bedarf, aber die vielfältigen Ausprägungen des Hasses gegen Juden in Wort und Tat belehrten ihn eines anderen.

Der promovierte Religionswissenschaftler stellte den heutigen Hass auf Juden in einen Zusammenhang mit einer ziemlich langen Vorgeschichte. Ausgehend von Sem, dem Sohn des biblischen Noah, zeigte er auf, wie sich deren Religion durch die Existenz einer "Heiligen Schrift" zu einer Religion entwickelte, die hochgebildete Menschen hervorbrachte. Das erzeugte Neid und Neid erzeugte Hass. So gab es in der Geschichte immer wieder das gleiche Phänomen: Meinungsmacher projizierten und projizieren ihre Komplexe ständig auf die vergleichweise kleine Gruppe der Juden, die sie für alles, was aus ihrer Sicht schlecht läuft auf der Welt, verantwortlich machen. Und eines sei auch klar: Wer anfängt, eine Gruppe auszugrenzen wie die Juden, der wird sich weitere suchen. Deshalb gelte es auch, den Anfängen zu wehren und sich gleich solidarisch zu zeigen.

Noch gefährlicher wird dieser Wahn, indem er die modernen Medien für seine Zwecke nutzt. Auf den entsprechenden Plattformen verbreite sich dieser Hass in extrem kurzer Zeit. Zielscheibe seien Abgeordnete, Bürgermeister, Journalisten. Auch er selber fand sich schon auf einer Todesliste, übrigens auf der gleichen wie der ermordete Walter Lübcke.

Aber trotz alle dem bezeichnete sich Michael Blume als Optimist. "Ich bin seit 2018 Antisemitismus-Beauftragter. Seitdem werde ich von den unterschiedlichsten Gruppen im Lande mit großer Offenheit eingeladen. Alle Fraktionen im Landtag -außer einer - machen sich einmütig daran, unsere Vorschläge zur Überwindung des zerstörerischen Hasses zu realisieren. Dieses Mal werden sie es nicht schaffen, die Demokratie zu zerstören. Dieses Mal nicht." Dem schließen wir uns gerne an.

März-Treff des OV in Oberstenfeld

Unser März-Treffen findet an einem bisher unüblichen Ort und an einem für uns unüblichen Tag statt:. Dank unserer rasanten Mitgliederentwicklung in allen Bottwartalkommunen haben wir beim letzten Treffen beschlossen, unsere Treffen nicht mehr nur in Steinheim und Murr stattfinden zu lassen.  So findet das März-Treffen statt am:

Termin:  Montag, 09.03.2020, 19.30 Uhr

Ort:        TC-Vereinsgaststätte,  Robert-Bosch-Straße 9, 71720 Oberstenfeld

Eigentlich fehlt dabei nur eine(r): Du! Es gibt eine Menge zu tun, komm einfach. Bis dann!

Antisemitismus-Beauftragter des Landes beim Neujahrsempfang am 28.2.

Traditionell feiern wir GRÜNEN im Kreis Ludwigsburg den letzten Neujahrsempfang des Jahres. Wir laden Dich/Sie, unsere OV-Mitglieder, unsere Freunde, aber auch alle Interessierten aus dem Bottwartal, herzlich ein: Dr. Michael Blume (Antisemitismus-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg) wird uns sein Thema und seine Erfahrungen präsentieren: „Dem Angriff auf unsere Gesellschaft trotzen: Gemeinsam gegen Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit“ Der Neujahrsempfang findet statt am 28.02.2020 um 19 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3.

Über Dein/Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Eine Anmeldung an kreisverband@gruene-ludwigsburg.de ist nicht nötig, erleichtert uns allerdings die Planung.

"Ohne PlaPla" auch im Bottwartal?

Bei unserem letzten OV-Treffen am 5.2. im TSG-Vereinsheim in Steinheim haben wir uns darüber ausgetauscht, ob ein Unverpackt-Laden wie "Ohne PlaPla" in Ludwigsburg auch im Bottwartal möglich wäre. Nun hat Ludwigsburg natürlich einen anderen Einzugsbereich für mögliche Kunden als die einzelnen Kommunen im Bottwartal und es dürfte auch eine größere Ansammlung von Kunden geben, die sich grundsätzlich für Unverpackt-Läden interessieren.

Doch wir schließen einen solchen Laden im Bottwartal auch nicht aus. Dann nämlich, wenn das hier eine Frau, ein Mann mit viel Herzblut und mit einem gesunden kaufmännischen Hintergrund in die Hand nehmen. Den können wir uns als politische Partei natürlich nicht herbeiwünschen oder herbeizaubern. Aber: Vielleicht steht ja schon jemand dafür in den Startlöchern. Den würden wir gerne unterstützen. Wir selbst wollen uns als Grüner Ortsverband in den nächsten Wochen einen Unverpackt-Laden anschauen, der eher ein vergleichbares Marktumfeld wie die Kommunen im Bottwartal hat: Den Unverpackt-Laden AnNa in Besigheim.

Grünes Februartreffen

Am vergangenen Mittwoch (5.2.) waren die Mitglieder und Freunde unseres Ortsverbandes nach Steinheim eingeladen, um im dortigen TSG-Vereinsheim aktuelle Vorhaben zu besprechen. Dazu gehörten u.a. der Austausch darüber, wie es nach unserem Besuch beim Unverpackt-Laden "OHNE PLAPLA" in Ludwigsburg mit dem plastikfreien Einkaufen bei uns im Bottwartal weitergehen kann und darüber, wann und wie sich unser Ortsverband in die  Kandidatenkür für den Landtagswahlkampf einbringt.

Die unverpackte Leidenschaft

Am vergangen Freitag hatten wir die Ehre Herrn Blase in seinem Unverpackt-Laden „Ohne PlaPla“ in Ludwigsburg (Lindenstraße 2, am Holzmarkt)  besuchen zu dürfen. Wir hatten nicht nur die Gelegenheit uns in Ruhe umzuschauen, Herr Blase hat sich viel Zeit genommen uns die Geschichte und die Idee seines Ladens zu erzählen und all unsere Fragen zu beantworten. An dieser Stelle, vielen Dank für Ihre Zeit und Geduld Herr Blase!

Um 20 Uhr (nach Ladenschluss) fanden sich 10 interessierte Bottwartäler am wunderschönen Holztisch im Laden-Bistro ein – nicht nur Grüne-Mitglieder. Ein Unverpackt-Laden was ist das eigentlich? Und wer geht da hin?

1200 Artikel - Lebensmittel und Non-food Artikel erwarten die Kunden auf 140 qm-Fläche:
Crunchmüsli, Tricolor-Nudeln, Seife, Klarspüler, Backpulver, Gewürze, Linsen, Schokolade, Tee, Kaffeebohnen, Shampoo, Handcreme, Zahnpasta und selbstverständlich auch Käse, Brot und Gemüse – alles ohne Verpackung zum Abfüllen.

Wie funktioniert ein Unverpackt-Laden?

  • Eigene Behälter mitbringen: Was kaufe ich und wieviel? – Schraub-Gläser, Sauerkrauteimer, Tupperdosen
  • Vorteil: Der Korb oder die Kiste wird nicht voller nur schwerer
  • Im Laden: Behälter wiegen und Etikett mit Leergewicht und Barcode auf meinen Behälter kleben
  • Behälter mit der gewünschten Ware befüllen und Regalnummer dieser Ware merken
  • An der Waage Code am Behälter scannen und erneut wiegen plus Regalnummer eingeben – Verkaufsetikett auf den Behälter kleben
  • An der Kasse werden alle Verkaufsetiketten gescannt und die Ware bezahlt.

Ausprobieren lohnt sich!

Die Kunden kommen aus dem ganzen Landkreis Ludwigsburg. Studenten oder Rentner in kleinen Haushalten brauchen oft nur kleine Mengen, Familien achten häufig auf Bio-Qualität. Allen gemeinsam ist: Ihnen liegt Nachhaltigkeit, Müllvermeidung und Umweltschutz am Herzen. So wie Herrn Blase, der mit Handarbeit und viel Leidenschaft einen ganz besonderen Laden geschaffen hat.

Am 24.1. zu "OHNE PLAPLA"

Zur Erinnerung für alle die, die gerne mitgehen wollten und den Termin nicht erinnerungsfest gespeichert haben und zur Ermunterung für alle die, die sich kurz entschließen können: Unser OV wird sich am Freitag, den 24.1. um 20 Uhr im Unverpackt-Laden "OHNE PLAPLA" (Ludwigsburg, Lindenstraße 2, direkt am Holzmarkt) zu einem Gedankenaustausch mit ihrem Geschäftsführer treffen. Er wird die Geschichte, die Hintergründe und das Konzept seines Ladens erläutern und für unsere Fragen zur Verfügung stehen.

Auf zum Unverpackt - Laden

Ein ganz normaler Einkauf bei einem ganz normalen Einzelhändler oder Supermarkt ist normalerweise mit ganz schön viel Verpackungen verbunden, nicht selten mit ganz schön viel Plastik, Die Plastikflut ist weltweit ein drängendes ökologisches Problem. Oft werden unsere Plastikabfälle sogar exportiert und verseuchen auch in fernen Ländern wertvolle Biotope, wie Meere und Strände mit den bekannten Folgen für die dortige Tierwelt.

Dass das auch anders geht, zeigen inzwischen so manche Einzelhändler, in Einzelfällen auch Supermärkte. Unverpackt-Läden machen das nicht nur im Einzelfall, sondern setzen ihre Strategie ganz darauf, auf Verpackungen zu verzichten. Einen solchen Unverpackt-Laden gibt es z.B. in Ludwigsburg in der Lindenstraße 2 ("OHNE PLAPLA"). Diesen werden wir am Freitag, 24.1. um 20 Uhr besuchen. Wir werden mit dem Geschäftsführer über sein Konzept sprechen und natürlich der Frage nachgehen, wie wir diese Idee im Bottwartal verbreiten können.

Auf ein gutes 2020!

Ein Teil unseres Ortsverbands gönnte sich zum Jahresausklang eine Teilnahme am 39. Silvesterlauf in Bietigheim. Bei traumhaftem Laufwetter rannten wir mit weit über 3.000 RennkollegInnen zweimal rund um und mitten durch Bietigheim. Der Erlebnischarakter dieses Laufes ist mit keinem anderen zu vergleichen. Traditionell für uns ist im Anschluss daran, auf ein gutes, neues Jahr anzustoßen. Unter LäuferInnen gibt es keine Abgrenzungen, da spielt die politische Farbenlehre gar keine Rolle.

Und deshalb wünschen wir ihnen allen zusammen ein gutes neues Jahr.

Unsere Wünsche für Sie

Wahrscheinlich sind bei nicht wenigen von Ihnen die letzten Tage vor dem Weihnachtsfest eine hochverdichtete Zeit mit hochfrequenten Aktivitäten im Höchsttempo. Da fällt es mitunter gar nicht so leicht ein paar Gänge runterzuschalten und so runterzukommen, dass wir diese besonderen Tage tatsächlich im Kreise unserer Lieben in vollen Zügen genießen können. Aber genau das wünschen wir Ihnen und uns: Das Tempo der hohen Schlagzahlen für einige wichtige Momente herausnehmen zu können und füreinander zur Besinnung kommen zu können. Momente des Innehaltens, Momente der Besinnung, Momente des Auftankens, das wünschen wir ihnen in den vor uns liegenden Feiertagen. So lässt es sich dann auch gut ins neue Jahr starten. Bis dann.

Wir haben gewählt: Neuer OV - Vorstand

Die Mitglieder des Grünen OV Bottwartal waren am vergangenen Mittwoch, 4.12. um 19.30 Uhr zu ihrer Jahreshauptversammlung in das TSG - Vereinsheim nach Steinheim eingeladen. Ein wesentlicher Punkt dieser Versammlung war die turnusmäßig anstehende Neuwahl des OV - Vorstands. Davor ließ der amtierende Vorstand die letzten Jahre Revue passieren.

Dabei wurden die zurückliegenden Wahlen, besondere Veranstaltungen, und die Mitgliederentwicklung dargestellt. Seit der Bundestagswahl 2017 mit knapp 9% gingen die Zahlen bei den Wahlen steil nach oben, Bei der Europawahl 2019 erreichten wir über 20%, bei den Kommunalwahlen 2019 legten wir bei den Gemeinderatswahlen in Murr 6% zu, in Steinheim erreichten wir ein Plus von 3% und errangen das 5. Mandat. Auch bei den Kreistagswahlen kamen wir im Bottwartal auf über 14%, was uns wiederum ein Direktmandat einbrachte.

Mit unseren 3 größeren öffentlichen Veranstaltungen erreichten wir einen ansehnlichen Publikumszuspruch: Wir luden im April 2018 zu einem Markt "Nachhaltig Handeln" auf den Murrer Dorfplatz ein. Im November 2018 hatten wir in Steinheim die Initiatoren der Bürgerinitiative Bottwartalbahn zu Gast. Und zuletzt präsentierte eine Vertreterin des AK Klimaschutz aus Brackenheim im Oktober 2019 ihr hochdotiertes Projekt "Klimafair einkaufen" in Murr. Bei der Mitgliederentwicklung gab es im letzten Jahr einen Zuwachs von sage und schreibe über 60%!

Bei den anschließenden Vorstandswahlen gelang es uns, dass alle Gemeinden des Bottwartals im Vorstand jetzt vertreten sind. In den Vorstand wurden jeweils einstimmig gewählt:

Ellen Mohr-Essig: Sie kommt aus Murr, ist dort seit 2014 Gemeinderätin, arbeitet als Architektin und ist in ihrer Freizeit u.a. als Tennisspielerin und bei Laufveranstaltungen tätig.

Andreas Fink: Er kommt aus Großbottwar, ist beim CVJM und im Land- und Weinbauverein engagiert, arbeitet als  Dipl.-Wirt.-Ing., mag  u.a. das Laufen wie das Bergwandern.

Rainer Breimaier: Er kommt aus Steinheim, ist seit 15 Jahren Gemeinderat und Kreisrat, arbeitet als Lehrer, macht in seiner Freizeit u.a. Musik und ist sonst als Läufer und Radfahrer unterwegs.

Stefan Lang: Er kommt aus Oberstenfeld, ist beim Förderverein Itzebitz engagiert, arbeitet als Unternehmer und Dozent und verbringt seine Freizeit u.a. mit Fußball und Kochen.

OV Bottwartal wählt seinen Vorstand

Am kommenden Mittwoch, 4.12., treffen sich die Mitglieder des OV Bottwartal um 19.30 Uhr im TSG- Vereinsheim in Steinheim u.a. zu den turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen. In der abgelaufenen Amtszeit bestand der OV-Vorstand aus 4 Personen. Das waren die beiden Vorsitzenden, der Kassierer und ein Beisitzer. Wir sind gespannt, wer sich von den bisherigen Vorstandsmitgliedern ein weiteres Mal zur Verfügung stellt und wer von den Neumitgliedern bereit ist als Vorstandsmitglied Verantwortung für die weiteren Geschicke und die politische Arbeit unseres Ortsverbandes zu übernehmen.

Nach den Vorstandswahlen werden wir unsere politischen Aktivitäten für das kommende Halbjahr besprechen.

Wir haben gewählt: Neuer Kreisvorstand

Am vergangenen Montag, 18.11. stand für uns turnusgemäß die Neuwahl des Kreisvorstandes an. Sie fand in Zeitumständen statt, die für uns vergleichsweise günstig sind: Die Zustimmung zu den Grünen ist enorm gewachsen und auch die allermeisten Wahlergebnisse spiegeln das wider, gerade auch bei uns im Kreis. So kommt den neuen Vorstandsmitgliedern die Aufgabe zu, diesen Zuwachs zu gestalten und auszubauen. Und diese Frauen und Männer haben wir dafür gewählt:

Sarah Geißbauer aus Marbach. Sie stellte sich uns vor u.a. mit den Worten: Dem grünen Gedanken und den grünen Ideen von klein auf verbunden, bringe ich mich seit einiger Zeit auch als aktives Mitglied ein, um die grüne Saat zum Blühen zu bringen und diese Blüte zu hegen und zu pflegen.

Cornelia Bressem aus Gerlingen. Sie unterstrich in ihrer Vorstellung: Wir leben in Zeiten des schnellen Wandels, in denen unsere Grünen Themen aktueller und wichtiger sind denn je. Hier möchte ich insbesondere Klimaschutz , Biodiversität, Mobilität und den Kampf gegen Rechtspopulismus nennen.

Swantje Sperling aus Remseck. Sie hob hervor: Als Kreisrätin, Gemeinderätin und Mitarbeiterin der Grünen Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann lebe ich grüne Politik. Sie erinnerte an die kommenden Wahlen und bot an: Gerne möchte ich hier meine langjährige Erfahrung und mein inhaltliches wie organisatorisches Wissen einbringen.

Tobias Neumann aus Ludwigsburg. Der 21 Jahre junge Tobias macht derzeit seinen Bundesfreiwilligendienst. Mit seiner Kandidatur möchte er u.a.  die innerparteiliche Jugendpartizipation im Kreis noch weiter sichtbar voranbringen.

Eric Welte aus Marbach. Er zog ein überaus positives Fazit seiner letzten Jahre als Kreisvorstand: Wir hatten in dieser Zeit einen Mitgliederzuwachs von rund 40%. Deshalb war die Einbindung der Neumitglieder für mich eine wichtige Aufgabe.

Marcel Hoffmann aus Bietigheim. Er betonte: Bei meiner Wahl zum Kreisvorstand war mir wichtig, die Jugendlichen in unserer Partei zu stärken und neue Impulse zu setzen. Diesen Weg möchte ich konsequent weiter gehen.

Fritz Benzing aus Ludwigsburg komplettiert als neugewählter Kreiskassier den Vorstand.

Wir haben unseren Kreisvorstand nicht nur mitgewählt, sondern wünschen ihm für die nächsten beiden Jahre einen großen gemeinsamen Erfolg für die Grünen im Kreis Ludwigsburg.

Weiter dran bei „Klimafair einkaufen“

Eines der wichtigsten Themen bei unserem OV-Treffen am 6.11. war die Frage, wie es mit dem Projekt „Klimafair einkaufen im Bottwartal“ weitergehen kann. Die Referentin unserer Veranstaltung vom 16.10., Ute Frank vom Arbeitskreis Klimaschutz in Brackenheim hat einige von uns inspiriert, sich auch auf diesen Weg im Bottwartal zu begeben. Sie wollen sich mit anderen zusammentun um herauszubekommen, was von dem "Modell Brackenheim" auf unsere Kommunen im Bottwartal übertragbar ist. Wir glauben, nein wir gehen fest davon aus, dass "Klimafair einkaufen" auch bei uns im Bottwartal funktionieren kann. Es braucht nur ein paar Menschen, die da mitanpacken wollen. Menschen wie sie. Melden sie sich bei uns.

Neuwahlen im Kreis am 18.11.

Und schon wieder sind zwei Jahre vorbei. Die Mitglieder in allen unseren Ortsverbänden im Landkreis Ludwigsburg wählen am Montag, dem 18.11., einen neuen Kreisvorstand. Die Situation für die Grünen hat sich in den zurückliegenden beiden Jahren stark verändert. Die Kreisvorstandswahlen vor zwei Jahren fanden kurz nach der Bundestagswahl 2017 statt. Da kamen wir auf bundesweit 8,9 %. Seitdem sind die Zustimmungswerte nicht nur bei Umfragen, sondern auch bei den meisten Wahlen steil nach oben gestiegen. Gleichzeitig sind unsere Mitgliedszahlen in die Höhe geklettert. Auch im Kreis Ludwigsburg. Von daher ist es natürlich auch für die Mitglieder unseres Ortsverbands spannend, wer diesen Prozess auf Kreisebene in den nächsten beiden Jahren weiter in die Hand nimmt. Wir sind dabei. Ort des Geschehens: Restaurant Applaus, Stuttgarter Straße 65, Kornwestheim. Beginn: 19.30 Uhr.

Novembertreffen der Grünen am 6.11.

Und wieder laden wir die Mitglieder der Grünen im Bottwartal und alle, die im Bottwartal mit uns sympathisieren, zu unserem monatlichen Treffen ein. Es findet dieses Mal statt am Mittwoch, 6.11. um 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim. Wir werden mit euch neben den Themen, die ihr mitbringt, darüber sprechen, wie es nach unserer Veranstaltung im Oktober mit dem Projekt "Klimafair einkaufen im Bottwartal" weitergeht. Bis zum 6.11.

Ute Frank: So funktioniert bei uns klimafaires Einkaufen

Wie geht das praktisch: Klimafair einkaufen? Und wie kann ich auf diesem Weg viele BürgerInnen und viele Betriebe in meiner Kommune mitnehmen? Diesen Fragestellungen ist Ute Frank, eine Vertreterin des Arbeitskreises Klimaschutz in Brackenheim, auf unserer Veranstaltung "Klimafair einkaufen im Bottwartal" am Mittwoch, 16.10. im Bürgersaal im Rathaus Murr nachgegangen. Denn: In Brackenheim funktioniert es bereits. Dort beteiligen sich bisher 21 Einzelhändler an dem Projekt "Klimafair einkaufen". Bei ihnen können die BürgerInnen von Brackenheim auch verpackungsfrei einkaufen. Unter diesen Einzelhändlern befinden sich u.a. Bäckereien, Metzgereien, aber auch ein bundesweit bekannter Lebensmittelkonzern.

Das Grundprinzip funktioniert so: Die KundInnen bringen ihre eigenen Behältnisse mit, z.B. Tupperware oder Metalldosen. Sie wiegen diese im Laden ab, damit ihr Gewicht am Ende vom Gewicht der Lebensmittel abgezogen werden kann. Das Behältnis wird zusammen mit einem Tablett auf die Waage gestellt, von den VerkäuferInnen mit den gewünschten Lebensmitteln befüllt, gewogen und anschließend der Warenwert berechnet. Der Kunde nimmt seinen Behälter mit dem Tablett von der Waage, bezahlt und fertig ist das verpackungsfreie Einkaufen. Solange die VerkäuferInnen nicht in Kontakt zu den mitgebrachten Kunden-Behältnissen kommen, gibt es auch ein hochoffizielles Okay vom Veterinäramt. Mit diesem ist dieses Vorgehen in Brackenheim vorher abgestimmt worden.

Für Ute Frank ergibt es in Brackenheim bei allen Beteiligten nur Gewinner: Der Einzelhandel erspart sich vielfaches Verpackungsmaterial und gewinnt dafür ein positives Umweltimage, was wiederum den regionalen Einzelhandel und die Innenstadt stärkt. Bei den Verbrauchern fällt weniger Verpackungsmüll an und ihre persönliche Klimabilanz verbesserrt sich. Und zuletzt gewinnt natürlich das Klima. Weniger Verpackung bedeutet weniger CO2, starker regionaler Einzelhandel bedeutet kürzere Wege und weniger CO2.

Ute Frank ist es gelungen, ihren über 30 ZuhörerInnen noch mehr Lust auf klimafaires Einkaufen zu machen. Jetzt geht es darum, Menschen in unseren Kommunen zu finden, die ein solches Projekt bei uns angehen. Es ist machbar, Brackenheim zeigt es. Weitere Infos unter www.youtube.com/watch

"Pflück mich" - Warum nicht im ganzen Bottwartal?

"Pflück mich" hat seinen Anfang in unserer Region zuerst in Marbach und dann in Erdmannhausen genommen. Im Bottwartal macht die Stadt Steinheim den Vorreiter. Dort hat jüngst der Gemeinderat einen Antrag der Grünen Gemeinderatsfraktion auf Teilnahme an dieser Aktion einstimmig zugestimmt. Ausgangspunkt hier war die Beobachtung, dass auf kommunalen oder privaten Obstbaumgrundstücken immer weniger Obst geerntet wird und statt dessen immer mehr Obst zu Boden fällt und dort verfault - aus welchen Gründen auch immer.

"Pflück mich" möchte kommunale und private Obstbaumbesitzer dazu einladen, ihre Früchte den BürgerInnen kostenfrei zum (sorgsamen) Pflücken anzubieten. Dazu kennzeichnen sie ihre Obstbäume z.B. mit einer Banderole mit "Pflück mich" - Aufdruck. Diese können sie z.B. im Rathaus oder im Bürgerbüro abholen. Zur besseren Orientierung kann man die Lage der Bäume auch auf einer Karte auf der Internetseite von ",mundraub" einstellen lassen. So können potenzielle Sammler sehen, wo es etwas zu ernten gibt.

Nach unseren Recherchen werden in Deutschland Jahr für Jahr insgesamt 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. "Pflück mich" ist daher ein kleiner Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Lebensmittel, zu mehr Achtsamkeit und zu mehr Wertschätzung für Lebensmittel. Diese einfache Idee könnte im ganzen Bottwartal funktionieren. Wetten?

"Klimafair einkaufen im Bottwartal" - Unser 1. Schritt am 16.10.

Du sollst...? Du darfst nicht...! - NEIN!

Was geht? Was passt zu mir? Wie funktioniert es im Alltag? Umweltfreundlich, plastikfrei, nachhaltig - ja, das geht, aber nur wenn es sich in unseren eh schon schnellen und stressigen Alltag integrieren lässt. Wie das geht, welche Tipps und Tricks es gibt und wie sogar eine ganze Stadt klimafair verkauft und einkauft, das wollen wir mit euch diskutieren!

Mittwoch, 16. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Kleinen Bürgersaal (EG) im Rathaus Murr

Ablauf::

  • Ute Frank aus Brackenheim berichtet von dem Erfolg ihres Arbeitskreises Klimaschutz und dem Konzept "Klimafair einkaufen"
  • Große Frage- und Diskussionsrunde mit Ute Frank und ihnen
  • Kleine Tipps und Tricks im Alltag: "Und was machst Du"?

Wir freuen uns auf Sie.

Klimafair einkaufen: Am 16.10. geht´s los

Natürlich muss sich die "große" Politik bewegen, gelinde gesagt noch viel mehr und sehr viel schneller bewegen, dass das was wird mit dem Klimaschutz und der Begrenzung auf einen in Paris vereinbarten Temperaturanstieg von maximal 1,5 Grad. Aber genau so natürlich können wir uns jetzt schon selber in die richtige Richtung bewegen. Jeder einzelne, gerne auch im Verbund innerhalb unserer Kommunen im Bottwartal.

Wir können z.B. klimafair einkaufen. Das geht auch mit einer ganzen Kommune,also  fast mit einer ganzen Kommune. In Brackenheim funktioniert es. Dort beteiligen sich aktuell 21 Geschäfte am Projekt "KLIMAfair einkaufen - Prima Klima in der Tasche".Diese Geschäfte geben ihre Lebensmittel verpackungsfrei an die Kunden ab - wenn sie es wünschen. In Geschäften mit dem abgebildeten Logo an der Eingangstür können sie Fleisch, Wurst, Käse, Backwaren, Nudeln, Tee, Kaffee oder Milch auch ohne Verpackung einkaufen.

Was müssen die Kunden dafür tun? Ganz einfach! Sie bringen ihre eigenen Mehrweg-Behälter mit ins Geschäft: Einen Korb oder ein Baumwollnetz (z.B. für Obst und Gemüse), einen Stoff- oder Leinenbeutel (z.B. für Brot oder Brötchen) oder Frischhalte-Dosen aus Glas bzw. Kunststoff (für Fleisch, Wurst oder Käse). Alles funktioniert hygienisch einwandfrei über ein Tablettsystem, das mit dem Veterinäramt des Landkreises Heilbronn abgestimmt wurde.

Und weil wir glauben, dass das auch im Bottwartal funktioniert, haben wir eine Vertreterin des AK Klimaschutz Brackenheim am Mittwoch, 16.10. um 19.30 Uhr in den Kleinen Bürgersaal im Rathaus Murr (Erdgeschoss) eingeladen. Ute Frank berichtet von ihren dortigen Erfahrungen, von der gelebten Praxis in Brackenheim. Natürlich wollen auch wir sie einladen, eigene Erfahrungen und Ideen für ihre Kommunen im Bottwartal an diesem Abend (und darüber hinaus?) beizusteuern. Wir freuen uns darauf.

Klimafair einkaufen auch im Bottwartal

Es gibt sie, die Idealisten, die für sich Wege gefunden haben, klimafair einzukaufen. Ihre Zahl wird täglich größer. Und ja, es gibt sie, die Betriebe, die ihren Kunden einen klimafairen Einkauf anbieten. Die Zahl der "Unverpackt - Läden" wächst auch in unserem Umkreis. Und es gibt sogar ganze Kommunen, die sich zu einem klimafairen Einkauf aufmachen. Die Stadt Brackenheim ist so ein Beispiel.

Da hat es ein Arbeitskreis Klimaschutz in Kooperation mit dem städtischen Klimaschutzmanager geschafft, viele Betriebe in Brackenheim für die Idee des klimafairen Verkaufens und Einkaufens zu gewinnen. Was dort schon gut funktioniert, können wir in unseren Kommunen im Bottwartal bestimmt auch hinbekommen. Die Menschen und Betriebe dort sind auch nicht anders als bei uns.

So laden wir Sie auf den Mittwoch, 16.10, um 19.30 Uhr in den Kleinen Bürgersaal im Rathaus Murr (Erdgeschoss) ein. Da geht es tatsächlich um "Klimafair einkaufen im Bottwartal". Wir wollen zeigen, dass und wie es gehen kann, gerade auch in einem stressigen Alltag, klimafair einzukaufen. Und das heißt eben umweltfreundlich, plastikarm und nachhaltig.

Ute Frank vom Arbeitskreis Klimaschutz in Brackenheim wird davon berichten, wie das in Brackenheim funktioniert. Da wird es für Käufer und Verkäufer so manche Tipps und Tricks geben. Sie können gerne auch eigene Tipps und Ideen mitbringen. Auf diesen Abend mit ihnen und Ute Frank freuen wir uns schon.

"Klimafair einkaufen" - So geht´s

Immer wenn wir einkaufen, hat dies eine Auswirkung auf das Klima und die Umwelt. Wenn wir Produkte einkaufen, die mit viel Energie hergestellt wurden, lange Transportwege hinter sich haben, mit großem Pestizideinsatz produziert wurden und zuletzt noch in viel Plastik eingepackt wurden, wirkt sich das schädlich auf unser Klima und unsere Umwelt aus.

Immer mehr Menschen wollen das nicht mehr und wollen statt dessen bei ihrem alltäglichen Einkauf fair zum Klima und fair zur Umwelt sein. Dass das nicht nur eine Sache für einzelne Idealisten bleiben muss, sondern dass sich klimafaires Einkaufen auch eine ganze Stadt auf ihre Fahnen schreiben kann, zeigt die Stadt Brackenheim. In Brackenheim hat es ein Arbeitskreis Klimaschutz in Kooperation mit dem städtischen Klimaschutzbeauftragten geschafft, viele Betriebe, gerade auch aus der Lebensmittelbranche, dafür zu gewinnen, beim klimafairen (Ver-) Kaufen mitzumachen. Dafür wurden sie vom Bundesumweltministerium ausgezeichnet.

Da lag es für uns nahe, eine Vertreterin des Arbeitskreises Klimaschutz aus Brackenheim zu uns einzuladen. Sie wird am Donnerstag, 16.10. um 19.30 Uhr in Murr darüber berichten, wie das in Brackenheim zustande gekommen ist und wie das dort funktioniert. Wir sind uns sicher, dass dieser Bericht interessant für Privatpersonen, aber auch für Gewerbetreibende und politische Verantwortungsträger auch in unseren Bottwartalkommunen werden wird. Klimafair - Das können wir im Bottwartal auch.

Mitglied werden: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir Grünen wachsen in der Wählergunst. Das belegen nicht nur die Umfragen, die die Grünen seit Monaten bundesweit stabil über 20% zeigen, sondern auch die Wahlergebnisse der letzten Monate. Parallel dazu wachsen auch unsere Mitgliederzahlen, auch in unserem Ortsverband, dem OV Bottwartal. Ein Neumitglied sagte dazu bei unserem letzten OV-Treffen am 5.9.:" Wenn nicht jetzt, wann dann?" Die Grünen stünden mit der größten Glaubwürdigkeit für Themen, die Menschen weltweit und auch bei uns bewegen, z.B. Klimaschutz, Umwelt-, Natur-, Artenschutz. Gleichwohl werden wir für unsere intergenerative Gerechtigkeit, unsere politische Weltoffenheit geschätzt und dafür, dass wir dafür eintreten, dass in unserem Land unterschiedliche Lebensentwürfe nicht nur akzeptiert werden, sondern auch gleichberechtigt sind. Und das alles natürlich auf der Grundlage des Grundgesetzes.

Wenn Sie sich also mit der Überlegung tragen, bei uns Grünen einzusteigen, dann ist jetzt der absolut richtige Zeitpunkt. Wenden sie sich einfach an uns, sprechen sie mit uns, schreiben sie uns. Es funktioniert, unsere Neumitglieder werden es ihnen sagen können. Sie können uns bei unseren monatlichen OV-Treffen antreffen oder bei unserer nächsten öffentlichen Veranstaltung. Die ist am Mittwoch, 16.10. in Murr. Eine Vertreterin des Arbeitskreises Klimaschutz in der Stadt Brackenheim wird ihr Projekt "klimafair, verpackungsarm einkaufen" vorstellen, Da ist ganz bestimmt auch eine Menge für sie dabei. Das Projekt ist preisgekrönt und wurde vom Bundesumweltministerium mit 25.000 € dotiert. Bis dann,

Artenschutz und Bahnverbindungen

Sommerpause adieu: Wir starten mit neuem Elan und mit neuer Lust in die vor uns liegende neue politische Saison. Mit vielen weiteren Grünen aus dem ganzen Kreisgebiet treffen wir uns am Mittwoch, 11.9. um 19.45 Uhr (Ludwigsburg, Krone Alt-Hoheneck, Am Neckar 19) zur Kreismitgliederversammlung. Dort diskutieren wir vor allem zwei Themen: Das Volksbegehren Artenschutz und die Situation der Bahnverbindungen im Landkreis Ludwigsburg. Beide Themen werden wir mit unseren Experten aus dem Landtag diskutieren. Wir werden uns mit Markus Rösler als naturschutzpolitischem Sprecher der Grünen Landtagsfraktion  zum Volksbegehren Artenschutz austauschen. Daniel Renkonen wird uns als der klimapolitscher Sprecher für Verkehrspolitik der Grünen Landtagsfraktion Rede und Antwort zur Situation der Bahnverbindungen im Landkreis Ludwigsburg stehen.

Für unseren Ortsverband geht es/ging es schon am Donnerstag, 5.9., los. Mehr davon nächste Woche. Am besten machen Sie mit, Bei uns.

Stadtradeln: Gold, Silber und Bronze für die "Die Grünen"

Wir Grünen haben seinerzeit vor 4 Jahren die Teilnahme am "Stadtradeln" nicht nur beantragt, wir nehmen es seitdem auch selber sehr ernst. Auch in diesem Jahr haben wir sozusagen im Selbstversuch gezeigt, was mit dem Rad alles möglich ist, dass das Rad in vielen Fällen eine echte Mobilitätsalternative darstellt und dass die Kommunen gut daran tun, das Radfahren nach Kräften zu unterstützen. Radfahren produziert einen vielfachen Mehrwert: Es ist gut für die Gesundheit, für das Klima und für die Aufenthaltsqualität in unseren Kommunen.

Deshalb sind wir auch besonders stolz darauf, dass wir mit unseren 23 aktiven RadlerInnen das drittgrößte Team gestellt haben. Von den teilnehmenden Teams haben wir mit zusammen 10.748km die zweitgrößte Strecke zurückgelegt. Aber auch einzelne von uns landeten ganz vorne: Jan Grutschnig mit 2031km auf dem 3. Platz und Rainer Breimaier mit 2406km auf dem ersten Platz.

Jetzt kommt es für uns darauf an, all die Erfahrungen aller RadlerInnen zu sammeln und daraus eine aktive kommunale Radverkehrspolitik zu machen. Erst dann wird das Stadtradeln auch politisch zu einer Erfolgsgeschichte.

23 aktive RadlerInnen beim Team "Die Grünen"

Auch bei der jüngsten Ausgabe von "Stadtradeln" waren wir wieder mit einem eigenen Team dabei. Und das war ein starkes Team. Die Zahlen sprechen für sich. 23 aktive RadlerInnen erstrampelten in den 3 Wochen zwischen dem 1.7. und dem 21.7. sage und schreibe 10.748km! Das ergibt eine rechnerische Einsparung von 1,526t CO2. Drei von uns kamen sogar alleine über 1.000km. Wir wollen uns bei allen StadtradlerInnen und natürlich besonders bei den Mitgliedern unseres Teams bedanken. Sie haben in diesen drei Wochen auf vielfältige Weise gezeigt, dass das Rad eine ernstzunehmende Mobilitätsalternative ist. Jetzt ist die Kommunalpolitik gefragt, die Infrastruktur für den Radverkehr weiter auszubauen und zu verbessern.

Stadtradeln: Tour de Bottwartalbahn

Für unser Vorhaben, am Schlusstag des Stadtradelzeitraums, war das Wetter wie gemalt: In der Nacht davor Regen, Blitz und Donner, am Sonntag, 21.7. strahlender Sonnenschein und keine allzu hohen Temperaturen. Die Tour wurde angeführt von den drei Initiatoren der "Bürgeraktion Bottwartalbahn", von Hans-Joachim Knupfer, Oliver Kämpf und Wolfram Berner. Sie stellten der Radeltruppe ihre Lösungsvorschläge an den verkehrlich neuralgischen Punkten von Marbach bis Großbottwar vor.

Ausgangspunkt war das Gleis 2 am Bahnhof Marbach. Gleich daneben soll die Bottwartalbahn starten bzw.enden, und somit eine ideale Anbindung an die S-Bahn haben. Unsere Fahrt ging über die Häldenmühle weiter an die Stelle, in der die Bottwartalbahn die L 1100 kreuzt. Hier ist eine höhengleiche Querung machbar, mit Ampeln für den Autoverkehr und ohne aufwendige und teure Brückenkonstruktionen. In Murr, auf Höhe des ehemaligen Bahnhofs, zeigten sie uns, dass die Trassenführung mit geringen Zusatzmaßnahmen möglich wäre.

Sehr differenziert und unterstützt durch anschauliches Bildmaterial stellten sie ihre Pläne für die Haltestelle Steinheim Bahnhof vor. Hier geht es darum, den Zubringerbusverkehr so intelligent anzubinden, dass es auch hier nur geringe Umsteigezeiten braucht ("Backe-an-Backe-Bus-Bahnsteige"). Die Bottwartalbahn muss über den äußeren Rand des Steppikreisels geführt werden. Auch dafür wurden uns funktionierende Beispiele aus anderen Kommunen gezeigt.

Besonders Herr Knupfer wies immer wieder darauf hin, dass die Bottwartalbahn als Stadtbahn betrieben werden soll. Stadtbahnen sind wendiger, flexibler und brauchen weniger Platz. Deshalb ist auch ein Nebeneinander von Stadtbahn und Radweg, z.B. auf der Strecke bis Kleinbottwar, möglich. Die Bahn könnte ab der Kelter Großbottwar auch ein Stück auf der Straße fahren, was andernorts auch problemlos schon gemacht wird.

Unsere Info-Radeltour fand nach ca. zweieinhalb Stunden ihren gemütlichen Ausklang in einem Biergarten in Hof und Lembach. Entscheidend für die Realisierung der Bahn wird ein positives Ergebnis des Wirtschaftlichkeitsgutachtens und der politische Wille in den beteiligten Kommunen sein. Bei beidem sind die Vertreter der Bürgeraktion Bottwartalbahn und wir - darunter auch Gemeinderäte aus betroffenen Kommunen - zuversichtlich.

Tour de Bottwartalbahn am 21.7.

Wer beim Verkehr das Klima schützen will, kommt nicht umhin den Umweltverbund zu stärken. Genau darum geht es uns, wenn wir Sie am letzten Tag des Stadtradelns zu einer Tour de Bottwartalbahn einladen. Umweltverbund ist der Verkehr, der unsere Umwelt bewahrt, wenn wir also Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV produktiv verbinden. In diesem Umweltverbund spielt für uns im Bottwartal die Bottwartalbahn eine zentrale Rolle. Wir werden diese Tour unter Leitung eines Vertreters der Bürgeraktion Bottwartalbahn, Herrn Knupfer, mit dem Rad unternehmen. Und so läuft unsere Tour de Bottwartalbahn ab:

> Treffpunkt mit den Rädern Sonntag, 21.7. um 10 Uhr am Bahnhof Marbach

> Fahrt auf dem Radweg entlang der alten Trasse

> Stopps an den Stellen, wo sich Fragen ergeben (z.B. Bahnhof Murr, Bahnhof Steinheim, Bahnhof Kleinbottwar)

> Ausklang nach ca 2 - 2,5 Stunden im Biergarten Bahnhöfle Hof und Lembach

Für Fragen stehen Vertreter der Bürgeraktion Bottwartalbahn, z.B. Herr Knupfer zur Verfügung. Er wird auch mitradeln. Noch ein letzter Hinweis: Alle, die mitfahren, tun dies  in eigener Verantwortung. Also, dann bis zum Sonntag, 21.7. um 10 Uhr in Marbach mit dem Rad am Bahnhof.

Stadtradeln nach einer Woche

Seit dem 1.7. läuft das kreisweite Stadtradeln. Wir, das Team "Die Grünen", sind fleißig dabei. Unsere 17 aktiven RadlerInnen haben seitdem (Stand Montag, 8.7., 22 Uhr) dabei 4.035 km erradelt. Damit liegen wir im Vergleich mit den anderen Teams ziemlich weit vorne. Unsere geradelten km entsprechen einer CO2- Einsparung von über einer halben Tonne. Natürlich ist dieser Wert eine rechnerische Größe. Sie setzt sich zusammen aus Fahrten mit einer direkten CO2- Relevanz (Fahrten zum Betrieb, Einkauf, zur Schule...) und zusätzlichen Fahrten mit einer indirekten CO2-Relevanz. Beides ist wichtig, denn beides zeigt den Gewinn an Mobilität durch das Fahrrad und deren Qualität.

 

Am 21.7. radeln wir für die Bottwartalbahn

Am Schlusstag des Stadtradelns, Sonntag, der 21.7., bieten wir ihnen eine Tour "Radeln für die Bottwartalbahn" an. Wir laden sie ein, unter der fachkundigen Führung eines Vertreters der "Bürgeraktion Bottwartalbahn" (Hans-Joachim Knupfer) mit dem Rad entlang des Radwegs ins Bottwartal in unmittelbarer Nähe zur Trasse der Bottwartalbahn näher zu kommen. Wir fahren um 10 Uhr am Bahnhof Marbach ab. Endstation nach ca. 2 - 2,5 Stunden wird der Biergarten Bahnhöfle bei Hof und Lembach sein. Unterwegs werden wir an den Stellen Halt machen, wo es noch offene Fragen zur Bottwartalbahn gibt. Das dürfte informativ und spannend sein. Da sollten sie unbedingt dabei sein.

Grüne mit eigener Veranstaltung beim Stadtradeln

Jetzt klappt es doch noch: Unser OV wird sich mit einem eigenen Angebot am "Stadtradeln" beteiligen. Der Termin steht fest: Sonntag, 21.7. Das ist zugleich auch der letzte Tag beim kreisweiten Stadtradeln. Auch das Format steht: Wir bieten eine Tour-Etappe zur Bottwartalbahn an. Der Start dieser Etappe wird der Bahnhof in Marbach sein, das Ende in Großbottwar (Hof und Lembach). Vertreter der "Bürgeraktion Bottwartalbahn" werden uns dabei ihre Lösungsvorschläge an den besonders neuralgischen Punkten unterwegs erklären. Weitere Details folgen.

OV-Treffen 3.7.: Praktizierte Nachhaltigkeit und Stadtradeln

Nachhaltigkeit war nicht nur ein zentrales Thema in unseren Wahlprogrammen und in unserem zurückliegenden Wahlkampf für mehr Grün in unserer Kommune, unserem Kreis, unserer Region und unserem Europa, es wird für uns ein zentrales Thema auch für die kommenden Monate bleiben. So werden wir für unseren nächsten OV-Treff am Mittwoch, 3.7., 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim unsere Ideen und Erfahrungen zusammentragen, wie wir Alltagsprodukte, die mit einem großen Aufwand hergestellt und verpackt werden durch Produkte ersetzen können, die mit weniger Aufwand hergestellt und am besten ohne Verpackung angeboten werden.

Diese gesammelten Ideen wollen wir nach der Sommerpause in einem "Tag der Nachhaltigkeit" oder in einem "Abend der Nachhaltigkeit" präsentieren. Wenn SIE dafür Ideen haben, melden SIE sich bei uns oder kommen SIE mit ihren Ideen am besten gleich am Mittwoch, 3.7., 19.30 Uhr ins TSG-Vereinsheim zu uns.

An diesem Tag werden wir darüber hinaus unseren eigenen Beitrag für das Stadtradeln besprechen. Registrieren für unser Team "Die Grünen" ist natürlich immer noch möglich unter www.stadtradeln.de (Bundesland: Baden-Württemberg, Kommune: Steinheim, Team: Die Grünen)

Stadtradeln: In eineinhalb Wochen geht´s los

RadlerInnen sind ein Segen: Für sich selbst und für ihre Gesundheit, für die Umwelt und für die Aufenthaltsqualität in unseren Städten und Gemeinden. Gesundheit z.B.: Die University of East Anglia in Norwich wertete in einer Langzeitstudie die Daten von 18.000 Personen aus und fand heraus: Während die generelle Zufriedenheit von Autofahrern bei steigender Dauer des Arbeitswegs abnimmt, ist es bei Fahrradpendlern genau umgekehrt (so nachzulesen in einer Information des Landkreises). Umwelt z.B.: Sie stoßen keine Luftschadstoffe aus und verbrauchen im Vergleich wenig öffentlichen Raum. Aufenthaltsqualität z.B.: Sie machen keinen Lärm, entschleunigen unsere Innenstädte und sorgen für mehr Sicherheit - vorausgesetzt, sie pflegen einen sozialen Fahrstil.

Genau darum geht es beim bundesweiten "Stadtradeln", bei dem sich der Landkreis Ludwigsburg und 11 Landkreiskommunen (darunter u.a. Steinheim) im Zeitraum zwischen dem 1.7. und dem 21.7. beteiligt. Bisher haben sich beim Landkreis insgesamt 971 RadlerInnen (Stand 16.6. 15 Uhr) registriert, immerhin 31 davon sind Mitglieder ihrer jeweiligen Kommunalparlamente.

Das Registrieren ist relativ einfach: Sie gehen auf www.stadtradeln.de (Homepage Stadtradeln), wählen dort das Bundesland und die teilnehmende Kommune aus (z.B. Steinheim), dann geht´s weiter zu einem "vorhandenen Team" (hier z.B. zu uns, "Die Grünen"). Klicken sie dann "Neu registrieren" an, geben sie ihre erforderlichen Daten an, bestätigen sie die Hinweise zu den Spielregeln und den Datenschutz - und schon sind sie dabei.

Unser Team - Die Grünen - ist auf jeden Fall dabei. Wir laden sie herzlich ein, sich bei uns zu registrieren. Da kann es dann auch weitergehen nach den drei Wochen mit einer aktiven Radpolitik. Mit ihnen.

Stadtradeln - Wir sind wieder dabei

In wenigen Wochen startet das Stadtradeln wieder in unserem Kreis und wir sind natürlich mit einem eigenen Team wieder dabei. STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams aus Kommunalpolitiker*innen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und Bürger*innen für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Im Zeitraum 1. bis 21. Juli sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer beruflich und privat CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden.

Für uns Grüne ist die Förderung und der Ausbau des Radverkehrs ein ganz wichtiger Baustein für die Verkehrswende: Weniger CO2- Emissionen, weniger Flächenverbrauch, weniger Lärm, mehr Lebensqualität. In diesen 3 Wochen vom 1. - 7. Juli gibt es eine größere öffentliche Aufmerksamkeit für den Radverkehr und dafür, was Radler für die Verkehrswende leisten können und was noch nötig ist, dass noch mehr das Rad als alltagstaugliches Verkehrsmittel für sich entdecken. Nebenbei, nein gleichzeitig macht es unserer Erfahrung nach auch großen Spaß, mit anderen in dieser Zeit (1. - 7. Juli) sich auf dem Rad zu begegnen.

Die Teilnahmebedingungen: Alle, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Sie können also auch bei Steinheimer Teams teilnehmen, wenn sie nicht in Steinheim wohnen. Sie müssten eins der anderen Kriterien erfüllen.

Am besten machen Sie bei uns mit. Das Anmelden geht recht einfach. Sie gehen auf die Homepage von Stadtradeln unter www.stadtradeln.de, geben im Feld "Gib hier deine Kommune ein" z.B. Steinheim an der Murr ein und klicken auf Suchen. Dann "registrieren" anklicken und "vorhandenem Team beitreten". Dort finden Sie unser Team "Die Grünen". Dann geht´s auf "weiter". Sie geben noch ihren Benutzernamen und ein Passwort an und können sich dann einloggen. Und schon sind Sie Mitglied im Stadtradelteam "Die Grünen". Wenn sie keine der oben genannten Bedingungen erfüllen, können Sie sich auch über den Landkreis Ludwigsburg anmelden.

Also: Los geht´s! Wir freuen uns auf Sie als neues Teammitglied "Die Grünen" beim Stadtradeln.

14.298 mal Danke!

14.928 Stimmen gab es für die Grünen bei der Kreistagswahl im Wahlkreis 11 (Bottwartal: Murr, Steinheim, Großbottwar, Oberstenfeld). Und deshalb sagen wir 14.298 mal Danke. Das ist für uns in absoluten Zahlen ein neuer Rekord, das ist für uns in Prozentpunkten (14,5%) ein neuer Rekord - bei einer Kreistagswahl. Und wieder haben wir damit eines von 6 Kreistagsmandaten geholt, wieder fiel es an Rainer Breimaier (Steinheim). Wenn man sich die Ergebnisse der Regionalwahl oder Europawahl vor Augen führt, erkennen wir ein noch größeres Potential, insbesonders in den Bottwartalkommunen, in denen wir bisher kommunalpolitisch noch nicht präsent sind. Es wäre jetzt also an der Zeit, sich bei uns zu melden, bei uns einzusteigen. Wenn nicht jetzt - wann dann? Melden sie sich. wir warten auf sie.

Kreisweit konnten wir noch stärker zulegen. Wir haben hier um  5,6% zugelegt, haben mit jetzt insgesamt 21,3% damit nun 21 statt davor 16 Kreistagsmandate errungen und den Abstand zu den von vielen Bürgermeistern angeführten Listen auf 3,4% bzw. 2,7% oder 6 bzw. 5 Sitzen verkürzt. Mit Frank Rebholz (Ludwigsburg, 15.573 Stimmen) stellen wir den absoluten Stimmenkönig. Grünes Herz: Was willst du mehr? Selbstverständlich wollen wir das nun größere Gewicht in die Waagschale der Kreispolitik legen - für den Klimaschutz, für den Artenschutz, für eine Energie- und Verkehrswende, für eine effektive Sozialpolitik und für einen spürbaren Ausbau der Kurzzeitpflege.

Sie haben uns gestärkt auf allen Ebenen: Danke!

Einen solchen Vertrauenszuwachs für uns Grüne wie am vergangenen Sonntag, 26.5. 2019, gab es so wohl noch nie. Zuerst haben wir unseren Stimmenanteil bei der Europawahl quasi verdoppelt auf 20,7%, was sich in 21 Sitzen (zuvor11) im Europaparlament niederschlug. Dann ging es weiter mit der Wahl zur Regionalversammlung. Da gab es sogar ein Kopf-an- Kopf-Rennen um Platz 1, das die Grünen nur knapp um 0,33%-Punkte "verloren".

Schließlich haben wir auch in Steinheim unseren Stimmenanteil bei der Gemeinderatswahl auf 20,5% ausgebaut, was uns einen Sitz mehr im neuen Gemeinderat einbrachte. Die neue Grüne Fraktion im Steinheimer Gemeinderat hat nicht weniger als 4 neue Gesichter,. Zum ersten Mal sind die Frauen bei uns in der Mehrheit. Wir hatten auch eine paritätisch besetzte Liste mit 11 Frauen und 11 Männern. Und das sind unsere Fraktionsmitglieder für die neue Amtszeit: Petra Schubert, Michael Schulze und Dagmar Roth aus Steinheim, Nadja Dias aus Kleinbottwar und Rainer Breimaier aus Höpfigheim.

Unser Dank geht an sie, unsere WählerInnen. Es war ihr politischer Wille, dass wir Grünen gestärkt in die neue Amtsperiode des Steinheimer Gemeinderats einziehen. Wir werden alles daran setzen ihrem Vertrauensvotum in den nächsten 5 Jahren nachhaltig gerecht zu werden. Hand drauf.

Für den OV und das ganze KandidatInnenteam

Nur noch 3 Tage ...

... dann entscheiden sie, wie und mit wem es in Steinheim, im Kreis Ludwigsburg, in der Region Stuttgart und in Europa weitergeht. Wir haben ihnen in den letzten Wochen und Monaten in persönlichen Gesprächen, bei unseren Veranstaltungen, bei unserem Info- und Aktionsstand auf dem Steinheimer Wochenmarkt, aber auch mit unseren Wahlbroschüren dargestellt, wofür wir stehen und wer die Menschen sind, die sich dafür um ihr Vertrauen bewerben.

Bei unseren Grünen Ideen geht es auf allen politische Ebenen schon immer um Nachhaltigkeit bei der Gestaltung der Gegenwart und bei der Weichenstellung für eine lebenswerte Zukunft. So haben wir ihnen gesagt, dass wir im nächsten Gemeinderat z.B. dafür einstehen, dass

  • ein Konzept für den Schutz des Klimas und der Artenvielfalt erstellt wird
  • sozialer Wohnungsbau gefördert wird
  • die Bottwartalbahn kommt und der Radverkehr ausgebaut wird
  • unsere drei Feuerwehren an einem Standort zusammengelegt werden
  • Barrierefreiheit und Inklusion in allen Bereichen Einzug hält
  • die medizinische Grundversorgung z.B. in einem Ärztehaus gesichert wird
  • eine nachhaltige Haushalts- und Gewerbepolitik gemacht wird

Es hängt von ihnen ab, wie stark wir im nächsten Gemeinderat sind und wie viel wir davon tatsächlich in den nächsten fünf Jahren umsetzen können. Elf Frauen und elf Männer bieten wir ihnen als zukünftige Grüne Gemeinderäte dafür an. Sie stehen für sie in den Startlöchern. Mit ihren 22 Stimmen für die Grünen in Steinheim und unserer Hartnäckigkeit werden wir das genauso schaffen wie mit ihren 6 Stimmen für die Grünen im Kreis Ludwigsburg und ihrer Stimme für die Grünen in der Regionalversammlung und im Europäischen Parlament. Hand drauf.

Musikalischer Ausklang des Wahlkampfes

Auch am kommenden Samstag, 25.5., sind wir von 9 - 11 Uhr nochmals auf dem Steinheimer Wochenmarkt. Wir wollen unseren Wahlkampf musikalisch ausklingen lassen. Tatsächlich. Zwei von unseren KandidatInnen (Miriam Balija und Rainer Breimaier) werden je ca. 5 Lieder singen und spielen und laden sie zum Mithören und Mitmachen ein. Viel Spaß und bis Samstag.

Nur noch 2 Wochen: Umweltschutz und Plastik sparen

Alles Leben braucht eine intakte Umwelt, lebt von einer intakten Umwelt. Das trifft gleichermaßen auf uns Menschen, auf die Tier- und Pflanzenwelt zu. Wenn wir der Umwelt Schaden zufügen, wenn wir Raubbau an ihr betreiben, wird es immer auch eine schädliche Auswirkung auf uns haben. Wenn wir dagegen unsere Umwelt beschützen und bewahren, wird das eine sehr nützliche Auswirkung auch auf unser Leben haben. Die Umwelt ist nunmal unsere natürliche Lebensgrundlage.

Deshalb betreiben wir Grüne auf allen politischen Ebenen eine ehrgeizige Umweltschutzpolitik. Natürlich auch in Steinheim und im Bottwartal. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Steinheim ein klimafreundlicher Ort wird und eines nicht allzu fernen Tages auch klimaneutral wird, dass wir unsere Mobilität und unsere Energieversorgung so umgestalten, dass unsere Umwelt nicht geschädigt wird, sondern geschützt und bewahrt wird und dass wir in Steinheim (noch) sorgsamer mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen.

Bienenwachstücher produzieren - unser Angebot am Samstag, 11.5.

Wir machen ihnen dafür am kommenden Samstag, 11.5., von 9 - 11 Uhr auf dem Wochenmarkt ein ganz praktisches Angebot: Sie können mit uns in dieser Zeit Bienenwachstücher herstellen. Bienenwachstücher sind die perfekte Alternativen zu Frischhalte- und Alufolie, welche eine große Umweltbelastung darstellen.  Bienenwachstücher bestehen hingegen aus einem Baumwollstoff, der mit einer Wachsmischung beschichtet wurde. Sie eignen sich zum Abdecken, Frischhalten, Verpacken und Einfrieren. Sie sind keine Einwegprodukte und sehr langlebig. Kommen sie, machen sie mit. Zusammen machen wir Steinheim plastikfreier.

 

Unsere weiteren Angebote:

> 11.5., 11 Uhr: Verkehrswende in Steinheim: Wir machen einen 2. Versuch, wichtige Stellen hierfür in Steinheim mit dem Rad anzufahren. Der erste Versuch fiel letzten Samstag buchstäblich "ins  Wasser". Treffpunkt: Marktplatz

> 18.5., 9 - 11 Uhr: Artenvielfalt in Steinheim: Wir produzieren "Samenbomben" für den heimischen Garten auf dem Wochenmarkt.  

> 20.5., 19.30 Uhr: Nächster Halt Bottwartal? Neue Perspektiven für die Bahnlinie mit MdL Renkonen. TSG-Vereinsheim.

Nur noch 3 Wochen: Die klimafreundliche Mobilität beginnt jetzt

Jeder will mobil sein. Wir auch. Keiner will im Stau stehen und seine Zeit mit Warten verbringen. Wir auch nicht. Mobilität, wie wir sie uns vorstellen, produziert aber keine weitere Versiegelung öffentlicher Naturräume, keine weiteren Einschränkungen des Lebens im öffentlichen Raum und keine weiteren Belastungen der Luft und des Klimas durch immer mehr Schadstoffe. Eine solche Verkehrswende, ein solcher Systemwechsel ist nicht nur nötig, sondern auch möglich. Wir haben seit über 10 Jahren immer wieder deutlich gemacht, dass die Bottwartalbahn für uns das Rückgrat dieses neuen Verkehrssystems in unserem Raum ist. Wir wollten und wir wollen daher den Erfolg des Gutachtens zur Bottwartalbahn.

Busse übernehmen dann Zubringerdienste zur Bottwartalbahn und innerorts setzen wir auf den Ausbau des CO2-freien Fuß- und Radverkehrs. So wollen wir den Verkehr von, nach und in Steinheim so gestalten, dass wir damit die Qualität der Mobilität, die Qualität des Klimas und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt nachhaltig verbessern. Wir schaffen das Auto damit nicht ab, wollen aber attraktive Wahlmöglichkeiten schaffen. Sie können unsere weitergehenden Ideen hierzu gerne in unserem ausführlichen Wahlprogramm nachlesen. Dieses können wir ihnen online zuschicken oder noch besser: Sie holen es sich an den nächsten Samstagen an unserem Infostand auf dem Steinheimer Wochenmarkt ab. Denn:

 

Wir sind für Sie da

An den nächsten Samstagen sind wir von 9 - 11 Uhr auf dem Steinheimer Wochenmarkt. An jedem dieser Samstage planen wir auch konkrete Aktionen:

> am nächsten Samstag, 4.5. setzen wir ein Zeichen für die Verkehrswende, für die klimafreundliche Mobiität in Steinheim. 

Wir fahren ab 11 Uhr vom Marktplatz aus einige wichtige Stellen hierfür in Steinheim, Höpfigheim und Kleinbottwar mit dem Fahrrad an. Wir laden Sie zu uns auf den Wochenmarkt und zu unserer Rundfahrt herzlich ein.

 

Nur noch 4 Wochen - Petition für starken Bienenschutz

Wir laden Sie hiermit ein, eine (Grüne) Petition für einen starken Bienenschutz zu unterstützen. Wir alle wissen: Das Artensterben ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Besonders der gravierende Rückgang bei Insekten, allen voran den Bienen, ist alarmierend. Dieser wird zwar von (fast) allen politischen Kräften öffentlich beklagt. Wenn es jedoch um konkrete wirksame Maßnahmen geht, sieht es bisweilen jedoch ziemlich schwach aus: So hat die EU-Kommission jetzt eine abgeschwächte Version der Regeln zum Bienenschutz auf den Tisch gelegt.

Würden diese abgeschwächten Regeln durchkommen, würden weiterhin Pestizide auf den Markt kommen, die Bienen und andere Bestäuber schädigen und das würde auch auf lange Frist so bleiben. Das ist fatal angesichts des dramatischen Insektensterbens, das schon jetzt enorme Auswirkungen auf unser Ökosystem hat.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner könnte da noch was korrigieren. Am 20.05.19 kann sie sich in der Sitzung des zuständigen EU-Ausschusses für die Anwendung der ursprünglich geplanten, scharfen Regeln für den Bienenschutz einsetzen. Deshalb fordert unser Ortsverband und alle unsere KandidatInnen für die Kommunalwahlen am 26.5. Frau Klöckner auf: Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen und stimmen Sie nicht für die abgeschwächten Bienenschutz-Leitlinien, sondern für starken Bienenschutz!

Wenn Sie das wie wir sehen, können sie sich gerne an unserer Petition beteiligen: www.change.org/bienenschutz

Wir Grünen stehen auf allen politischen Ebenen für Artenreichtum und Naturschutz, von den Kommunen bis Europa. Unterstützen Sie uns dabei. Danke.

Noch 5 Wochen

Nachdem die Arbeiten für unsere Wahlbroschüren (Gemeinderäte + Kreistag) abgeschlossen sind, sind auch die Arbeiten für unsere Wahlkampfaktionen schon weit gediehen. So werden wir an den Wochenenden nach den Osterferien (4.5./11.5./18.5./25.5.) Aktionen zur Verkehrswende, Plastikreduzierung, Artenvielfalt und kulturellen Vielfalt machen. Wir laden sie schon heute dazu ein, hier dabei zu sein und mitzumachen. Bis dann.

Nur noch 6 Wochen

Die Wahlausschüsse der Gemeinden und des Kreises haben getagt, die Listen wurden von ihnen auf formal-rechtliche Zulässigkeit geprüft. Die gute Botschaft für uns: Alle unsere Kandidatenlisten für die Kommunalwahl am 26.5. sind "voll korrekt". Jede(r) auf unseren Listen hat somit auch einen amtlichen Kandidatenstatus. Das Kapitel ist abgeschlossen und wir können unsere ganze Energie der Planung unseres Wahlkampfes und unserer Wahlkampfaktionen widmen.

Diese stehen beispielhaft für zentrale Inhalte unserer Wahlprogramme, so z.B. für Verkehrswende, für Klima- und Artenschutz, für die Verpackungswende (weg von Plastik), für kulturelle Vielfalt. Das wollen wir ihnen anbieten vor allem in der Zeit nach Ostern, darauf freuen wir uns, dazu laden wir sie ein. Machen sie mit.

Nur noch 7 Wochen

Nach den einzelnen Nominierungsversammlungen für die Gemeinderäte und den Kreistag sind die (Vor-) Arbeiten für den Wahlkampf in unserem Ortsverband schon ziemlich weit fortgeschritten: Die Vorarbeiten für unsere Broschüren sind (fast) abgeschlossen, d.h. die Fotos sind geschossen, die Kandidatenbeschreibungen sind fertig, die politischen Kernaussagen sind verfasst. Auch die mehr oder weniger umfangreichen Wahlprogramme sind geschrieben und beschlossen und werden auf unseren Homepages alsbald nachzulesen sein.

Wir haben unsere politischen Schwerpunkte für unsere Wahlkampfaktionen auch schon den einzelnen Wochen(enden) nach den Osterferien zugeordnet. In Zusammenarbeit mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen haben wir vor, am 20.5. im Bottwartal ein Veranstaltungsformat anzubieten, das mit dem Thema Agrarpolitik eine Verbindung zwischen Europa- und Kommunalpolitik herstellen will. Immerhin sind am 26.5. ja sowohl Kommunal- wie auch Europawahlen. Da gibt es einige Verbindungen. Tragen Sie sich den 20.5. schon mal in ihren Kalender ein.

OV Treffen im April

Der Wahlmarathon am 26.5. kommt nah und näher. In manchen Kommunen des Bottwartals gibt es an diesem Tag 5 Wahlen, in anderen "nur" 4 (die ohne Ortschaftsrat). Da unser Ortsverband sich über alle Kommunen des Bottwartals erstreckt, müssen wir auch alle Kommunen im Blick haben. Eine Menge Arbeit. 

Wir werden uns deshalb am Donnerstag, 4.4. um 19.30 Uhr im Mille Miglia in Murr treffen, um diese Arbeit weiter zu organisieren. Dafür können wir jede(n) Gründenkenden brauchen. Auch dich. Bis dann.

Kommunalwahl: Die ersten Schritte sind getan

Wir haben bei unserem jüngsten OV-Treffen (13.3.) eine erste Zwischenbilanz unserer Bemühungen für die Kommunalwahl am 26.5. gezogen. Sie fiel sehr positiv aus, wir sind auf einem guten Weg: Die Nominierungsversammlungen für die Gemeinderäte und den Kreistag sind abgeschlossen, die Listen komplett, die Dokumente bei den Wahlausschüssen eingereicht und dort ist insoweit auch alles geklärt.

Wir werden nun unsere ganze Energie in unsere Wahlprogramme, Wahlbroschüren, Wahlkampfaktionen und Begegnungen mit ihnen, den BürgerInnen legen. Und darauf freuen wir uns am meisten.

Kreiswahlprogramm: Workshop mit KandidatInnen

Auch bei der Kreistagswahl geht es nicht um ein Personen-Casting, sondern darum, wofür diese Personen (ein-) stehen werden. Wir Grünen erstellen dafür ein ausführliches Wahlprogramm, an dem sich auch unser Ortsverband rege beteiligt hat. Dort finden sich sehr genaue Aussagen, was wir in den verschiedenen Feldern der Kreispolitik in den nächsten 5 Jahren einbringen.

Insgesamt wollen wir politisch alles dafür tun, dass der Landkreis Ludwigsburg mit unseren Anträgen und Initiativen in den nächsten 5 Jahren ökologischer und sozialer wird und das heißt z.B.: Mehr Klimaschutz, beim Verkehr ein stärkerer Umweltverbund und mehr Teilhabechancen für Benachteiligte.

Am 20.3. wird dieses ausführliche Wahlprogramm beschlossen, am 22.3. werden alle KreistagskandidatInnen zu einem Workshop "Kreistagswahlprogramm" eingeladen. Und natürlich werden sie es dann auch auf unserer Homepage (Ortsverband Bottwartal und Kreisverband Ludwigsburg) finden.

OV-Treffen: Grundzüge der Wahlkampagne

Nachdem wir unsere Nominierungsversammlungen zu den Gemeinderäten und zum Kreistag erfolgreich abgeschlossen haben, stehen nun die nächsten Schritte an. Bei unserem nächsten OV-Treffen am Mittwoch, 13.3. um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr werden wir den Aufbau unserer Wahlbroschüren, unsere Wahlkampagne und deren Finanzierung besprechen. Interessierte sind herzlich willkommen.

Grüne erstmals mit 9 KandidatInnen für den Kreistag

OV Bottwartal setzt Fokus auf soziale und ökologische Kreispolitik

Steinheim. Die Grünen im Bottwartal haben am 15.2. im Steinheimer TSG-Vereinsheim ihre KandidatInnen für den Kreistag nominiert. Sie werden zum ersten Mal mit einer kompletten Liste antreten, die sich aus 5 Frauen und 4 Männern zusammensetzt.


Es ist uns gelungen, in jedem Ort des Bottwartals mindestens 2 Menschen zu finden, die sich den BürgerInnen des Bottwartals als das Angebot der Grünen bei der Kreistagswahl am 26.5. präsentieren“, so der Vorsitzende des Grünen Ortsverbandes Bottwartal (Rainer Breimaier) in seiner Begrüßung vor der Nominierungsversammlung. Das sei um so bemerkenswerter, weil die Grünen in zwei Gemeinden des Bottwartals (Großbottwar und Oberstenfeld) keine GemeinderätInnen hätten, also nicht auf einen sicheren „Pool“ von KandidatInnen zurückgreifen könnten.


Zwei Qualitätsmerkmale heben die Grünen im Bottwartal bei ihrer Liste besonders hervor: 1. Den hohen Frauenanteil – während das Kommunalwahlgesetz festlegt, dass Männer und Frauen gleichermaßen berücksichtigt werden „sollen“, machen die Grünen damit schon mehr als Ernst mit den nominierten 5 Frauen. 2. Der Fokus auf eine nachhaltige Kreispolitik - da komme es den Grünen darauf an, gute und nachhaltig leistungsstarke Infrastrukturen auf- und auszubauen für eine klimafreundliche Mobilität zur Entlastung eines verkehrsgeplagten Verdichtungsraumes, für das Gesundheitswesen, für die Berufsausbildung, für ein starkes Jobcenter, für die Jugend- und Familienhilfe, für die Eingliederung Behinderter, für die Abfallentsorgung, für die Pflege, für die Sucht- und Schuldnerberatung – und zwar für alle BürgerInnen in allen Kommunen unseres Landkreises. Die Liste sei in der Breite wie in der Spitze genau darauf ausgerichtet.


Wir brauchen uns deshalb auch wahrlich nicht hinter den Listen verstecken, die von Bürgermeistern angeführt werden. In den 15 Jahren als Kreisrat habe ich auch nicht die Erfahrung gemacht, dass die Bürgermeister per se die besseren Kreispolitiker sind“, so Breimaier vor den Versammelten. Die BürgerInnen im Landkreis Ludwigsburg brauchen Kreispolitiker, die für einen sozialen und ökologischen Mehrwert für die Menschen im Kreis Ludwigsburg kämpfen. Da seien die Bürgermeister – bei aller persönlichen Wertschätzung - in all den Jahren nicht wirklich in Erscheinung getreten. Dagegen würden sie jedes Jahr als starke Lobbygruppe bei der Gestaltung des Kreisumlagesatzes in Erscheinung treten und dafür so manche Verbesserung, etwa bei der Kurzzeitpflege oder beim Schuldenstand der Kreiskliniken, verhindern.


Für eine nachhaltige und Grüne Kreispolitik wollen die von der

Nominierungsversammlung einstimmig Nominierten sich einsetzen. Das sind: 1. Rainer Breimaier (Steinheim) 2. Evelin Tschernay (Steinheim) 3. Ellen Mohr-Essig (Murr) 4. Tayfun Tok (Murr) 5. Petra Schubert (Steinheim) 6. Alfred van Zeist (Oberstenfeld) 7. Stefan Lang (Oberstenfeld) 8. Monika Haag (Großbottwar) 9. Rita Bürkle (Großbottwar)

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Unser Angebot für Steinheim: 11 Frauen, 11 Männer

Der Vorstand des Grünen Ortsverbands hat in den zurückliegenden Monaten viel Mühe aufgewendet und dabei zahlreiche Frauen und Männer aus Steinheim darauf angesprochen, auf der Liste der Grünen für den Gemeinderat der Stadt Steinheim zu kandidieren. Der Aufwand hat sich gelohnt: 11 Frauen und 11 Männer wurden von den Steinheimer Mitgliedern bei der Nominierungsversammung am 15.2. im TSG-Vereinsheim dafür nominiert.

Der Vorstand zeigte sich bei der Begrüßung äußerst erfreut darüber, die 22 Menschen für die Grünen gefunden zu haben, die bereit sind, aus der Rolle des politischen Kommentators in die Rolle des politischen Akteurs zu schlüpfen. "Die Demokratie lebt nicht vom Zuschauen, sondern davon, dass es Leute gibt, die politische Verantwortung tragen. Sie lebt von Leuten wie euch", so der Vorsitzende.

Unsere Liste hat eine Reihe von Qualitäten. 1. Sie ist paritätisch besetzt mit 11 Frauen und 11 Männern. Die Parität ist für uns Grüne kein "Soll", sondern ein "Muss". 2. Sie ist aus vielen Altersschichten zusammen gesetzt. Die Jüngste ist 23 Jahre alt, der Älteste ist 64 Jahre alt. 3. Die unterschiedlichsten Berufe sind hier vertreten: Krankenschwester und IT-Projektmanager, Sportwissenschaftlerin und Betriebselektriker und und und - ein sehr breites Spektrum, eine spannende Konstellation! 4. Noch nie haben zu einer so frühen Phase sich so viele KandidatInnen mit ihren Ideen in unser Wahlprogramm eingebracht. Das macht Mut, das macht Lust, für eine gute Zukunft unserer Stadt Steinheim als Grüne wieder alles zu geben.

Und das sind die von der Nominierungsversammlung einstimmig Gewählten: Für Steinheim: 1, Michael Schulze 2. Petra Schubert 3. Miriam Balija 4. Jürgen Arndt 5. Birgitt Schrode 6. Bernd Scheffold 7. Daniela Grutschnig 8. Frank Kuschmierz 9. Dagmar Roth 10. Andre Siedler 11. Beatrix Hellwage-Rathgeber 12. Michael Dörr 13. Astrid Entenmann 14. Michael Wolff. Für Kleinbottwar: 1. Hartmut Schlucke 2. Nadja Dias 3. Kerstin Hülle 4. Rainer Simon. Für Höpfigheim: 1. Rainer Breimaier 2. Antje Grethen-Bespaluk 3. Gaby Blunda 4. Bert Göttlicher

Mit der Nominierungsversammlung ist der Startschuss für den 26.5. (Wahltag) gefallen. Der Vorstand zeigte sich nach der Vorstellung der Liste mehr als überzeugt davon: Steinheim gewinnt. Mit Grün.

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Grüne in Murr verabschieden Kommunalliste

Kommunalpolitik ist nah an den Menschen. Mit Kommunalpolitik wird gestaltet, wie wir leben und zusammenleben. Sie prägt unser Zuhause, unsere Umgebung und unseren Alltag. Das ist ein wichtiger Grund, warum wir Grünen in Murr weiter mitgestalten wollen. Aber es ist nicht der einzige Grund: Wir wollen außerdem dazu beitragen, dass bei heutigen Entscheidungen an morgen gedacht wird. Auch die nächsten Generationen sollen die Chance haben, in einer intakten Umwelt und in einem funktionierenden Gemeinwesen zu leben.
Am 08. Februar 2019 wählten die Grünen Mitglieder in Murr ihre 14 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bei der Kommunalwahl im Mai für einen Sitz im Gemeinderat zur Wahl stellen werden. Wir sind besonders stolz darauf, 14 engagierte “Murrer“ nominiert zu haben, die das gesamte Spektrum der Murrer Bürger/Innen widerspiegeln In Zeiten, in denen der Frauenanteil in Deutschen Parlamenten rückläufig ist, freuen wir uns ganz besonders, dass wir als Grüne ein klares Zeichen setzen und die Liste jeweils zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzen konnten.
An der Spitze der Liste kandidieren die amtierenden Gemeinderäte Tayfun Tok und Ellen Mohr-Essig. Unsere Schwerpunktthemen für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf werden wir jetzt gemeinsam starten sowie Ideen und Weichen für das Grüne Kommunalwahlprogramm bis Ende Februar festlegen.
Unser Dank gilt allen Kandidaten/innen für ihr Engagement, grüne Ideen umsetzen zu wollen.
Unsere 14 für Murr:


1. Tayfun Tok
2. Ellen Mohr-Essig
3. Stephanie Elodie Nagel
4. Kathrin Themel
5. Lothar Beck
6. Eva Maria Oehler
7. Timo Simgen
8. Julia Wurster
9. Michael Schimmack
10. Deniz Bal
11. Alexandra Stöhr
12. Thomas Hetwer
13. Stefan Eysermans
14. Inka Endrizzi

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Jetzt wird nominiert

Es ist geschafft: Die Zeit intensiver Suche, intensiver Gespräche mit Frauen und Männern, die wir für unsere Gemeinderatslisten gewinnen wollten, ist vorbei. Es war sicher nicht immer leicht und nicht immer kamen wir mit unserer Überzeugungskraft ans Ziel. Aber: Es hat sich gelohnt. Wir haben es nicht nur geschafft, unsere Listen paritätisch zu besetzen mit der gleichen Anzahl Frauen und Männer, es ist uns auch gelungen, interessante und starke Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Schichten und Milieus für uns zu gewinnen.

Jetzt sind unsere Mitglieder dran, die Listenplätze zu bestimmen und die KandidatInnen zu nominieren. Murr legt am 8.2. vor, dann folgt Steinheim am 15.2. Zuletzt wird die Kreistagsliste nominiert. Und dann geht die Arbeit erst richtig los. Genau darauf freuen wir uns.

Neujahrsempfang mit Minister Hermann am 15.02.2019

Zusammen mit dem Kreisverband der Grünen und allen Ortsverbänden möchten wir nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch Sie, liebe Bottwartäler BürgerInnen, zum Neujahrsempfang am 15.02.2019 in die Musikhalle nach Ludwigsburg einladen. Gastredner wird Winfried Hermann sein, der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg. Dieser wird bei seinem politischen "Ausflug" in das neue Jahr auch darstellen, welche Schwerpunkte er als verantwortlicher Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg setzen wird, damit Klimaschutz und Verkehrswende an Fahrt in diesem Jahr gewinnen können.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs wird auch in diesem Jahr wieder der "Armin-Zeeb-Preis" für vorbildliches ökologisches und soziales Engagement an Einzelpersonen oder Initiativen verliehen. Wir sind gespannt, ob in diesem Jahr auch Personen oder Initiativen aus dem Bottwartal von der Jury geehrt werden.

Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Partei ergreifen

"Partei ergreifen" - das ist der Titel einer Kampagne, mit der wir Grüne dafür werben, in unsere Partei einzutreten. Wer Mitglied wird, macht nicht nur unsere Partei stärker, er oder sie kann auch noch einmal auf eine ganze andere Weise bei uns Grünen mitgestalten und mitbestimmen. Sie können die Politik der Grünen auf verschiedenen Ebenen entweder direkt mitbestimmen oder mit Ihrer Stimme für bestimmte Delegierte. Sie können direkt mitentscheiden, wer zum Kandidaten bei den Kommunalwahlen, Landtags- und Bundestagswahlen gewählt wird oder sich auch selbst als Kandidat dafür anbieten. Das Eintreten ist einfach: Gehen Sie auf unsere Homepage, klicken Sie den Button "Partei ergreifen" an. Dann können Sie entscheiden, ob Sie das online machen wollen, per Post oder noch am besten: Sie melden sich direkt bei uns. Es ist ganz leicht, vom Mit-Sprecher zum Mit-Entscheider zu werden.

So erhalten Sie als Neumitglied eine Einladung zum "Neumitgliederbrunch". Der nächste ist bereits am Sonntag, 27.01. ab 10 Uhr im MIK, Eberhardstraße 1, in Ludwigsburg mit einem besonderen Gast, der Grünen Landesvorsitzenden Dr. Sandra Detzer. Schnellentschlossene schaffen das. Auf geht´s.

Der Startschuss ist gefallen

Bei unserem letzten Ortsverbandstreffen am Mittwoch, 09.01., im TSG-Vereinsheim Steinheim ist auch für unseren Ortsverband der Startschuss in das politische Jahr 2019 gefallen. Und das wird wahrlich aufregend sein: Wir werden Gemeinderatswahlen, Kreistagswahlen und Europawahlen zu organisieren haben. Für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen kommen nach dem Abschluss der KandidatInnensuche die Nominierungsveranstaltungen. Wir werden Wahlprogramme erarbeiten, KandidatInnenprospekte erstellen und Wahlkampfaktionen planen. Das wird eine Menge Arbeit ergeben, aber: Die Mitglieder unseres Ortsverbandes sind topmotiviert und haben große Lust, für den Erfolg Grüner Werte bei all den anstehenden Wahlen alles zu geben. Über Ihre Unterstützung würden wir uns natürlich sehr freuen. Kommen Sie einfach auf uns zu.

Auf ein gutes 2019!

Noch ist das Jahr 2019 wirklich sehr, sehr jung. Noch haben wir keine Vorstellung davon, wie die Bilanz für uns/für Sie am Ende aussehen wird. Noch gibt uns das neue Jahr genügend Raum für Wünsche und Hoffnungen.

So wünschen wir, der Grüne Ortsverband Bottwartal und seine Mandatsträger, Ihnen, ihren Lieben und allen BürgerInnen des Bottwartals, dass es ein rundum gutes Jahr werden möge. Darauf haben wir, Grüne LäuferInnen und LäuferInnen anderer politischer Herkunft, am Ende des Silvesterlaufes in Bietigheim schon mal das Glas erhoben.

Unser Weihnachtswunsch: Frieden auf Erden

Die Ur-Geschichte Weihnachtens ist auch eine Geschichte voller staatlicher Willkür (z.B. Augustus), sozialer Ausgrenzung (z.B. kein Platz in der Herberge), Verfolgung und Flucht (z.B. Herodes). Inmitten dieser Geschichte geschieht das Verändernde. Vom Stall geht die Botschaft aus:"... und auf Erden ist Frieden..." Wie sich die Geschichten von damals und heute doch ähneln ...

Wir, der Grüne Ortsverband Bottwartal und alle ihre/seine MandatsträgerInnen wünschen Ihnen, ihrer Welt und der großen weiten Welt eben diesen Frieden. Möge er spürbar sein zu Weihnachten, am Ende des alten Jahres und zu Beginn des neuen Jahres.

Grüne KandidatInnenlisten nehmen Konturen an

Es ist zwar noch über ein halbes Jahr bis zur Kommunalwahl (26.5.) hin, aber die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Die KandidatInnenlisten für die Gemeinderats- und Kreistagswahlen nehmen bei uns Konturen an. Das ergab der Austausch der VertreterInnen aus den verschiedenen Gemeinden unseres Ortsverbandes bei unserem letzten Treffen am Mittwoch, 5.12. um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr. In einem Ziel waren sich alle einig: Sowohl die KandidatInnenlisten für die Gemeinderatswahlen als auch für die Kreistagswahl sollen paritätisch, also je zur Hälfte von Frauen und Männern besetzt werden. Und da sieht es wirklich gut aus (auch wenn das bei der Kreistagswahl bei maximal 9 Listenplätzen zugegebenermaßen mathematisch echt schwierig wird...)

Wir haben nominiert

Die Entscheidung über die Listenplätze unserer KandidatInnen für die Regionalversammlung der Region Stuttgart sind bei uns auf der Kreismitgliederversammlung am Dienstag, 27.11. in Kornwestheim gefallen. Wir haben folgende 16 Frauen und Männer für sie als KandidatInnen der Grünen im  Landkreis Ludwigsburg gewählt:

1. Dr. Cleo Becker, 2. Armin Haller, 3. Dr. Angela Brüx, 4. Leo Buchholz, 5. Dr. Andrea Wagner, 6. Rene Decker, 7. Traute Theurer, 8. Paul Epperlein, 9. Lizzy Jöckel, 10. Ralph Schmidt, 11. Barbara Esslinger, 12. Albrecht Kurz, 13. Claudia Tunzer-Seidel, 14. Wolf Berger, 15. Ingrid Aumaier-Sauereisen, 16. Harald Wagner

Anders als bei den anderen Kommunalwahlen können sie bei der Wahl zur Regionalversammlung nur eine Stimme abgeben und das ist die Stimme für eine Liste, das heißt sie wählen eine Partei. Entsprechend ihrem prozentualen Stimmenanteil bekommt die Partei am Ende die Zahl der Mandate zugeteilt. Nach aktuellen Umfragen wären das für den Landkreis Ludwigsburg bis zu 4 Mandate für die Grünen (von insgesamt 16 zu vergebenden Mandaten). Das wären dann die ersten 4 auf der Liste.

Natürlich wollen wir alles dafür tun, dass es auch in der Regionalversammlung eine noch stärkere Grüne Fraktion gibt. Schließlich geht es da ja auch um eine ganze Menge grüner Herzensthemen wie Mobilität, Klimaschutz und Flächenschutz.

Wir treffen uns am 05.12. in Murr

Wir Grünen im Bottwartal treffen uns zum offiziell letzten Mal im Kalenderjahr 2018 am nächsten Mittwoch um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr. Wir, das sind zunächst die aktiven Mitglieder unseres Ortsverbands. Wenn Sie daran interessiert sind, wer wir sind und was wir so machen, sind Sie herzlich eingeladen. Wir freuen uns über Jede und Jeden. Am Mittwoch werden wir zusammentragen, wie weit wir in den einzelnen Orten mit der Vorbereitung für die Gemeinderatswahl und Kreistagswahl sind und was die nächsten Schritte bis zum Termin der Nominierung sein werden. Kommen Sie einfach in unseren Kreis. Bis dann.

Wir nominieren

Auch die Mitglieder unseres Ortsverbands sind aufgerufen, am Dienstag, 27.11. auf unserer Kreismitgliederversammlung in Kornwestheim die KandidatInnen der Grünen für die Regionalwahl zu nominieren (Beginn 19 Uhr, Restaurant Applaus, Stuttgarter Straße 65).  Genauer gesagt geht es um die Wahlen zur Regionalversammlung, die wie alle Kommunalwahlen (Ortschaftsrat, Gemeinderat, Kreisrat) auch am 26.5. 2018 stattfindet - am selben Tag wie die Europawahlen.

Dann entscheiden die rund 1,7 Millionen Wahlberechtigten der Region Stuttgart, wer ihre Interessen in der Regionalversammlung vertritt. Zur Region Stuttgart gehören die Landkreise Ludwigsburg, Böblingen, Esslingen, Göppingen, der Rems-Murr-Kreis und Stuttgart. Die derzeit vierte Regionalversammlung zählt 87 Mitglieder, von denen 16 zur Fraktion B´90/Die Grünen gehören. Der Landkreis Ludwigsburg entsendet derzeit 16 Mitglieder, 3 davon gehören zur Fraktion B´90/Die Grünen (Dr. Cleo Becker, Jörg Becker, Eva Mannhardt). Der Verband Region Stuttgart erfüllt wichtige Zukunftsaufgaben in den Bereichen (Nah-)Verkehr, Regionalplanung und Wirtschaftsförderung. Das sind Bereiche, die auch unsere Kommunen im Bottwartal direkt berühren. Also haben auch die Mitglieder unseres Ortsverbands ein großes Interesse daran, dass wir über starke und engagierte Abgeordnete einen guten und direkten Draht zur Region und umgekehrt haben.

Bürgeraktion Bottwartalbahn: Bottwartalbahn ist machbar

Die Bottwartalbahn ist seit einiger Zeit nicht nur in aller Munde, sie ist auch ein Publikumsmagnet. Bei unserer Veranstaltung mit den Köpfen der "Bürgeraktion Bottwartalbahn" Wolfram Berner und Hans-Joachim Knupfer am Donnerstag, 8.11. reichten die Stühle beim TSG zunächst nicht aus, um allen Besuchern einen Sitzplatz anzubieten. 

Ihr Vortrag in Wort und Bild rechtfertigte das. Sie zeigten zunächst, dass das System Straße im Bottwartal an seine Grenze gestoßen ist. Wer zu den Hauptverkehrszeiten mit dem Auto (oder Bus) durch das Bottwartal fahren will, trifft zumeist auf verstopfte Straßen. Eine Bahn hätte den Vorteil, dass sie mit dem unabhängigen System Schiene mehr Menschen in kürzerer Zeit durch das Bottwartal bewegen könnte. Auch beim Fahrkomfort, bei der Pünktlichkeit und bei der Barrierefreiheit hat die Bahn die Nase deutlich vorne, vor allem wenn man sie als Stadtbahn betreibt. Diese hat nebenbei eine schnellere Beschleunigung, kürzere Bremswege, verbraucht weniger Fläche als z.B. eine S-Bahn und kann bei Bedarf auch die Straße mitbenutzen.

Wolfram Berner und Hans-Joachim Knupfer haben sodann ihre Trassen-Vorstellungen von Marbach bis Heilbronn präsentiert. Einige Details: Die Bottwartalbahn startet auf der jetzigen Fläche eines Parkplatzes am Marbacher Bahnhof, überquert bei Murr die Umgehungsstraße (ohne Brückenbau), fährt ein Stück parallel zum Radweg, in Großbottwar auch ein Stück auf der Straße. Weil diese Trasse ohne aufwendige Brücken- und Tunnelbauten und ohne neue Radwege auskommt, wird sie für die betroffenen Kommunen und die Landkreise so wirtschaftlich, dass sie vom Bund und Land gefördert wird. Genau darauf wies unser Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen die BürgerInnen hin. Letztendlich verbleibt dann für die beteiligten Kommunen 20% der Investitionen, also ca. 15 - 20 Millionen Euro.

In der anschließenden Aussprache wurden einzelne evtl. kritische Bereiche der Trassenführung, der Lärmentwicklung und des Eingriffs in die Natur angesprochen. Berner und Knupfer legten dar, dass die Bottwartalbahn als Stadtbahn einen höchst geringen Lärm und nur geringe Eingriffe in die Natur mit sich bringt.

Die Veranstaltung schloss mit dem Dank an die Referenten und dem Plädoyer für den Mehrwert der Bahn: Mehr Mobilität und Entlastung für Mensch und Umwelt im Bottwartal.

Silvesterlauf: MitläuferInnen gesucht

Unser Ortsverband kann nicht nur Stadtradeln, unser Ortsverband kann auch Silvesterlauf. Seit 2010 treten wir in Bietigheim mit einem eigenen Team "Die Grünen" an. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit von der Partie sein und laden dich ein, bei unserem Team "Die Grünen" dabei zu sein. Egal, ob derzeit trainiert oder untrainiert: Es verbleiben noch über 50 Tage, um so in Form zu kommen, dass du die einzigartige Atmosphäre des Bietigheimer Silvesterlaufes vom Start bis ins Ziel (11,1km) aufsaugen kannst.

Anmelden über uns geht ganz einfach: Du schreibst uns an unter R.Breimaier@t-online.de, gibst deinen Geburtstag an, deine (evtl.) Bestzeit über 10km, die Nummer deines Champion-Chips (falls vorhanden), deine Adresse. Fertig. Alles andere erledigen wir für dich. Unser Ortsverband wird einen Teil deiner Startgebühren übernehmen. Wenn du dich selbst im Team "Die Grünen" anmelden willst, gehst du dauf die Homepage des Silvesterlaufs, klickst Einzelanmeldung an und trägst beim Feld Verein/Mannschaft/Firma "Die Grünen" ein. Also: Anmelden bei uns, Schuhe an und los geht´s!

Die Bottwartalbahn bringts. Mehr dazu am 8.11.

Unser Bottwartal ist schon ein reizvolles, ja ein geradezu liebliches Stückchen Erde mit einer reichhaltigen Natur- und Kulturlandschaft. Seine einzigartige Lebensqualität wird jedoch durch die scheinbar täglich wachsende Blechlawine gestört. Da scheint kein Kraut gewachsen zu sein. Die Weiterentwicklung des Busverkehrs ist offensichtlich an seine Grenze gestoßen, der steckt in der Rushour zu oft selbst im Stau, der Radverkehr ist noch keine Massenbewegung geworden wie an manch anderen Orten dieser Welt.

Wirklich spürbare Entlastung bringt also nur die Bottwartalbahn oder die "Tram Train Bottwartal", wie sie von der Bürgeraktion Bottwartalbahn bezeichnet wird. Diese haben wir eingeladen, uns am Donnerstag, 8.11. um 19 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim ihre Vorabstudie, also ihre Ideen und Pläne in Wort und Bild dazu vorzustellen. Und diese sind: Einfach, pragmatisch, kostengünstig und erprobt. Sie geht davon aus, dass sich durch die Umstellung von Bus auf Schiene die Fahrgastzahlen erfahrungsgemäß verdoppeln. So bringt die Bottwartalbahn eine echte und nachhaltige Entlastung, sie ist eine komfortable und attraktive Alternative zum individuellen Autoverkehr. Daneben verbindet sie uns gleich mit zwei Regionen: Mit Stuttgart und Heilbronn.

Sie dürfen davon ausgehen, dass die Bürgeraktion auch konkrete Vorstellungen dazu entwickelt hat, wie diese Bahn wirtschaftlich zu betreiben ist und wie sie mögliche Konfliktpotentiale bei der Trassenführung bewältigen will. Wir sind darauf richtig gespannt und natürlich auch darauf, wie viel davon in die offizielle Machbarkeitsstudie (die inzwischen in Auftrag gegeben wurde) einfließt.

Liebe BottwartälerInnen: Wir sehen uns am 8.11. um 19 Uhr im TSG-Vereinheim in Steinheim. Gell?

Eine Schiene durch das Bottwartal? Mehr dazu am 8.11.

Bei unserem letzten OV-Treffen am vergangenen Donnerstag im SGV-Vereinsheim in Murr ging es neben dem Austausch über tagesaktuelle kommunalpolitische Themen im Bottwartal auch um unsere Veranstaltung am 8.11. zur Bottwartalbahn, bei der die Bürgeraktion Bottwartalbahn ihr Konzept vorstellt. Unser OV hat sich seit seiner Neugründung im Jahr 2002 auf verschiedenen politischen Ebenen (Kommune, Kreis, Region, Land)  vehement für die Bottwartalbahn eingesetzt, seit 2008 auch mit eigenen Haushaltsanträgen.

So stimm(t)en wir der Bürgeraktion Bottwartalbahn voll und ganz zu, wenn sie feststellt, dass sich die Verkehrssituation auf den Straßen im Bottwartal immer weiter verschärft und  "der Busverkehr für die Weiterentwicklung des ÖPNV keine eigenständige Perspektive mehr bietet", mithin also auch keine Lösung darstellt. Die Schiene dagegen erreicht durch die eigenständige Trassierung und die höhere Betriebsgeschwindigkeit eine kürzere Reisezeit und konsequentere Anschlüsse. Da bietet sich eine neue, vielerorts auch bewährte Arbeitsteilung an:" Bahn für die Tallängslinie, (Elektro-) Busse als wendige Zubringer."

Die Bürgeraktion wird hierzu ihr Konzept mit vielen Bildern vorstellen und natürlich auch Antworten auf neuralgische Fragen geben, z.B.: Wie kann man eine wohnquartiernahe Trassierung verwirklichen? Wie kann man die Bottwartalbahn wirtschaftlich machen? Wir freuen uns auf diesen Abend. Seien sie doch dabei.

Termin Bottwartalbahn schon mal vormerken

Unser OV hat die Akteure der "Bürgeraktion Bottwartalbahn" am Donnerstag, den 8.11. um 19 Uhr ins TSG-Vereinsheim nach Steinheim eingeladen. Sie werden dort ihre Vorab-Machbarkeitsstudie vorstellen, bei der sie "nur solche Lösungen vorschlagen, die einfach, pragmatisch, kostengünstig und erprobt sind." Und das heißt: Die Bottwartalbahn ist machbar. An diesem Abend werden sie die wichtigsten Details ihres "Tram Train Bottwartal" erfahren. Also notieren sie sich schon mal den Donnerstag, 8.11., 19 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim.

Unser Treffen im Oktober

Die Mitglieder und Freunde unseres Ortsverbandes treffen sich am Donnerstag, 11.10. um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr.Wir werden uns über die jeweilige (kommunal-) politische Lage austauschen sowie die kommenden Wahlen im Fürhjahr 2019 ins Visier nehmen.

Kreispolitik im Ortsverband

Kommunalpolitik ist immer ein Thema bei unseren OV-Treffen. Bei unserem letzten Treffen am 12.9. in Steinheim gab es deshalb nicht nur einen Austausch darüber, was uns in den einzelnen Kommunen des Bottwartals direkt beschäftigt, sondern auch einen Bericht über eine weitere Ebene der Kommunalpolitik, den Kreis. Der kam vom Autor dieses Berichts in seiner Funktion als Kreisrat des Bottwartals.

"Die Kreispolitik ist wahrscheinlich die für die BürgerInnen am wenigsten sichtbare politische Ebene. Selten werden kreispolitische Themen in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert, Die Berichte über die öffentlichen Debatten im Kreistag und seinen Ausschüssen sind im Vergleich zu Gemeinderatssitzungen doch recht sparsam. Dabei geht es in der Kreispolitik um elementare Vollzüge der Daseinsvorsorge. So hat der Kreis z.B. die Verantwortung für den Zustand und die Struktur des Krankenhauswesens, er organisiert die Müllentsorgung, stellt über den Kreispflegeplan die planerischen Weichen für die Entwicklung der Pflegeeinrichtungen, ist mit seinen Berufsschulen ein unverzichtbarer Partner für die Wirtschaft, organisiert die Jugend- und Sozialhilfe, trägt mit dem kommunalen Jobcenter die Verantwortung dafür, dass Menschen mit Arbeitslosengeld 2 (ALG2) wieder in den Arbeitsmarkt finden und spielt sowohl im ÖPNV (Buslinien und diverse Schienenprojekte) als auch im Straßenverkehr eine gewichtige Rolle. Sieht man das zusammen, haben sehr viele Menschen auch aus dem Bottwartal jeden Tag einiges mit der Kreispolitik zu tun.

Als Sprecher der Grünenfraktion im Sozialauschuss (SoA) habe ich die Aufgabe, dass die Positionen der Grünen dort sichtbar werden. Das geschieht/geschah jüngst z.B. bei der Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte, bei der Neufestsetzung der Mietobergrenze für ALG 2- Bezieher, bei der Weiterentwicklung der Schuldenberatung. Einen Erfolg besonderer Art konnten wir bei der Einführung der Interdisziplinären Frühförderstelle verbuchen. Da haben wir ein Mehrheitsvotum im SoA gegen einen expliziten Gegenantrag der Verwaltung erreicht. Alles in allem ist Kreispolitik Daseinsfürsorge auch für die Menschen im Bottwartal und deshalb lohnt es sich, sich hier nach Kräften dafür einzusetzen." Politik ist eine spannende Angelegenheit. Das war Fazit der Runde nach diesem Bericht.

Kommunalwahl: Machen Sie mit bei uns

Zentrales Thema unseres ersten OV-Treffens nach der Sommerpause vergangenen Mittwoch in Steinheim war die Kommunalwahl nächstes Jahr. Am 26.5. 2019 sind zeitgleich mit der Europawahl auch die Kommunalwahlen und das heißt, die Ortschafts-, Gemeinde-, Kreis- und Regionalräte werden neu gewählt. Die Karten in den kommunalen Gremien werden also an diesem Tag für die nächsten 5 Jahre neu "gemischt". Da wollen wir in den Kommunen des Bottwartals natürlich kräftig mitmischen.

Uns geht es um Klimaschutz, menschen- und umweltgerechte Verkehrskonzepte, Integration, Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in unseren Städten für alle Altersgruppen und Schichten. Das sind jetzt nur einige Punkte oder einige Überschriften in einer losen Reihenfolge. Und jetzt kommen Sie ins Spiel: Arbeiten Sie doch einfach mit uns an deren Verwirklichung. Am besten können sie das, wenn sie mit uns/bei uns für den Ortschaftsrat, Gemeinderat, Kreistag, Regionalversammlung kandidieren. Interesse? Sie können sich auch gerne direkt bei uns melden, z.B. unter R.Breimaier@t-online.de

Mit-LäuferInnen gesucht

Am Sonntag, dem 14.10., also in etwa viereinhalb Wochen, findet der Bottwartal-Marathon zum 15. Mal statt. Seit Beginn beteiligt sich auch unser Grüner Ortsverband daran. Wir starten hier unter dem Teamnamen "LG Grünes Bottwartal". Der Bottwartal-Marathon wird seinem Namen gerecht. Er führt durch alle Kommunen des Bottwartals, er verbindet alle Kommunen des Bottwartals. Wir laden Sie ein, den überaus vielfältigen Reizen des Bottwartals bei diesem Lauf näher zu kommen. Das können Sie beim 10 km-Lauf, beim Halbmarathon, Dreiviertelmarathon, Marathon, MZ Urmensch Ultra Lauf, bei Staffelläufen oder beim Walking tun. Sie können das auch gerne im Team "LG Grünes Bottwartal" tun. Melden Sie sich bei uns (R.Breimaier@t-online.de). Wir freuen uns darauf und unterstützen Sie.

Sie wollen gerne bei uns mitmachen?

Nichts leichter als das: So können Sie gerne bei unseren monatlichen Treffen bei uns vorbeischauen. Das nächste findet gleich am nächsten Mittwoch, 12.09. um 19.30 Uhr in der TSG-Vereinsgaststätte in Steinheim statt. Sie finden dort in der Regel einen überschaubaren Kreis, der sich über aktuelle politische Themen auseinander setzt.

Ganz bestimmt ist jetzt eine passende Zeit, bei uns einzusteigen und bei uns mitzumachen. Wir wollen die politische Debatte und die politische Kultur nicht denen überlassen, die gegen eine freie und offene Gesellschaft agitieren. Wir wollen sie verteidigen und für alle stark machen. Helfen Sie uns dabei.

Gerne können Sie sich auch direkt an Ihrem Ort im Bottwartal persönlich an die Ihnen bekannten Grünen wenden oder per Mail an unsere Ansprechpartner vor Ort (z.B. Rainer Breimaier, R.Breimaier@t-online.de)

Grüne Kreistagsfraktion setzt IFF durch

Am 1.1. 2019 nimmt die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) im Landkreis Ludwigsburg seine Arbeit auf. Unsere politische Sisyphos-Arbeit dafür wurde letzten Endes durch einen Erfolg belohnt. Die Geschichte der IFF im Kreis Ludwigsburg in Kurzfassung: Im Jahr 2002(!) nahmen wir den ersten Anlauf, besuchten die IFF in Stuttgart und stellten im Sozialausschuss (SoA) des Kreistags einen Antrag, der keine Mehrheit fand, was sich in den folgenden Jahren nicht änderte. Im Mai 2015 unternahm die Landkreisverwaltung – die Fördervoraussetzungen hatten sich geändert – einen eigenen Vorstoß und bekam im SoA einen einstimmigen Beschluss. Über 2 Jahre später die Kehrtwende: Im November 2017 legte die Verwaltung einen Antrag auf den Tisch, das Projekt auf Eis zu legen. Wir hielten mit eigener Recherche, Gegenrede und Gegenantrag dagegen und erhielten dafür eine nun verbindliche Mehrheit.

Das leistet eine IFF: Eine IFF kümmert sich interdisziplinär um Kinder bis ins Einschulungsalter, die eine Entwicklungsverzögerung, eine drohende oder bereits bestehende Behinderung aufweisen. Die IFF besteht aus einem Team von Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Heilpädagogen und Sozialpädagogen. Im Team erstellen sie die Diagnose und führen die daraus resultierende Therapie durch (je nach Bedarf auch vor Ort, der Familie, im Kindergarten). Für die betroffenen Eltern im Landkreis Ludwigsburg entfällt ab dem 1.1. 2019 somit ein nervenaufreibender und zeitfressender Gang „von Pontius zu Pilatus“. Zeit und Energie, die sie für die Förderung ihres Kindes gewinnen.

Am 4.7. haben wir uns bei einem Besuch in der Esslinger IFF vor Ort über den Aufbau und die Arbeitsweise einer IFF informiert. Dies hat uns zusätzlich darin bestärkt, dass es richtig war, bei der Einrichtung einer IFF im Landkreis nicht locker gelassen zu haben.

Stadtradeln: 2 mal Bronze, 1 mal Gold für "Die Grünen"

Das Team unseres OVs durfte am Ende des kreisweiten Stadtradelns (1.7. - 21.7.) gleich drei Auszeichnungen (in der auf Steinheim bezogenen Wertung) entgegennehmen: eine Auszeichnung in Bronze in der Kategorie "radelaktivste Teams" für 5318km gefahrene Radkilometer, eine Auszeichnung in Bronze in der Kategorie "Teams mit den aktivsten Radlerinnen" für durchschnittlich 531,8km gefahrene Radkilometer pro Teilnehmer und eine Auszeichnung in Gold für die höchste Einzelleistung (Rainer Breimaier, 2002km). Schön, dass wir - als einziges Team - in jeder Kategorie so gut vertreten waren.

Für uns ist das aber auch ein Auftrag: Jetzt geht es darum, mit diesem Schwung eine ausgezeichnete Radpolitik für die Orte des Bottwartals zu verwirklichen.

Grünes Team beim City-Lauf

Auch bei der 20. Ausgabe des City-Laufs in Ludwigsburg gelang es uns, letzten Samstag (14.7.) ein kleines, aber feines Grünes Lauf-Team auf die 10km lange Lauf-Strecke zu bringen. Die äußeren Voraussetzungen waren (fast zu) gut: Hochsommerliche Abendtemperaturen (Start 20 Uhr) haben den einen gleich auf die notwendige Betriebstemperatur gebracht, den anderen im Tatendrang ein wenig gebremst. Die Strecke ist vielfältig: Marktplatz mit unüberschaubarem Zuschauerzuspruch, Innenstadt, Bärenwiese, Blühendes Barock. Es ist ein durchaus anspruchsvoller Kurs mit Gefälle und knackigen Steigungen.

Wir Grünen waren mit unseren Leistungen durchwegs hochzufrieden. Keiner ist einfach nur mitgetrabt. Jeder hat alles gegeben. Und - genau deshalb hat es uns unter den knapp Zweitausend LäuferInnen auch großen Spaß gemacht.

Stadtradeln: Nur noch 3 Tage

Tatsächlich: Am 21.7. endet das kreisweite Stadtradeln, das sind mit dem heutigen Tag noch 3 Tage. Dann wird "zusammengezählt". Natürlich spielen dann die gefahrenen Kilometer der Teams und der Einzelpersonen eine Rolle. So ist das Team unseres OV (Stand Montag, 22 Uhr) bisher 3780km gefahren und hat damit rechnerisch über eine halbe Tonne (536kg) CO2 eingespart. Aber viel stärker zählt dann, welche Mobilitätsmöglichkeiten ich mit dem Rad neu entdeckt habe, ob und was ich aus dem dreiwöchigen intensiven Registrierungszeitraum in meinen persönlichen Mobilitätsalltag mitnehme. Dort findet die Verkehrswende statt.

Jetzt radelt´s

Der Startschuss für das kreisweite Stadtradeln ist am vergangenen Sonntag gefallen. Etliche Kommunen aus dem Landkreis beteiligten sich mit einer Sternfahrt zu der zentralen Auftaktveranstaltung in Bietigheim-Bissingen. Aus dem Bottwartal sammelten sich die Radfahrer auf dem Steinheimer Marktplatz. Sie wurden dort von Bürgermeister Winterhalter nicht nur begrüßt, sondern auch auf die Reise geschickt. Gut gelaunt trat er dann anschließend selbst in die Pedale.

Bei bestem Radel-Wetter setzte sich eine nicht enden wollende Kolonne Richtung Bietigheim in Gang, eine bunte Mischung aus Alt und Jung (auch Kinder waren dabei!). Dort angekommen wurden alle Radler aus dem ganzen Landkreis von OB Kessing begrüßt. Anschließend war der Markt der Rad-Möglichkeiten eröffnet. Und wir können sagen: Wir Grünen waren mit unserem Team dabei! Übrigens: Sie können sich bis zum Ende des Zeitraums, also bis zum 21.7., registrieren und ihre gefahrenen Kilometer eintragen.

Renkonen mal zwei

Gleich zweimal werden wir uns in den nächsten Wochen mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen treffen. Am Mittwoch, 01.06. wird er zu uns um 19.30 Uhr in den Ortsverband kommen. Wir treffen uns hier im TSG-Vereinsheim in Steinheim. Einen Tag später treffen sich alle Ortsverbände seines Wahlkreises in Ingersheim.

Wir sind natürlich gespannt, was uns Daniel zu sagen hat über seine neue Rolle in der Landtagsfraktion und darüber, wie für ihn und für uns der Start der Grün-Schwarzen Koalition ausgefallen ist. Da gibt es einiges in Steinheim in unserem Ortsverband Bottwartal, aber auch mit den KollegInnen aus den anderen Ortsverbänden des Wahlkreises zu besprechen.

Treffen mit MdL Renkonen

Die Verhandlungen sind abgeschlossen. Grüne und Schwarze im Land Baden-Württemberg haben sich geeinigt. Der Koalitionsvertrag steht, der Zuschnitt der Ministerien auch. Nun müssen noch die zuständigen Parteigremien den Ergebnissen zustimmen. Dann kann die Grün-Schwarze Landesregierung, die erste ihrer Art, ihre Arbeit aufnehmen.

Das gibt viel Gesprächsstoff bei unserem ersten Zusammentreffen  nach der Wahl mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen am 2.6. Wir sind natürlich gespannt, wie Daniel das Zustandekommen der Koalition erlebt hat, wo er die Schwerpunkte, Chancen und Knackpunkte dieser außergewöhnlichen Konstellation sieht.

Das geht: Renkonen und Stadtradeln

 

Die Mitglieder und Freunde unseres Ortsverbands haben bei ihrem letzten Treffen am 6.4. im TSG-Vereinsheim (Steinheim) nach der Wahlanalyse festgelegt, was in den nächsten Monaten so alles bei den Grünen im Bottwartal geht:

1. Wir werden uns mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen treffen. Daniel wird  entweder zu unserem Juni- oder Juli-Treffen kommen. Das hat er bereits zugesichert. Wir werden uns darüber austauschen, wie wir die neue Landesregierung einschätzen.

2. Wir werden uns als "Die Grünen" am "Stadtradeln" in Steinheim beteiligen. Hier geht es darum, in dem Zeitraum vom 4.6. - 24.6. möglichst viele Radkilometer zu sammeln und damit mit möglichst vielen anderen Teams einen sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung zu leisten. Bei dieser Aktion können alle mitmachen, die entweder in Steinheim wohnen, dort zur Arbeit/Schule gehen oder bei einem dortigen Verein/Verband engagiert sind. Wir sind dabei. Näheres auf der Homepage der Stadt Steinheim.

Nach der Wahl

 

Bei unserem erstren OV-Treffen nach der Landtagswahl am 6.4. im TSG-Vereinsheim in Steinheim analysierten wir zunächst den Ausgang der Landtagswahl. Drei Faktoren trugen nach Ansicht unserer Mitglieder entscheidend dazu bei, dass die Grünen zur stärksten politischen Kraft in Baden-Württemberg wurden: 1. Ein überzeugender Spitzenkandidat 2. Ein überzeugendes Team  3. Ein überzeugendes Programm.

"Das Wahlergebnis darf uns aber nicht zu Selbstgefälligkeit und Stillstand verleiten", so die einhellige Meinung unserer Mitglieder. Die erste und wichtigste Aufgabe jetzt sei, den Wählerauftrag in eine gute Politik umzusetzen. Dafür brauche es ein gutes Regierungsprogramm und einen guten Koalitionspartner. Sobald all das in "trockenen Tüchern" ist, wollen wir das mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen besprechen, evtl. bei unserem Treffen im Juni.

Pack Dein Rad aus!

 

Der Blick in den Kalender und in die Natur sagt uns untrüglich: Der Winter ist vorbei. Mit dem Frühling vermehren sich auch die "grünen" Mobilitätsoptionen für all die, die sich nicht zur Fraktion der hartgesottenen Allwetter-Radfahrer zählen - sofern sie ein verkehrstaugliches Rad besitzen. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Sie dazu gehören, ist ziemlich groß. Immerhin soll es 70 Millionen Räder in Deutschland geben.

Also: Holen sie den Drahtesel aus dem Keller, sorgen sie dafür, dass er verkehrstauglich wird und nichts wie rauf auf den Sattel! Sie werden sehen, wie mobil Sie in Ihrer Stadt und in Ihrer Freizeit damit sein können, egal ob mit purer Muskelkraft oder mit Unterstützung eines E-Motors. Eine unserer Bottwartalgemeinden (Steinheim) macht im Juni ein großes Event daraus: Stadtradeln! Wenn Sie Näheres wissen wollen, besuchen Sie dafür einfach die Homepage der Stadt Steinheim. Da werden Sie mit allen nötigen Informationen versorgt. Mitmachen und Nachahmen ist ausdrücklich erwünscht.

06.04.: Erstes OV-Treffen nach der Landtagswahl

 

Der Landtagswahlkampf ist vorbei, Winfried Kretschmann und sein Team führen Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung und unser OV kommt am 06.04. zu seinem ersten Treffen "danach" in der TSG-Vereinsgaststätte um 19.30 Uhr in Steinheim zusammen. Wir werden über das Wahlergebnis, speziell auch über das Wahlergebnis im Bottwartal, sprechen. Eventuell gibt es bis dahin ja auch schon erste Zwischenergebnisse bei den Sondierungsgesprächen.

Daniel Renkonen: Erster auch im Bottwartal

 

Einen fulminanten Wahlerfolg erzielte unser Landtagskandidat Daniel Renkonen in unserem Wahlkreis 14 (Bietigheim). Erstmals hatte er mit 32,1 % die meisten Stimmen aller Kandidaten auf sich vereinigt. So errang Daniel zum ersten Mal in der Geschichte dieses Wahlkreises ein Direktmandat für die Grünen. Sein Vorsprung vor dem Zweitplatzierten betrug 6,4 %. Auch im Bottwartal hatte D. Renkonen insgesamt die Nase vorne.

Wir freuen uns sehr über diese überwältigende Zustimmung für Daniel, für seine Art Politik zu machen, für seinen nimmermüden Einsatz in den Politikfeldern, mit denen er zu tun hatte. Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode die Erfahrung gemacht, dass er den Dialog und den Kontakt zu uns immer lebte.

Genau so freuen wir uns über das Gesamtergebnis der Grünen bei der Landtagswahl. Die 30,3 % bedeuten: Die Grünen sind die stärkste Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, sie sind die stärkste Kraft. Mit Winfried Kretschmann haben wir auch die stärkste Persönlichkeit unter allen Spitzenkandidaten mit dem meisten Zuspruch in allen Bevölkerungsschichten. Beides: Stärkste Kraft und stärkste Persönlichkeit macht einen Wählerauftrag aus, den der Regierungsbildung nämlich. Die Wunschkoalition - Fortsetzung von Grün-Rot - scheidet dabei in der Reinform leider aus. Der Wahlkampf ist aber zu Ende. Jetzt beginnt die Suche nach einer tragfähigen Regierung, die dem Wählerwillen entspricht.

Nach so viel Zustimmung auch im Bottwartal: Wie wäre es, wenn Sie - in welcher Form auch immer - bei uns mitmachen? Wir können Sie brauchen, wir freuen uns auf Sie, wir laden Sie ein. Melden sie sich bei uns, auf welchem Weg auch immer. Auf Wiedersehen,

H. Ebner: "Gesünder essen" mit Grüner Politik

"Essen hat natürlich für jeden von uns eine überaus lebenswichtige Bedeutung: Wir führen unserem Organismus damit die Nährstoffe zu, die er braucht und wir wollen dies obendrein möglichst intensiv genießen", begann Harald Ebner am vergangenen Montag, 7.3. im TSG-Vereinsheim in Steinheim seine Ausführungen zum Thema "Gesünder essen". Die Politik hat zu entscheiden, mit welchen chemischen Substanzen sie bearbeitet werden dürfen und in welcher Konzentration.

Für Harald Ebner lässt sich die Position der Grünen dabei auf eine leichte Formel bringen: Die Interessen der Verbraucher haben Vorrang vor allen wirtschaftlichen Interessen. Daran muss sich auch die Förderung der Landwirtschaft orientieren. "Wir müssen das Fördersystem so umstellen, dass ab einer bestimmten Hektarzahl die Förderung pro Hektar abnimmt, damit der Zwang mit immer mehr Pestiziden immer größere Einheiten zu bewirtschaften mit allen negativen Folgen für die Artenvielfalt und die Qualität des Grundwassers sich reduziert", so Ebner.

Nach Ebners Ansicht orientiert sich die Agrarpolitik der Grün-Roten Landesregierung genau daran, den Landwirten Anreize zur Umstellung auf Bio-Produktion zu geben. MdL Renkonen gab dafür ein konkretes Beispiel: So hat Grün-Rot viel Geld für ein neues Förderprogramm ausgegeben, bei dem Zuschüsse gezahlt werden, wenn der Betrieb Extensivierung vorantreibt. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil zwar die Nachfrage nach Bioprodukten bei uns ständig steigt, die heimische Produktion diese aber noch nicht decken kann. Mit Grüner Politik geht "Gesünder essen" besser.

Ebner sprach sich auch für ein Reduktionsprogramm für Pestizide aus und sprach dabei das derzeit besonders umstrittene Pestizid "Glyphosat" an. Das widerspreche in besonderer Weise den Interessen der Verbraucher. Anerkannte Forscher und die Weltgesundheitsorganisation WHO halten dieses Pestizid "für wahrscheinlich krebserregend". Hier konnte er einen kleinen Etappensieg vermelden:" Heute haben sich verschiedene Länder in der EU gegen eine weitere 15-jährige Genehmigung ausgesprochen." Die Entscheidung ist zumindest vertagt.

In einer sehr lebhaften Diskussionsrunde zeigten sich MdB Ebner und MdL Renkonen als sachkundige Partner für Verbraucher und für die, die mit diesem Thema beruflich zu tun haben.

"Gesünder essen" mit MdB Harald Ebner & MdL Daniel Renkonen

Wir möchten Sie am Montag, 7. März, 19 Uhr nach Steinheim in das TSG-Vereinsheim zu einem Thema einladen, das im wahrsten Sinne durch den Magen geht:"Gesünder essen". Dazu haben wir einen Bundespolitiker (MdB Harald Ebner) und einen Landespolitiker (MdL Daniel Renkonen) eingeladen.

Harald Ebner vertritt den Wahlkreis Schwäbisch Hall/Hohenlohe seit 2011 im Bundestag. Dort ist der gelernte Diplom-Agraringenieur und Landschaftsökologe u.a. der Obmann der Grünen Fraktion im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Bei unserem Gast treffen seine berufliche Ausbildung und seine politischen Schwerpunkte auf ideale Weise zusammen. Sein Plädoyer gilt einer zukunftsträchtigen, umweltgerechten Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel für alle produziert. Harald Ebner wird an diesem Abend ausführen, wie wir Grünen dies realisieren wollen.

Daniel Renkonen wird dazu ergänzen, was die Grün-Rote Landesregierung dafür bisher getan hat und weiterhin in Zukunft tun will. Kommen Sie, bringen Sie ihre Ideen und Erfahrungen mit. Wir freuen uns sehr auf Sie.

Genauso können Sie uns in Steinheim und Murr an den nächsten drei Samstagen auf dem Markt besuchen und ihre Ideen und Erfahrungen mitbringen. Wir sind da ab ca. 9 Uhr.

Grüner Lauftreff mit Dieter Baumann

Das kommt nicht alle Tage vor, dass man die Chance bekommt, mit einem echten Olympiasieger einen Trainingslauf zu absolvieren. Uns ist das gelungen. Auf Einladung unseres Grünen Staatssekretärs Jürgen Walter ist Dieter Baumann vergangenen Sonntag nach Ludwigsburg gekommen. Dieter Baumann hat bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona in einem mitreißenden Finish die Goldmedaille über 5000m geholt.

Der Lauf startete am Sonntag um 11 Uhr vom Marktplatz in Ludwigsburg. Er führte uns über den Salonwald nach Pattonville und zurück. Dieter zeigte sich nicht nur politisch als einer von uns, sondern vor allem als Läufer-Kollege. Im Gespräch mit ihm verging die knappe Stunde wie im Flug. Fazit: Dieter ist ein absolut cooler Typ, der einem den Spaß an sportlicher Bewegung noch weiter mehrt. Auch nach der lockeren Trainingseinheit hat er sich noch jede Menge Zeit genommen zum Fachsimpeln und Scherzen unter Menschen, die vom Laufgen infiziert sind.

 

Renkonen: Mit der neuen Mobilität noch nicht am Ziel

Wenn sich jemand mit der Struktur des Verkehrs im Lande auskennt, dann ist es sicher Daniel Renkonen. Kaum einer kennt sich mit den diffizilen Verkehrsverträgen im Land Baden-Württemberg so aus wie der ehemalige Verkehrsexperte der Grünen Kreistagsfraktion und das aktuelle Mitglied des Verkehrsausschusses unseres Landtages.

Bei unserem Stammtisch am 27.1. im Oberstenfelder Gasthof Zum Ochsen stellte Renkonen die wichtigsten Erfolge der Grünen Verkehrspolitik vor, so z.B. die neu verhandelten Verkehrsverträge mit der Bahn. So sei es gelungen, für das selbe Geld mehr und besseren Schienenverkehr heraus zu verhandeln. Das heißt auch, dass der Takt ausgeweitet und das Wagenmaterial erneuert wird.

Dennoch bleibt gerade auch in unserem Raum noch einiges zu tun. Die täglichen Staumeldungen im Großraum Stuttgart sagen uns, dass wir nicht nur neue Autos (E-Autos z.B.) brauchen, sondern auch hier attraktive Alternativen. "Für die Bottwartalbahn fehlt uns leider derzeit noch der politische Willen in manchen Kommunen, deshalb müssen wir andere Instrumente entwickeln", so Renkonen und brachte den Schnellexpressbus und Regiobuslinien ins Spiel. Hier geht es darum, ein vom Land mit 50% der Kosten getragenes, beschleunigtes Angebot zu schaffen.

Für den ortsinternen Verkehr könne man Bürgerbusse einrichten, die vom Land mit jeweils 22.000€ bezuschusst werden. Sie funktionieren schon an vielen Orten.

Grüne Verkehrspolitik mache sich laut Renkonen zuletzt auch an ein sogenanntes Landesticket. Da gehe es darum, ein Tarifsystem im öffentlichen Verkehr zu installieren, das es Nutzern ermöglicht, eine Karte zu lösen, mit der man durch alle bisherigen 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg kommt.

"Wir wollen in den nächsten fünf Jahren weiterarbeiten an einer verbesserten, an einer Grünen Mobilität, damit Baden-Württemberg weiterkommt auf dem von uns begonnenen Weg hin zu einer Pionierregion für nachhaltige Mobilität", so Renkonen am Schluss seiner Ausführungen.

 

Grüner Februar-Treff in Murr

Im Februar treffen sich die Mitglieder und Freunde unseres Ortsverbands am Mittwoch, 03.02. um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr. Wir werden unsere Veranstaltung mit Daniel Renkonen am 27.01. in Oberstenfeld Revue passieren lassen und unsere weiteren Beiträge zum Landtagswahlkampf vorbesprechen, so z. B. unsere Marktstände und unsere Abschlussveranstaltung mit MdL Daniel Renkonen und MdB Harald Ebner am 07.03. in Steinheim (TSG-Vereinsheim).

27.01.: Auf nach Oberstenfeld

Das Bottwartal liegt an der Schnittstelle zweier wirtschaftlich und kulturell sehr dynamischer Regionen, der Region Stuttgart und der Region Heilbronn-Franken. Wenn der Standort Bottwartal von beiden Regionen wirtschaftlich und kulturell profitieren will, brauchen wir gerade hier bei uns eine hohe Mobilität.

Eine moderne Mobilität integriert dabei die Bedürfnisse nach Komfort, kurzen Wegzeiten mit der Bewahrung unserer natürlichen Ressourcen. Wie sich das die Grünen speziell auch hier bei uns vorstellen, können Sie am kommenden Mittwoch erfahren.

Unser Grüner Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen wird am Mittwoch, 27.01. um 19.00 Uhr im Gasthaus Zum Ochsen in Oberstenfeld Ihnen Auskunft darüber geben: Neue Wege für neue Mobilität.

Wir laden Sie, liebe BürgerInnen aus dem Bottwartal, herzlich dazu ein.

Mit Daniel Renkonen in ein neues Grünes 2016

Seit nun fünf Jahren organisiert unser Ortsverband die Teilnahme eines Läufer-Teams der Grünen beim Silvesterlauf in Bietigheim. Und wiederum bekamen wir Unterstützung von unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen, der uns vor dem Start allesamt einen guten und erfolgreichen Lauf wünschte, uns nach dem Zieleinlauf beglückwünschte, sowie mit uns zusammen auf ein gutes, neues, Grünes Jahr 2016 anstieß.

Zwei Monate vor der Landtagswahl am 13.03. gibt es natürlich auch verschiedene Begegnungsmöglichkeiten mit Daniel, die entweder von unserem Ortsverband organisiert werden oder in Kooperation mit benachbarten Ortsverbänden. Im Januar sind dies vor allem folgende Veranstaltungen:

> Mittwoch, 20.01., 20 Uhr, Marbach, Stadthalle. Thema:" Streitfall Freihandel - TTIP & CETA so nicht". Hier wird vor allem der Gast des Abends, der Grüne Europaabgeordnete Sven Giegold, seine Sicht darlegen. Daniel Renkonen wird die Bedeutung des Themas auf Baden-Württemberg und seine Kommunen ausleuchten.

> Mittwoch, 27.01., 19 Uhr, Oberstenfeld, Gasthof "Zum Ochsen". Hier lädt Daniel Renkonen die BürgerInnen des Bottwartals ein zum Thema "Neue Wege für neue Mobilität"

Nehmen Sie die Einladung zur Begegnung, zur Information, zum Austausch wahr.

> Ein letzter Hinweis: Am Samstag, 16.01. lädt ein landesweites Bündnis aus Gewerkschaften, den Arbeitgebern, den evangelischen und katholischen Kirchen, Parteien, Sportverbänden, Sozial- und Naturschutzorganisationen, politischen Stiftungen und der Zivilgesellschaft ein 

unter dem Motto „Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land“ zu einer großen Kundgebung am Samstag, 16. Januar 2016, 11.00 bis 13.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

OV begrüßt neue Gemeindeordnung

Unser Ortsverband hat sich bei seinem Treffen am Mittwoch, 2.12. in Murr neben der Vorplanung einiger Veranstaltungen mit MdL Daniel Renkonen mit der von der Grün-Roten Landesregierung durchgesetzten neuen Gemeindeordnung, die ab 1.12. gilt, auseinandergesetzt. Die anwesenden kommunalen Mandatsträger haben diese einhellig begrüßt, weil die beschlossenen Änderungen die Rechte der Ratsmitglieder erweitert und stärkt.

So haben sie z.B. seit dem 1.12. ein erweitertes Recht, Themen auf die Tagesordnung zu setzen oder zu verlangen, dass der Bürgermeister den Gemeinderat zu allen für die Gemeinde relevanten Themen unterrichtet. Für die Fraktionsfinanzierung gibt es neue Ausführungen, ebenso für die Anzahl der Ratsmitglieder, die eine Fraktion bilden. Wer bei Rats- oder Fraktionssitzungen Aufwendungen für die Pflege von Angehörigen hat, bekommt diese erstattet. Die Arbeit der Fraktionen wird dadurch erleichtert, dass sie ihre Arbeit im Amtsblatt darstellen können und dadurch, dass die Unterlagen für die Sitzung 7 Tage vor der Sitzung bei den Ratsmitgliedern sein müssen. Zudem wird die Möglichkeit der öffentlichen Vorberatung eingeräumt sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Planungen, die ihre Interessen berühren, ausgebaut.

In manchen Kommunen ist einiges davon schon realisiert, doch unser OV begrüßt es sehr, dass dies jetzt für alle Kommunen in Baden-Württemberg gilt. Für uns stellt dies insgesamt einen Mehrwert für die Ratsarbeit dar. Zusammen mit den ebenfalls beschlossenen neuen Regeln für direkte Bürgerbeteiligung in unseren Kommunen ergibt sich daraus ein Mehrwert für die Demokratie. Das hat uns am Mittwoch sehr zufrieden gemacht.

Zücken Sie ihren Terminkalender!

Bei dem jüngsten Treffen unseres OV Bottwartals haben wir für die nächsten Monate schon mal drei Termine mit unserem Landtagsabgeordneten und Wahlkreiskandidaten Daniel Renkonen festgelegt:

1. Am 31.12. werden wir mit Daniel beim größten Silvesterlauf im süddeutschen Raum in Bietigheim an den Start gehen. Starten Sie mit bei unserem Team. Melden Sie sich bei uns.

2. Am 27.1. wird sich Daniel mit uns in Oberstenfeld präsentieren.

3. Am 7.3. wird Daniel zusammen mit dem Grünen Bundestagsabgeordneten Harald Ebner in Steinheim "auftreten."

Am besten zücken Sie gleich ihren Terminkalender und blockieren diese Termine.

Wir freuen uns darauf.

Renkonen besucht die Gemeinschaftsschule

Am 16. November besuchte unser Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen die Blankensteinschule. Als Gemeinschaftsschule hat sie eine Bedeutung für alle Bottwartal-Kommunen. Im Gespräch mit verschiedenen Akteuren dieser Schule und im Unterricht machte sich Daniel ein Bild von der Arbeitsweise der Gemeinschaftsschule, wie er uns mitteilte.

Renkonen zeigte sich beeindruckt davon, „dass hier das Konzept der Gemeinschaftsschule mit so großer Leidenschaft umgesetzt wird.“ Dabei ist die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler ein zentrales Ziel, an das sie Schritt für Schritt herangeführt werden. Während in der ersten Zeit der Stundenplan fest vorgegeben ist, können die Strukturen mit den Jahren flexibler werden und Schüler zum Beispiel Elemente ihres Stundenplans selbst umstellen und in einem letzten Schritt auch Schwerpunkte in bestimmten Fächern legen.

Das Konzept folgt einem Grundsatz, erläuterte ihm Rektorin Meister: „Der Lehrer zeigt dem Schüler: Du bist selbst verantwortlich für deinen Lernerfolg, ich gebe dir dann aber auch tatsächlich die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen.“

„Selbstständig heißt nicht willkürlich“, gab Meister dabei zu bedenken. Jeder Schüler, der einen stark strukturierten Pfad benötige, erhalte ihn in der individuell arbeitenden Gemeinschaftsschule auch.

„Die Gemeinschaftsschule ist die richtige Antwort auf die Veränderungen der Gesellschaft“, ist Renkonen überzeugt. Dies betreffe sowohl die Integration der Flüchtlingskinder, denen flexibles, individuelles Lernen entgegenkomme.

Auch die Eltern berichten, dass ihre Kinder gerne in die Schule und zufrieden nach Hause gehen würden. „Wenn Eltern so überzeugt von dieser Schulart sind, spricht das für eine gute Kommunikation mit ihnen“, stellte Schulrätin Kermisch bei dem Treffen fest.

Bei Kritik von Seiten der Öffentlichkeit, dass die Gemeinschaftsschule keine Noten vergebe, hielt Rektorin Meister dagegen: Für Schüler und Eltern würden die Lernentwicklungsberichte ein „ganz klares Bild von der Leistung“ wiedergeben.

Zum Abschluss kam Renkonen mit dem Kollegium der Blankensteinschule ins Gespräch, nahm Anregungen, Lob und Kritik entgegen. So nahm er zum Beispiel das Problem fehlender Krankheitsvertretungen und den Wunsch nach einem sachlichen Wahlkampf mit nach Stuttgart.

Silvesterlauf: Grüne Mitläufer gesucht

"Nur" noch etwa 6 Wochen bis zum Silvesterlauf in Bietigheim! Zum 35. Mal findet dieses Laufevent in unserer Nachbarschaft statt. Es bezieht seinen besonderen Reiz aus der Streckenführung zwischen der Bietigheimer Altstadt und der Enz, aus der besonderen Stimmung, die das vieltausendfache Publikum hier immer wieder hervorbringt, aus der Mischung von Spitzenathleten und Breitensportlern und aus der Spannung dieses besonderen Tages zwischen altem und neuem Jahr.

Wie in den letzten Jahren auch organisiert der Grüne Ortsverband Bottwartal ein Team nicht nur aus Bottwartäler Grünen, sondern aus Grünen und Grünnahen LäuferInnen aus dem ganzen Landkreis. In diesem Jahr will auch unser Wahlkreisabgeordnete Daniel 'Renkonen wieder mit uns auf der Strecke sein.

Wenn dich die Lauflust jetzt gepackt hat und du mit uns zusammen im Grünen Team dem neuen Jahr beim Silvesterlauf in Bietigheim (31.12., 14 Uhr) entgegenlaufen willst,melde dich einfach bei Rainer Breimaier. Auch wenn du ein Laufanfänger sein solltest, reichen die verbleibenden ca. 6 Wochen für dein Training aus, die 11,1km am Ende auch zu schaffen.

Grüne Kreistagsfraktion auf Klausur

Etwa einen Monat vor der Verabschiedung des Kreishaushalts zieht sich die Grüne Kreistagsfraktion zu einer Klausurtagung zurück. In diesem Jahr fand dies am 7./8.11. in der evangelischen Akademie Bad Boll statt.

Der Kernhaushalt hat ein Volumen von von ca 680. Mio€. Damit werden z.B. die sozialen Kernaufgaben des Landkreises wie Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Sozialhilfe, die Leistungen des Jobcenters, die beim Landkreis anfallenden Aufwendungen für Asylunterbringung sowie im weiteren der gesamte öffentliche Busverkehr, Zuschüsse für die Abfallentsorgung und für unsere Kliniken finanziert.

Nachdem in den letzten Jahren einige wichtige Anstöße unserer Fraktion durch den Haushalt verwirklicht wurden, wie z.B. geringere Wartezeiten bei den Schuldnerberatungen durch Personalaufstockung, der Ausbau kommunaler Eingliederungsleistungen sowie die Verdichtung des Busnetzes gab es in diesem Jahr nicht viel zu kritteln. Wir wollen jedoch mit unseren Anträgen schon bei diesem Haushalt dazu beitragen, dass erste Maßnahmen des erst im Oktober beschlossenen Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Ludwigsburg und für seine Kommunen schon mit diesem Haushalt beschlossen werden. Dazu gehört z.B. ein Antrag, der den Landkreis Ludwigsburg zu einer "Fahrradfreundlichen Kommune" macht. Da werden unsere Bottwartalkommunen mit eingeschlossen werden.

Darüber hinaus hat unsere Fraktion noch Zeit gefunden, sich per Impulsreferate mit zwei Themenbereichen, die für unseren Landkreis und für unsere Kommunen gleichermaßen relevant sind, intensiver zu beschäftigen: Jugendkriminalität und Prävention war das eine Thema, Nachhaltigkeitsstrategien das andere. Andrea Glück, Vertreterin des Polizeipräsidiums Ludwigsburg machte Aussagen zu der statistisch rückläufigen Kriminalitätsrate unter Jugendlichen und stellte ein Präventionsprogramm der Polizei mit dem Titel: "stark.srärker.Wir" vor Mit diesem Programm - Gewaltprävention, Rauschgiftprävention, Mediengefahren - geht die Polizei in die Schulen.

Jobst Kraus, lange Jahrzehnte in der evangelischen Akademie mit dem Thema Nachhaltigkeit betraut, mahnte die planetarischen Grenzen an und warb für Strategien, die sich vom bisherigen quantitativen Wachstum abkehren.

11.11.: Grüner Novembertreff

Unser Ortsverband lädt seine Mitglieder und Freunde am Mittwoch, 11.11., 19.30 Uhr zum nächsten Treffen nach Steinheim ins TSG- Vereinsheim ein. Wir werden uns zunächst darüber austauschen, welche Herausforderungen wir in den Kommunen im Bottwartal und im Landkreis Ludwigsburg angehen und wie wir die Zusammenarbeit mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen in den nächsten Monaten konkret gestalten wollen.

Daniel Renkonen zu Besuch beim Freundeskreis Asyl

Renkonen traf sich in Begleitung der Grünen Gemeinderätin Petra Möhle am 21.10 mit dem Leitungsteam des Freundeskreises Asyl im Steinheimer Lädle, um sich über die Arbeit der ehrenamtlichen HelferInnen sowie die Erfolge und Probleme vor Ort zu informieren und seine Unterstützung zuzusichern. „Ich bedanke mich für Ihre Arbeit. Ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer könnten wir die derzeitige Herausforderung nicht meistern“, so Renkonen. In 13 Arbeitskreisen engagiert sich der Freundeskreis für die 85 in Steinheim lebenden Asylbewerber. Renkonen war beeindruckt von den zahlreichen Projekten wie Sprachkurse, Patenschaften für Flüchtlinge oder das am 19. November stattfindende „Café International“ im Franziskushaus. Allen neuankommenden Flüchtlingen stellen die Ehrenamtlichen zudem eine Erstausstattung an Kleidern zusammen. Im Anschluss können sie günstig im Steinheimer Lädle einkaufen, das sich bei Bürgerinnen und Bürger aller Schichten großer Beliebtheit erfreut und damit auch Begegnungsort ist. Zudem packen auch Flüchtlinge hier mit an.

Ein wichtiges Anliegen des Freundeskreises sind mehr professionelle Sprachkurse. „Die Flüchtlinge wollen Deutsch lernen. Sie wollen nicht nur zweimal die Woche für zwei Stunden einen Sprachkurs besuchen, sondern jeden Tag“, berichtet Heike Biederstedt. Renkonen informierte, dass die Landesregierung die Sprachkurse ausbaue. Zudem habe man im Nachtragshaushalt zusätzliche rund 1,3 Mrd. Euro für die Flüchtlingsversorgung bereitgestellt und neue Lehrerstellen geschaffen. Zudem suche die Landesregierung händeringend pensionierte Lehrer.

Gerne würde der Asylkreis seine ganze Energie in seine Projekte einbringen, doch die Bürokratie raube viel Zeit. Die Tücken wurden etwa am Beispiel einer Flüchtlingsfamilie deutlich, die aufgrund eines Zuständigkeitswechsels der Behörden unverschuldet keine Leistungen mehr erhielt und vom Freundeskreis Asyl unterstützt werden musste. Renkonen nahm verschiedene Anliegen zur Klärung bei den jeweiligen Behörden mit.

Thema waren auch die Fluchtursachen, wie Krieg und Korruption. „Die Politik muss mehr Einfluss auf korrupte Politiker in den Balkanländern ausüben“, lautete eine Forderung aus dem Freundeskreis. Renkonen sprach sich erneut gegen Waffenlieferungen an Diktaturen aus.

OV-Treff 6.10.: Kretschmann muss bleiben

Bei dem monatlichen Treffen der Mitglieder und Freunde unseres Ortsverbands Bottwartal am Mittwoch, 7.10. im SGV Vereinsheim in Murr haben wir uns zunächst darüber ausgetauscht, wie wir in den einzelnen Kommunen des Bottwartals mit der steigenden Zahl an Asylbewerbern umgehen. Dabei kristallisierte sich eine gemeinsame Linie heraus: Wir sind für eine möglichst dezentrale Unterbringung in überschaubaren, nicht zu großen Einheiten. Da wo es sich zeitlich realisieren lässt, geben wir Massivbauten den Vorrang. Neben den Unterkünften spielt die Integration für uns eine mindestens gleichwertige Rolle. Zur Integration gibt es keine verträgliche Alternative. Dafür brauchen wir das bürgerschaftliche Engagement genau so wie ihre Begleitung und Unterstützung durch professionelle Dienste.

Bei unserem Treffen am 7.10. hat sodann die Landtagswahl im nächsten März (13.3. 2016) eine Rolle gespielt, vor allem weil unser Treffen nur wenige Tage vor unserem Landesparteitag stattfand, bei dem unter anderem der Grüne Spitzenkandidat gekürt werden sollte. Der heißt natürlich wieder Winfried Kretschmann. So viel Zustimmung zur Person Kretschmann und zu seiner Politik dürfte in unserem Bundesland ziemlich einmalig sein. Keiner der politischen Kontrahenten erreicht das auch nur im entferntesten. Wir stimmen W. Kretschmanns Einschätzung voll zu:" Das Land steht besser da als 2011, wir haben in Themenfeldern wie Wirtschaft, Bildung, Energie und Infrastruktur viel erreicht. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg." Dabei will unser Ortsverband ihn in den nächsten Monaten gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen nach Kräften unterstützen.

Grüner Oktober

Wenige Tage nach dem Besuch der Fraktionsvorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion - Kathrin Göring Eckardt - am 2.10. in Ludwigsburg und wenige Tage nach der Ökomesse am 3.10. in Erdmannhausen geht´s  für uns Grüne im engeren Kreis des Ortsverbands weiter. Wir treffen uns am Mittwoch, 7.10. um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr. Dort werden wir unser Treffen mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen aufarbeiten, aber auch uns austauschen darüber, was in den Bottwartalkommunen gerade alles ansteht.

Wir laden sie ein zu K. Göring-Eckardt

Wir laden  sie ein: Freitag, 2. Oktober 2015, Uhrzeit: 19:30 - 22:00, Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg. Anfang Oktober jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 25. Mal. Aus diesem Anlass haben wir Grünen im Kreis Ludwigsburg die Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, nach Ludwigsburg eingeladen. Am 2. Oktober wird Sie über „25 Jahre Wiedervereinigung: Deutschlands Zukunft in einem vereinten Europa“ sprechen, anschließend gibt es Gelegenheit, im Foyer des Staatsarchivs miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir laden sie ein zur Ökomesse am 3.10.

Die Ökomesse 2015 am 3. Oktober in der Halle auf der Schray in Erdmannhausen ist für alle eine gute Adresse, die an ökologischen Produkten, an Fairtrade, Slowfood, Bio und regionalen, nachhaltigen Handwerks- und Dienstleistungen interessiert sind. Bei der Messe, die von unseren Erdmannhäuser Grünen KollegInnen zum 6. Mal organisiert wird, treffen Information, Genuss und Kultur zusammen. Bei freiem Eintritt bieten ungefähr 50 Aussteller und Ausstellerinnen von 11 – 18 Uhr hochwertige Bioprodukte, Lebensmittel, Naturkosmetik, Öko-Mode, Pflanzen, nachhaltige Mobilität, naturnahe Produkte und Leistungen aus dem Bereich Wohnen, Garten, Freizeit und Bauen an. Es wird ein facettenreicher Bio-Markt mit Begleitprogramm, Vortragsreihe und Kinderprogramm geboten. 

Der musikalische Lifeact ist mit Klezmer- und Balkanmusik Souzas Traum – urban cat music. Das bewährte Holz-Hoerz-Spielmobil hält für die Kleinen ein vielfältiges Bewegungsangebot bereit.

Die Ökomesse 2015 möchte zeigen, dass Bio nicht nur ein Siegel oder eine Zertifizierung ist, sondern bewusstes gemeinsames Leben und Erleben im Einklang mit der Natur darstellt. Dabei wird vor allem Anbietern aus der Region eine Plattform geboten.

Unser OV Bottwartal möchte Sie ermuntern, diese einzigartige Ökomesse am 3.10. zu besuchen. Wir sind sicher, dass Sie etwas für sich finden werden.

Renkonen wirbt für Windkraft

Am vergangenen Mittwoch, 9.9., hat sich unser OV Bottwartal zum Auftakt unserer politischen Saison mit unserem Wahlkreisabgeordneten MdL Daniel Renkonen im TSG-Vereinsheim in Steinheim getroffen. Daniel hatte in seinem Themenpaket einiges, was für uns im Bottwartal sehr relevant ist und was natürlich auch mit seiner Tätigkeit als Mitglied im Umweltauschuss und Verkehrsausschuss des Landtags zu tun hat.

Insbesonders wollte er seine Unterstützung für den Ausbau der Windkraft gerade auch in unserer Region noch einmal klarlegen. "Da, wo andere jede erdenkliche Chance nutzen, um den Ausbau der Windkraft zu hintergehen, möchte ich jede erdenkliche Chance ergreifen, Windkraft zu ermöglichen."

Besonders angetan haben es ihm die Bürger-Energiegenossenschaften, die für Windräder an Standorten kämpfen, die keine exorbitante Rendite versprechen. Selbstverständlich müsse man auch genau hinschauen, ob an den angedachten Standorten die gültigen Regeln wie Abstände und Vogelschutz eingehalten werden. Darüber entscheiden letztendlich die Landratsämter als Naturschutzbehörde. Da mache es Sinn, frühzeitig die sehr differenziert denkenden Naturschutzverbände einzubeziehen, die oftmals auf ganz andere Lösungen kommen.

Insgesamt unterstützt er die Position der Grünen Regionalfraktion, alle 77 geeigneten Flächen als Vorranggebiete im Regionalplan auszuweisen.

Einladung zum Verkehrsminister

In unserer Veranstaltungsreihe Grün regiert treten die Grünen aus der Landesregierung in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Winne Hermann ist am Montag, 14. September 2015, um 19:30  im Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, in Ludwigsburg Gast der Grünen im Kreis Ludwigsburg. Dazu wollen auch wir sie herzlich einladen.

Verkehrsminister Winne Hermann spielt in Baden-Württemberg eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Verkehrswende. Dabei geht es nicht darum, Mobilität zu reduzieren, sondern die Verkehrsmittel untereinander politisch so neu zu justieren, dass jeder einen Mehrwert davon hat: Mensch und Umwelt. Winne Hermann ist für sie der richtige Ansprechpartner, wenn sie in diesem Themenkomplex Anliegen haben.

9.9.: Ende unserer Sommerpause

Am Mittwoch, 9.9. ist die Sommerpause für unseren Ortsverband endgültig zu Ende. Wir treffen uns dann um 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim. Zusammen mit uns wird unser Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen in die neue politische Saison starten. Es gibt eine Menge miteinander zu besprechen, wie z.B.  unser Grüner Beitrag zur Asyldebatte auf kommunaler Ebene und auf Landesebene bis hin zur Landtagswahl im kommenden Jahr. Wir packen es an.

Ökologischer fliegen

Ferienzeit, Reisezeit: Manche Traumziele kann man schlicht und einfach nicht mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln erreichen. Auch wer mit dem Flugzeug unterwegs ist, kann den entstehenden Umweltschaden zumindest kompensieren.

Für den Flugverkehr gibt es derzeit noch keine technische Lösung wie problemfreie Biotreibstoffe, oder das Null-Emissions-Flugzeug. Wie es heute schon das Bahnticket mit erneuerbaren Energien gibt, im Strombereich kleine Wasserkraft oder Windräder, so wird es in der Flugzeugindustrie aber irgendwann die erneuerbare Lösung geben, vielleicht das solare Wasserstoffflugzeug. Solange es diese Lösung nicht gibt, und solange auf der gewünschten Strecke keine klimafreundlichere Alternative vorhanden ist, können Flugpassagiere die Klimagase ihrer Flugreise kompensieren.

Wie das geht? Schauen sie nach beim Testsieger "atmosfair". Dort finden sie eine einfache Anleitung, wie sie ihren CO2- Verbrauch ermitteln und anderswo in entsprechender Höhe in erneuerbare Energien finanzieren: www.atmosfair.de

Viel Freude bei Ökologischer Reisen.

Citylauf-Team der Grünen

Der Citylauf Ludwigsburg ist für manche aus unserem Ortsverband mittlerweile so etwas wie ein sportlicher Sommerhöhepunkt. So hat sich der Sommer an diesem Samstag (11.7.) wahrlich Mühe gegeben sich von seiner besten, von seiner sonnigsten, von seiner wärmsten Seite zu zeigen. Die Temperaturen waren eine wirkliche sportliche Herausforderung.

Dank reicher Erfahrung und ausreichend Wasserstationen auf der Strecke kamen wir ganz gut durch diese wunderbare Strecke. Marktplatz, Wilhelmstraße und Blühendes Barock: In einem solchen Ambiente, begleitet von mehreren tausend MitläuferInnen zu laufen macht schon Spaß und spornt natürlich an vor großem Publikum alles zu geben. Das haben wir gemacht und waren deshalb mit uns und der Welt ganz zufrieden.

Der Flächenverbrauch hat in Deutschland beachtliche Ausmaße angenommen. In den letzten 60 Jahren hat sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche verdoppelt. Täglich werden in Deutschland ca. 100 ha Fläche neu ausgewiesen, das entspricht etwa 100 Fußballfeldern.

Dieser Prozess ist im Bottwartal sehr deutlich zu sehen. Genau deshalb hat unser MdL Daniel Renkonen auf den 14.7., 19.30 Uhr,  eine illustre Gästeschar nach Großbottwar zu den bottwartäler Winder eingeladen. Gisela Splett, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, wird die Strategie der Landesregierung darstellen. Ralf Zimmermann, Großbottwars Bürgermeister, wird die Interessen seiner Stadt einbringen und Stefan Flaig, Kreisvorsitzender des BUND, wird die Positionen des Umwelt- und Naturschutzes vertreten. Diese Zusammensetzung verspricht spannend und konkret zu werden. Liebe BottwartälerInnen: Nehmen Sie unsere Einladung an.

5 Stimmen für die Energiewende

Die 5 Akteure unserer Grünen Podiumsdiskussion ("Energiewende") am 9.6. in der Marbacher Stadthalle waren gewiss von sehr unterschiedlicher Herkunft: Franz Untersteller als Umweltminister, Holger Schäfer als EnBW-Repräsentant, Andre Baumann als Landesvorsitzender des Naturschutzbundes NABU, Heiner Blasenbrey-Wurtz als Aufsichtsratsvorsitzender der Ingersheimer Energiegenossenschaft und unser MdL Daniel Renkonen als Initiator und Moderator des Abends.

 

Für Franz Untersteller steht die Energiewende auf mehreren Säulen. Zum einen ist da der Atomausstieg mitsamt der geordneten und auf viele Generationen sicheren Entsorgung der atomaren Hinterlassenschaften. Zum anderen darauf, dass wir für ein stabiles Klima die Abkehr von den fossilen Energieträgern ("Decarbonisierung") und den Ausbau der erneuerbaren Energien brauchen. Die  Anpassung der Infrastruktur, sprich der Ausbau der Netze, ist für Untersteller ein zentrales Element der Energiewende. Deshalb verstehe er die Blockadehaltung der bayrischen Landesregierung beim Netzausbau ganz und gar nicht.

 

Holger Schäfer als Repräsentant eines großen Energiekonzerns stellte unmissverständlich klar, warum u.a.die Energiekonzerne hier umsteuern:" Mit den alten Energien können wir kein Geld mehr verdienen. Wir müssen wirtschaftlich denken." Deshalb setzt die EnBW seine Energiekompetenz bei diesem Wandel ein und investiert massiv in erneuerbare Energien, wie z.B. in Windkraft auf dem freien Meer oder im Binnenland."

 

Andre Baumann beteuerte als NABU-Vertreter, dass die Naturschutzverbände zu 100%, auch zum Ausbau der Windenergie stehen. "Nicht jeder Rotmilan in der Nähe eines Windrades ist für uns ein Ausschlussgrund. Da muss man sehr genau hinschauen, wohin er fliegt, wo also seine Futtervorräte sind." Für den NABU kann es bei einer kooperativen Sichtweise auch sehr oft zu vernünftigen gemeinsamen Lösungen kommen.

 

Heiner Blasenbrey-Wurtz zeigte sich mit den bisherigen Ergebnissen "seines" Ingersheimer Windrades sehr zufrieden. Es schreibe schwarze Zahlen. Derzeit liege eine zweite Anlage an diesem Standort zwar noch auf Eis. Er zeigte sich aber sehr zuversichtlich, dass das Ingersheimer Windrad nicht das einzige in unserer Umgebung bleibt.

9.6.: Podiumsdiskussion mit Minister Untersteller

 

Unser Ortsverband lädt Sie zusammen mit unserem MdL Daniel Renkonen und den Grünen Nachbar-OVs zu einer Podiumsdiskussion mit Minister Franz Untersteller ein. Diese findet statt am Dienstag, 9.6. um 19 Uhr in der Stadthalle Marbach.

Und das sind die Akteure auf dem Podium: Franz Untersteller (Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft), Holger Schäfer (Leiter der EnBW-Repräsentanz Stuttgart), Andre Baumann (Landesvorsitzender Naturschutzbund Baden Württemberg) und Heiner Blasenbrey-Wurtz (Energiegenossenschaft Ingersheim).

Lassen Sie sich einladen. Diskutieren Sie mit.

Wir haben gewählt

 

Wir Grünen im Kreis Ludwigsburg haben am 20. Mai 2015 unseren Kreisvorstand neu gewählt. Das Kreisvorstandsteam der letzten zwei Jahre bestehend aus Sonnja Wahl, Lidija Kalkofen, der Kreis- und Gemeinderätin Swantje Sperling sowie dem Regionalrat Jörg Becker und dem Kreiskassierer Ulrich Bauer hat sich gemeinsam erneut zur Wahl gestellt.

„Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr gut harmoniert und vieles bewegen können“ so Becker. Seine Kollegin Swantje Sperling ergänzt: „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir viele gut besuchte Veranstaltungen, beispielsweise mit Stefan Aust und Cem Özdemir, auf die Beine stellen konnten“.

Allersamt seien sie froh, weiter ihr Bestes für den Kreisverband geben zu können. Das wichtigste Vorhaben in ihrer neuen Amtszeit formulierte das Vorstandsteam so:„Wir setzen unsere Kraft dafür ein, damit  Winfried Kretschmann weiterhin Ministerpräsident bleibt.“ Das gilt uneingeschränkt auch für unseren Ortsverband.

 

TTIP-Demo am 16.5. in Marbach

Zusammen mit den Grünen Ortsverbänden Marbach und Erdmannhausen, mit anderen Parteien, dem BUND Marbach/Bottwartal und dem Verein Gentechnikfreie KLandkreise Ludwigsburg/Rems-Murr e.V. möchte unser Ortsverband Sie aufrufen und einladen, an der Demonstration "Stop TTIP" am 16.5. in Marbach teilzunehmen. Sie beginnt um 10 Uhr am Ortseingang Rielingshäuser Str./Max-Eyth-Str. Von dort geht es zur Schillerhöhe, wo gegen 11.30 Uhr die Kundgebung beginnt. Hier werden u.a. Dr. Brigitte Dahlbender (Landesvorsitzende BUND) und Robert Trautwein (Biolandwirt) sprechen.

Auch unser Ortsverband will dazu beitragen TTIP (frei übersetzt: Transatlantisches Freihandelsabkommen) zu stoppen. Wir wollen nicht, dass in geheimen Runden unsere Standards in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit, Verbraucherschutz und Datenschutz geschleift oder aufgeweicht werden. Wir wollen nicht, dass private Schiedsgerichte private Investoreninteressen gegen ökologische und soziale Interessen der Bevölkerung durchsetzen helfen. Wir wollen, dass die öffentliche (komunale) Daseinsfürsorge wie Trinkwasser- und Abwasserversorgung, ÖPNV oder Gesundheitsversorgung in Krankenhäusern Bestandsschutz haben und aus den Verhandlungen herausgenommen werden.

Kommen Sie und helfen Sie mit, dass TTIP so nicht Wirklichkeit wird.

Bio aus der Region ist noch besser!

 

Unsere Veranstaltung "Bio ist besser" am 29.4. im Murrer Rathaus war keine klassische Parteiveranstaltung. Sie wurde nicht nur am Anfang und am Ende eingerahmt durch kullinarische Genüsse (Bio-Häppchen und Getränke sowie Bio-Eis, hergestellt aus Produkten unserer Gäste), sondern von den beiden Moderatoren Ellen Mohr-Essig und Rainer Breimaier im 1. Teil des Abends als lockere Talkrunde gestaltet. So konnten unsere Gäste, die beiden Murrer Bio-Bauern Friedhard Bühler und Stefan Eysermans kurzweilige Statements geben.

Friedhard Bühler, gelernter Agrarwissenschaftler, betreibt nach Demeter-Kriterien Milchviehhaltung und Ackerbau. Von ihm erfuhr das Publikum, dass er den Mist, den seine Kühe produzieren, gleich zur Düngung verwendet. Auch das Futter stammt größtenteils vom eigenen Hof. Vorteil: Das Grundwasser wird nicht durch künstliche Dünger verunreinigt, die Tiere leben gesünder, sie haben genügend Luft und Bewegung.

Stefan Eysermans, gelernter Chemielaborant, kam über einen Freund in Kontakt zur Bio-Landwirtschaft. Neben seiner Gärtnerei, in der er Gemüse und Salat produziert, betreibt er auch einen Hofladen. Stefan setzt bei der Düngung ebendfalls auf Natur, also auf Mist. Bei seinem biologisch-dynamischen Landbau ist ihm die Produktion eigenen Saatguts wichtig. "Lebensmittel vermitteln Leben", lautet seine Devise.

Dass Bio nicht gleich Bio ist, wurde ebenso klar. Für das handelsübliche EU-Biosiegel sind die Ansprüche vergleichsweise niedrig. Nicht nur deshalb sollte man sich am besten für regionale Produkte entscheiden.

Die beiden Bauern hatten auch Forderungen an MdL Renkonen mitgebracht, so z.B. die Forschung künftig vermehrt auf den Bioanbau auszurichten. Renkonen verwies aus den Hochschulfinanzierungsvertrag, stellte jedoch klar:" Die Politik kann die Rahmenbedingungen schaffen. Die Wende hin zum Ökolandbau steht und fällt mit der Nachfrage." Er selbst unterstützt den regionalen und ökologischen Landbau, denn "Biobauern sind Umweltschützer."

Bei der anschließenden Publikumsrunde ging es um die vertrauensbildende Frage, wie bei den Ökobetrieben die Kontrollen funktionieren. Mit dem Dank an das Publikum und an unsere drei Gäste wurde der Abend offiziell beendet. Inoffiziell ging er mit den restlichen Häppchen und mit Gesprächen noch eine ganze Weile weiter.

Renkonen diskutiert kommunalwirksame Landespolitik

Seit Jahren trifft sich unser MdL Daniel Renkonen in regelmäßigen Abständen mit Vertretern "seiner" Ortsverbände, um sich mit uns insbesonders über die kommunalwirksamen Aspekte der Landespolitik auszutauschen. So konnte er bei unserem jüngsten Zusammentreffen am 16.04. uns darüber informieren, was alles so z.B. im Bottwartal angekommen ist.

So wird die L 1118 zwischen Oberstenfeld und Sinzenburg auf einer Länge von 3,1 km für ca. 950.000 € saniert. In Oberstenfeld wird die Sanierung des "Ortskern IV" mit 1 Mio € bezuschusst und in Steinheim die Förderung der Sanierung "Stadtmitte" um weitere 500.000 € erhöht.

Renkonen berichtete auch über ein Beispiel aus dem Bottwartal, wo Grün-Rot den Kommunen bei der Wasserwirtschaft kräftig unter die Arme greift. So kann in Steinheim mit fast 60.000 € (damit 50 % Landesanteil) die naturnahe Umgestaltung der Otterbachmündung in die Murr begonnen werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Förderzuschuss des Landes im Sommer sogar noch wesentlich erhöht.

MdL Renkonen stellte sodann die geplante und mit allen Fraktionen im Landtag abgestimmte Modernisierung der Gemeindeordnung vor. Er führte beispielhaft aus:" Die Stärkung der direkten Demokratie ist schon lange ein zentrales Versprechen der Grünen und der grün-roten Landesregierung. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern alles vier Fraktionen hat nun Verbesserungen erarbeitet. So wird es z.B. neue, niedrigere Quoren für Bürgerbegehren und für Bürgerentscheide geben. Jugendliche können bei den Kommunen zukünftig einen Antrag auf Einrichtung einer Jugendvertretung einreichen. Für kommunale Räte gilt, dass sie spätestens 7 Tage vor einer Sitzung die Unterlagen haben müssen." In der Aussprache stießen all diese Maßnahmen auf eine breite Zustimmung unter den anwesenden kommunalen Mandatsträgern und der Vertreter der Ortsverbände.

29.4., 19.30 Uhr, Murr, Rathaus: Bio ist besser

 

Bio ist "in aller Munde". Inzwischen hat jeder Einzelhändler Bio-Produkte in seinem Sortiment. Sie werben mit sehr unterschiedlichen Labels auf ihren Verpackungen. Ist "Bio" gleich "Bio"? Was ist "Bio" für unsere beiden ersten Gäste, die Demeter-Bauern Bühler und Eysermans? Und was für eine Rolle spielt die Bundes- und Landespolitik. Hier ist unser dritter Gast, MdL Daniel Renkonen besonders gefragt.

Wir wollen sie alle einladen, nicht nur die Antworten unserer Gäste auf diese Fragen zu hören, sondern sich selbst einzubringen.

Es grünt so grün ... im April

 

Tatsächlich: Nach der zweiwöchigen Osterpause grünt es im April so richtig in unserem Ortsverband. Unsere Termine:

 

> 15.4., 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim: Treffen der Mitglieder und der Grün-Interessierten. Hier tauschen wir uns vor allem über den Stand der Vorbereitungen für unsere Veranstaltung "Bio ist besser" aus. Auch sonstige (kommunal-) politische Themen finden hier einen Platz.

 

> 16.4., 19 Uhr, Ochsen Marbach: Zusammentreffen mit unserem MdL und Landtagskandidaten für 2016 Daniel Renkonen. Natürlich wird Daniel noch einmal darauf eingehen, was die Grüne Fraktion und die Grün-Rote Landesregierung für die Kommunen, gerade auch für die

Bottwartalkommunen tut. In jüngster Zeit waren das z.B. Mittel für die Stadterneuerung.

 

> 29.4., 20 Uhr, Rathaus Murr: Wir laden Sie ein, um mit unseren Gästen Friedhart Bühler, Stefan Eysermans (beide Demeter Bio-Bauern aus Murr) und MdL Daniel Renkonen das Thema "Bio ist besser" aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.

 

Es grünt so grün ... Seien Sie dabei, machen sie mit.

Unser Kandidat für Sie: Daniel Renkonen

 

Seine bisherige politische Arbeit als Landtagsabgeordneter für die Menschen in Baden-Württemberg und für die BürgerInnen des Wahlkreises und seine Vorstellung bei der Nominierungsveranstaltung letzten Dienstag, 3.3. in Bietigheim kam bei den wahlberechtigten Mitgliedern der Grünen so gut an, dass sie Daniel Renkonen mit 100% der abgegebenen Stimmen wiederum zu ihrem Kandidaten im Wahlkreis Bietigheim (zu dem das Bottwartal gehört) wählten. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde Traute Theurer (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bietigheimer Gemeinderat) zu seiner Zweitkandidatin gewählt.

In seiner Vorstellungsrede kündigte Renkonen an, die erfolgreiche grün-rote Politik der letzten Jahre fortführen zu wollen. Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule und der Förderung inklusiver Bildung habe man die Chancengerechtigkeit im Bildungswesen entscheidend vorangebracht. Während die Vorgängerregierung das Land lediglich verwaltet habe, seien durch Grün-Rot wichtige Projekte umgesetzt und so der Reformstau angegangen worden.

Laut Renkonen ist zudem die Energiewende „das Zukunftsprojekt schlechthin“. Er sprach sich für den Dreiklang aus Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien aus. Vor allem die Windkraft im Landkreis soll beispielsweise an Standorten in Kirchheim/Neckar und am Steinheimer Griesberg ausgebaut werden. „Wer sich zur Energiewende bekennt, muss sich auch zum Ausbau der erneuerbaren Energien bekennen“, ist Renkonen überzeugt.

Auch wenn es bis zur Landtagswahl noch ein Jahr ist, kündigte Daniel schon jetzt an, wie er sich den Wahlkampf vorstellt. Es wird ein Wahlkampf mit "Lokalkolorit" sein, der die Themen vor Ort in den Fokus rücken werde. Wichtige Vorhaben seien der Erhalt der Trockenmauern in den Steillagen des Neckar- und Bottwartals sowie der Attraktivität der Ortskerne.

Unser Ortsverband freut sich sehr, dass wir mit Daniel einen Kandidaten haben, der Politik "arbeitet", bis ins Detail.

Bio ist besser

 

Am 29.4. bieten wir den BürgerInnen aus dem Bottwartal im wahrsten Sinne des Wortes einen "Leckerbissen" an. Wir laden sie zu einem Treffen unter dem motto "Bio ist besser" nach Murr ein. Wir werden dabei mit 2 Biobauern aus unserer näheren Region der Frage nachgeghen, nach welchen Biostandards sie produzieren und was sie nicht nur von konventionellen Erzeugern unterscheidet, sondern auch von solchen, die ihre Produkte unter den verschiedensten Bio-Labeln in Supermärkten und Discountern anbieten. Unser Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen wird sich bei diesem Treffen den Erwartungen der Biobauern und der Konsumenten stellen und seine Sicht der (Landes-) Politik zu diesem Thema beisteuern.

Zum nächsten Vorbereitungstreffen dazu treffen wir uns am Mittwoch, den 11.3. um 19.30 Uhr in Murr im SGV-Vereinsheim.

Gesucht: Grüner Landtagskandidat für 2016

 

Tatsächlich, es ist wieder soweit. Vier von fünf Jahren Amtszeit hat der Landtag schon wieder hinter sich. Die Zeit der Kandidatensuche beginnt, auch bei uns Grünen. Noch genauer: Am 3.3. um 19.30 Uhr steht für uns in Bietigheim im Hotel Otterbach die Nominierung des/der BewerberIn und ErsatzbewerberIn für den Landtagswahlkreis Bietigheim (WK 14) an.

Als Landtagskandidat beworben hat sich bisher unser seitheriger Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen. Daniel ist 45 Jahre alt, ledig, gelernter Zeitungsredakteur. Seit 2011 ist er Mitglied des Landtags Baden-Württemberg. Dabei ist er ständiges Mitglied im Umwelt- und Verkehrsausschuss und Sprecher in der Landtagsfraktion für den Arbeitskreis Umwelt/Energie. Zuvor war Daniel von 1994 bis 2014 Mitglied im Kreistag des Landkreises Ludwigsburg, davon 12 Jahre als Fraktionsvorsitzender.

Als Ersatzbewerberin hat sich bisher die Bietigheimer Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Traute Theurer beworben.

Neue stv. Vorsitzende: Ellen Mohr-Essig

 

Nach dem Ausscheiden unserer bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Claudia Canz, wurde eine Nachwahl nötig. Einstimmig - mehr Vertrauen geht nicht - gewählt wurde bei der letzten Mitgliederversammlung am Mittwoch, 4.2., Ellen Mohr-Essig. Ellen ist verheiratet, hat einen Sohn, lebt seit 1989 in Murr und arbeitet dort auch seit 1997 als Architektin im Vertrieb bei der Firma FERMO. Ziemlich regelmäßig schnürt sie ihre Laufschuhe, um für sich oder beim Lauftreff Murr längere Laufstrecken unter ihre Füße zu nehmen. Daneben ist sie noch beim TC Steinheim aktiv.

Die Murrer WählerInnen haben sie bei der Gemeinderatswahl letztes Jahr zusammen mit Tayfun Tok als erste Grüne in den Murrer Gemeinderat gewählt. Mitglied bei den Grünen ist sie schon bereits seit dem Frühjahr 1986, wohin sie ihre Wurzeln Friedensbewegung und Anti-AKW-Bewegung führte.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Rainer Breimaier, Tayfun Tok und Hartmut Schlucke freut es sehr, dass Ellen das Vorstandsteam des Grünen OV Bottwartal mit ihrem ganz eigenen Profil und mit ihren vielfältigen Kompetenzen komplettiert und bereichert.

Sitzmann: Gute Arbeit in 2016 fortsetzen

 

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Baden-Württemberg Edith Sitzmann (Freiburg) überschrieb ihren Beitrag beim Neujahrsempfang der Kreis-Grünen am 28.1. in Ludwigsburg mit der Zielperspektive:" Wir wollen die gute Arbeit von Grün-Rot für das Land Baden-Württemberg im Jahr 2016 fortsetzen."

Nach Sitzmann fand Grün-Rot beim Regierungsantritt 2011 einen Reformstau in vielen wichtigen Bereichen der Landespolitik vor, so z.B. bei den großen Themen Umwelt, Mobilität und Bildung, Kinderbetreuung. Grün-Rot habe einen Pakt mit den Kommunen geschlossen beim Ausbau der Kinderbetreuung. Das Land trage 68% der Betriebskosten der Betreuungseinrichtungen für Kinder unter 3 Jahre. Das habe einen Schub bei den Kommunen ausgelöst. Die Eltern haben jetzt flächendeckend in ganz Baden-Württemberg eine ganz neuartige Wahlfreiheit.

Mit der Gemeinschaftsschule sei es Grün-Rot gelungen eine Schulart zu etablieren, die neue Wege gehe. Das bisherige dreigliedrige Bildungssystem habe es letztendlich nicht hinbekommen, dass der Bildungserfolg sich unabhängig von der sozialen Herkunft vollziehe. Das gelinge viel besser mit einer Schulform, deren Konzept integrativ und inklusiv sei, wie dies bei der Gemeinschaftsschule der Fall sei. Inzwischen ist auch klar, dass mit der Blankensteinschule Steinheim diese Schulform ab nächstem Schuljahr im Bottwartal angeboten werden kann.

Sitzmann schloss daraus, dass Grün-Rot gut für Kinder, gut für die Eltern und gut für die Familien in unserem Land sei. "Die Verankerung der Ganztagesschulen im Schulgesetz und die Steigerung der Pro-Kopf-Ausgaben für unsere Schüler von 18% gegenüber 2010 sind weitere Beispiele dafür." Das gehe aber nur mit einer fairen Partnerschaft mit den Kommunen. Da habe sich Grün-Rot alle Mühe gegegeben.

Der Armin-Zeeb-Preis wurde beim Neujahrsempfang an eine Vaihinger Schule für ihr Projekt "Faires Fußballspiel" und an das Grünzug-Patenprojekt in Pflugfelden für den Erhalt eines Grünzugs vergeben.

Grün trifft sich am 4.2.

 

Eine Woche nach unserer Kreismitgliederversammlung am 28.1. (Gastrednerin: Edith Sitzmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Baden-Württemberg) steht das nächste Treffen unseres Ortsverbandes an. Datum: Mittwoch, 4.2., 19.30 Uhr im TSG-Vereinsheim in Steinheim.

Natürlich werden die Erkenntnisse aus dem Treffen mit E. Sitzmann eine Rolle dabei spielen. Ortsverbandsintern wird es dann aber auch einerseits um die weiteren Planungen zu unserer Veranstaltung "Bio ist besser" am 29.4. in Murr gehen, sowie vorraussichtlich um eine Nachwahl zu unserem Ortsvorstand gehen, nachdem ein Mitglied ausgeschieden ist. Es gibt genug zu tun - wir packen es an.

Unsere nächsten 4 Termine

 

Unser Ortsverband hat den Schwung vom Silvesterlauf und der anschließenden Regeneration aufgenommen für die politische Arbeit in den nächsten Wochen und Monaten. Folgendes Programm steht bei uns an:

 

1. 28.1. 2015: Neujahrsempfang der Grünen im Staatsarchiv Ludwigsburg (Arsenalplatz). Dieser beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Gastrednerin ist die Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Edith Sitzmann. An diesem Abend wird auch wieder unser Armin-Zeeb-Preis verliehen.

2. 4.2. 2015: Nächster Treff des Ortsverbandes um 19.30 Uhr in Steinheim, TSG- Vereinsheim.

3. 3.3. 2015: Nominierung unseres Wahlkreiskandidaten für die Landtagswahl 2016.

4. 29.4. 2015: Veranstaltung "Bio ist besser" mit zwei Biobauern aus unserer Umgebung und unserem MdL in Murr.

 

Auf einen guten Start ins politische Jahr 2015

Auf ein (Grünes) Superjahr!

 

Letztendlich waren es sieben wackere LäuferInnen, die die Farben der Grünen beim Silvesterlauf in Bietigheim vertreten haben. Das größte Kontingent hat dabei wie in den Vorjahren auch wieder unser Ortsverband Bottwartal gestellt.

Die Strecke war super präpariert, die 11km waren komplett vom Schnee in diesen Tagen befreit, die 20.000 Zuschauer in der Bietigheimer Innenstadt in absoluter Bestform. Es herrschten also ideale Voraussetzungen für uns und die anderen 3500 LäuferInnen, dem neuen Jahr entgegenzulaufen. Trotz des anspruchvollen Streckenprofils mit teilweise knackigen Anstiegen fiel es uns daher ziemlich leicht, alles aus uns rauszuholen. Alle wurden mit einmaligen Glücksgefühlen im Ziel dafür auch reichlich belohnt.

Von dieser Energie angetrieben wollen wir Ihnen, liebe BürgerInnen aus dem Bottwartal ein Super-Jahr 2015 wünschen. Wir werden dafür wie unsere LäuferInnen alles dafür geben.

Grüne Weihnachtsgrüße

 

Weihnachten ist in unserer Kultur sicher das Fest, das wie kein anderes die ganz großen Emotionen wecken kann. Es steht dafür, dass das Leben auf eine heilsame Weise ganz neu bei uns in unserer Welt ankommt.

So wünschen wir Ihnen, dass sich genau das bei Ihnen in der kommenden Weihnachtszeit abspielt. Wir wünschen Ihnen, dass es Ihnen gelingt in dieser Zeit der Tretmühle des Alltags, dem Hamsterrad zu entkommen, zur Besinnung zu kommen und die reichen Schätze des Lebens im Kreise ihrer Lieben neu für sich zu entdecken.

Das wünscht Ihnen unser Grüner Ortsverband und unsere Grünen Mandatsträger in den Gemeinden, im Kreis und im Land. Auf ein fröhliches Wiedersehen im Jahr 2015.

Die erste Hälfte 2015 bei uns

 

Vergangenen Mittwoch fand im TSG-Vereinsheim in Steinheim das letzte Treffen unseres OVs im Jahre 2014 statt. Nach einigen Berichten der anwesenden Mandatsträgern aus den Gemeinderäten und dem Kreistag, stellten wir die ersten Weichen für die erste Hälfte des Jahres 2015.

Unverändert werden wir uns einmal im Monat treffen, im Wechsel zwischen Steinheim und Murr. Klarere Konturen nimmt auch unsere geplante Veranstaltung zum Thema "Gesunde Ernährung - Bio ist mehr wert" an. Dazu werden wir Ende April zwei hiesige Biobauern einladen, die ihre spezielle Produktionsweise und ihre Produkte vorstellen. Hier spielt zum einen die besondere Qualität der erzeugten Lebensmittel für die Ernährung eine Rolle, aber auch die Qualität für die Umwelt, für das Grundwasser und für das Klima. Weil wir der Überzeugung sind, dass Bio-Erzeugnisse gefördert werden müssen, wird unser Grüner Wahlkreisabgeordneter Daniel Renkonen die Grüne Agrarpolitik im Lande bei dieser Veranstaltung darstellen und sich den Anmerkungen/Anfragen der Erzeuger und der Verbraucher stellen.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres kommt es zu einer Veränderung in unserem Ortsvorstand. Aufgrund eines Rückzugs werden wir das Amt des/der stellvertretenden Vorsitzenden neu wählen müssen.

Klausur der Grünen: Klimaschutz und Asyl

 

Sage keiner, dass Kreispolitik nichts mit unseren Kommunen zu tun hat. Die Kreistagsfraktion hat sich auf ihrer Klausur am 8./9.11. mit Themen beschäftigt, die längst auch in unserem Bottwartal angekommen sind: Klimaschutz und Asyl.

Das Thema „Klimaschutzkonzept im Landkreis Ludwigsburg“ (Referentin Anja Wenninger von der LEA) 

- so unsere Feststellung - kommt langsam über seine Startphase hinaus. Es beginnt nun mit der Datensammlung in den Gemeinden und Einrichtungen des Kreises – wichtige Voraussetzung

für Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zur Einsparung von CO2-Emissionen. Wir wollen als Fraktion dafür sorgen, dass das Klimaschutzkonzept in allen Kommunen ankommt und es kreisweit ein Erfolg wird. 

Die Asylentwicklung (Referent J. Vogt, zuständiger Dezernent im Kreis) stellt auch den Landkreis vor große Herausforderungen. Der Landkreis tut sich momentan schwer, seinen Verpflichtungen der „reinen“ Unterbringung nachzukommen. So muss derzeit bei der Unterbringung und Betreuung der

Asylbewerber/innen und Flüchtlinge meist improvisiert werden. Der Aufbau einer „Willkommenskultur“ geht ohne ehrenamtliche, freiwillige Mitarbeit von Bürger/innen nicht, da bauen wir insbesonders auf das Engagement der Kirchen.

Die „Anschlussunterbringung“ (nach spätestens 2 Jahren) ist dann Aufgabe der Städte und Gemeinden 

Es ist  nicht absehbar, wie sich die Zahlen langfristig entwickeln.  Der Kreis bemüht sich z.Zt. um zusätzliches Personal (4 weitere Sozialarbeiter/innen sind eingeplant) und um Zusammenarbeit mit der

Liga der freien Wohlfahrtsträger und den Kirchen.

So werden wir das auch in unseren Kommunen schaffen und sozial gestärkt aus diesem Prozess hervorgehen.

OV bei MdL Renkonen

 

Am vergangenen Mittwoch, 19.11,, kam es zu dem verabredeten, reglemäßigen  Zusammentreffen unseres Ortsverbandes mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen. Dieses Treffen dient dem gegenseitigen Austausch über all die Themen, die auf der jeweiligen politischen Ebene aktuell sind, aber auch der Verständigung darüber, was wir in der nächsten Zeit angehen wollen. So weiß Daniel sozusagen aus erster Hand von den Gemeinderäten, was die aktuelle Lage in den jeweiligen Kommunen ist.

Andererseits erfahren wir aus erster Hand, womit sich die Grüne Landtagsfraktion und die Landesregierung aktuell beschäftigt.

Hier zeigte Daniel auf, wie unmittelbar Kommunal- und Landespolitik in vielen Fällen zusammenhängt. Besonders erfahrbar ist das z.B. bei der Verkehrs- und Bildungspolitik. So unterstützt die Landesregierung den Ausbau der Gemeinschaftsschulen, stattet aber eine etablierte Schulart wie die Realschule mit den Mitteln aus, die sie für ein erfolgreiches Arbeiten braucht. Dazu gehört, dass weit mehr Lehrerstellen erhalten bleiben als ursprünglich aufgrund der demographischen Entwicklung und des Drucks durch die Schuldenbremse geplant war.

Ein Schwerpunkt in der politischen Arbeit vor Ort im neuen Jahr wird für Daniel u.a. die Entwicklung des Flächenverbrauchs sein. Hier hat er vor, im neuen Jahr das Gespräch vor Ort zum Thema Gewerbe am Holzweiler Hof zu suchen. Wir freuen uns darauf.

Silvesterlauf: MitläuferInnen gesucht

 

In eineinhalb Monaten ist das Jahr 2014 mit dem Silvestertag zu Ende. Seit einigen Jahren lassen wir es regelrecht auslaufen - mit dem Silvesterlauf in Bietigheim. Unser Ortsverband lädt dazu unsere Mitglieder aus nah und fern und unsere Freunde ein, daran als MitläuferInnen teilzunehmen.

Der Silvesterlauf in Bietigheim ist ein einmaliges Erlebnis: Die 11,1 km inmitten von über 4000 MitläuferInnen führt uns vom Start weg (Sporthalle am Viadukt) an der Ege Trans Arena vorbei, der Enz entlang, durch die historische Altstadt wieder zum Ausgangspunkt zurück - und das alles getragen von einem fantastischen vieltausendköpfigen Publikum.

Wenn ihr bei uns Grünen mitlaufen wollt, meldet euch einfach bei uns. Wir melden euch dann für "Die Grünen" an. Alles, was wir von euch zur Anmeldung brauchen: Name, Geburtsdatum, Nationalität, Anschrift und die Nummer eures Champion-Chips (falls ihr einen habt). Teilnehmerbeitrag beträgt 16€ mit eigenem Chip, 21€ mit Leihchip. Also: Meldet euch bei (z.B. telefonisch oder über die homepage), schnürt schon mal die Laufschuhe und fangt gleich mit dem Training an.

Im Dezember trainieren wir dann auch zusammen auf der Orginalstrecke.

OV-Treff: Energiewende im Bottwartal noch nicht in Fahrt

 

Bei unserem OV-Treff am vergangenen Mittwoch in Murr (SGV-Vereinsheim) beschäftigte sich die Runde mit der Entwicklung der Energiewende im Bottwartal. Grundlage dafür waren die Daten und Fakten, die die Deutsche Gesellschaft Solarenergie für das gesamte Bundesgebiet zusammengestellt hat und die eine hiesige Zeitung für den Landkreis Ludwigsburg veröffentlicht hat.

Die Ergebnisse für die Bottwartalkommunen waren recht ernüchternd. Beim Anteil der in einer Gemeinde erzeugten erneuerbaren Energie am gesamten Stromverbrauch erreichte keine der 4 Bottwartalgemeinden den Bundesdurchschnitt von 28%. Den weit darunter liegenden Kreisdurchschnitt von 10% schaffte nur eine Gemeinde. Die Zahlen im einzelnen: Großbottwar 17%, Murr 7%, Oberstenfeld 5% und Steinheim 3%.

"Dass wir das Feld nicht anführen, war uns schon klar, dass wir zum Teil aber so weit zurückliegen, kann uns Grüne nicht gefallen", war der Tenor in unserer Runde. Zahlen lügen nicht und die Zahlen haben uns eine deutliche Botschaft gesendet: Es bleibt noch eine Menge für uns zu tun. Kommunen können, was ihre Liegenschaften angeht, Vorbilder sein. Darüber hinaus können sie aber auch Initiativen starten, die andere Akteure (Private und Gewerbetreibende) animiert in die Energiewende zu investieren getreu dem Motto: Wer in die Energiewende investiert, investiert in die Zukunft. Das voranzutreiben sehen wir als unsere ureigene Aufgabe.

Treffen mit MdL Renkonen

Am 19.11. treffen sich Vertreter unseres OVs mit unserem Wahlkreisabgeordneten Daniel Renkonen. Wir tauschen uns darüber aus, was sowohl im Land gerade aktuell ansteht als auch darüber, was uns in den Kommunen auf den Nägeln brennt. Dazu werden wir gemeinsame Termine festelegen.

OV-Treffen am 5.11.

Wir Grünen im Ortsverband Bottwartal treffen uns in der Regel ein Mal im Monat zum Austausch darüber, was in den letzten Wochen gelaufen ist und darüber, was in nächster Zeit so anliegt. Dazu gehören die Berichte der Mandatsträger (Gemeinderat/Kreistag), evtl. der verschiedenen Parteiebenen, aber auch genauso das, was der OV plant. Hierzu gehört noch im November ein Treffen mit unserem Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen sowie die weitere Planung einer Veranstaltung rund um das Thema Biologische Nahrungsmittel.

Unser Novembertreff ist am Mittwoch, 5.11. um 19.30 Uhr im SGV-Vereinsheim in Murr.

3 Grüne und der Bottwartalmarathon

Dieses Mal hat es der Wettergott gut, gegen Mittag hin fast zu gut mit den LäuferInnen beim Bottwartalmarathon gemeint. Während er sich letztes Jahr mit kühlem Dauerregen noch von seiner mürrischen Seite zeigte, bescherte er uns am vergangenen Sonntag traumhaftes Oktoberwetter, Sonne pur und Temperaturen über 20 Grad.

Auch 3 Grüne liefen ein weiteres Mal in ihrem Höchsttempo durch unser grünes Bottwartal: Ellen Mohr-Essig (Grüne Gemeinderätin Murr, Halbmarathon), Benedikt Breimaier (Homepage OV Bottwartal, Halbmarathon) und Rainer Breimaier (Grüner Gemeinderat, Kreisrat, Marathon). Alle drei bissen sich sich durch bis ins Ziel, was angesichts der ungewöhnlich hohen Temperaturen am Schluss schon eine gewisse Qual darstellte. Das teilten sie aber mit allen Mit-LäuferInnen. Und dann die Ziellinie überqueren - das sind Glücksgefühle pur, wie man sieht.

Nie war das Bottwartal für uns schöner als an diesem Tag. Dafür sei Dank all den Organisatoren, den Helfern an der Strecke, am Start, im Ziel, unterwegs, den zahlreichen Bottwartäler BürgerInnen, die uns mit ihrer Stimmung und ihrem Anfeuern ins Ziel getragen haben.

Bei uns gibt´s den Armin Zeeb-Preis

Unser OV möchte alle Initiativen im Bottwartal, die sich ökologisches und bürgerschaftliches Handeln auf die Fahnen geschrieben haben, aufrufen, sich für den "Armin-Zeeb-Preis" zu bewerben. Denn unter dem Motto „Grün leben – Grün handeln“ loben Kreisverband und Kreistagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Landkreis Ludwigsburg zum dritten Mal den Armin - Zeeb - Preis aus. Ökologisches Handeln (z.B. Naturschutz, regenerative Energien, Energieeinsparung) und bürgerschaftliches Handeln (z.B. Bildung, Soziales, Integration, Inklusion) sind die Themenfelder.

Infrage für den Armin Zeeb Preis kommen Menschen jeden Alters, Gruppen oder Einzelpersonen, die im Kreis Ludwigsburg leben und sich außerhalb ihres Berufslebens mit ökologischen Themen und bürgerschaftlichem Handeln befassen. Sie können sowohl sich selbst bewerben als auch von Dritten vorgeschlagen werden. Eine Jury aus Kreistags- und KreisvorstandsvertreterInnen sowie einem Sohn von Armin Zeeb werden die eingereichten Arbeiten und Ideen prämieren. Für den ersten Preis werden 300,- € für den zweiten Preis 200,- € als Anerkennung im Rahmen unseres Neujahrsempfanges überreicht werden

Aussagekräftige Bewerbungen bzw. Vorschläge sollten bis spätestens 28.11.2014 per Brief oder Email eingereicht werden:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Hohenzollernstraße 21, 71638 Ludwigsburg, Tel. 07141-927926, buero@gruene-ludwigsburg.de

Wir empfehlen: Reden Sie mit Minister Bonde

Sie wollten sich schon immer mit dem in unserem Bundesland Verantwortlichen für Verbraucherschutz und ländlichen Raum auseinandersetzen? Dann haben wir den passenden Tipp für Sie. Am Dienstag, den 14.10. kommt der Grüne Minister für Verbraucherschutz und ländlichen Raum - Alexander Bonde - nach Besigheim. Er stellt ab 19 Uhr in der Stadthalle (Alte Kelter, Kleiner Saal, Hauptstr. 57) seine Politik vor und freut sich auf den Dialog mit Ihnen. Unser Ortsverband möchte Sie herzlich dazu einladen.

Nächster OV-Treff: 8.10.

Die Mitglieder und Freunde unseres OVs treffen sich wieder am Mittwoch, 8.10. um 19.30 Uhr in Steinheim (TSG-Vereinsheim). Wir wollen einige unserer Schwerpunkte ("Mehr Bio fürs Bottwartal/Mehr Rad fürs Bottwartal") weiterentwickeln. Daneben gibt es Neues von unseren Mandatsträgern aus Gemeinderäten und Kreisrat.

Grüne Saisonschwerpunkte

Mit unserem Treffen am vergangenen Mittwoch in Murr (Mille Miglia) startete unser Ortsverband in die politische Saisaon 2014/15. Nach den für uns kräftezehrenden, aber sehr erfolgreichen Kommunalwahlen und einer gewissen Regenerationszeit, war es an der Zeit für unseren OV, neue Schwerpunkte für die kommenden Monate zu setzen.

Einige Schwerpunkte kristallisierten sich heraus: Wir wollen Initiativen zu Bio-Produkten starten, die Radtauglichkeit unserer Kommunen in den Fokus nehmen, den Austausch mit der Landespolitik und unserem Wahlkreisabgeordneten Daniel Renkonen ausbauen und natürlich auch erfahren, wie sich unsere kommunalen Mandatsträger in Gemeinderat und Kreistag so "schlagen". Letzteres funktionierte schon am vergangenen Mittwoch hervorragend, weil aus den Gemeinderäten und dem Kreistag Mandatsträger da waren. So kann es weiter gehen. Am besten mit Ihnen.

Grüne beim Gassenlauf

Der Marbacher Gassenlauf ist ziemlich anspruchsvoll. Er führt von der Schillerhöhe hinab in die Altstadt und über einige ziemlich giftige Steigungen wieder zurück. Auch der Untergrund (viel Pflaster in der Altstadt) und ungewöhnlich scharfe Kurven stellen eine besondere Herausforderung für die LäuferInnen dar. Dieser Rundkurs mit 3,5km ist insgesamt drei Mal zu durchlaufen.

Auch Grüne aus dem Bottwartal stellten sich dieser Herausforderung: Rainer und Benedikt Breimaier, die auch mit dem Logo der Grünen an den Start gingen, ebenso wie die Grüne Gemeinderatskandidatin Birgit Schrode. Alle 3 gaben alles, alle 3 landeten richtig weit vorne. Rainer wurde 30., Benedikt 37. in der Männerwertung, Birgit sogar 3. bei den Frauen. Man kann sagen: Grüne geben alles beim Sport und in der Politik. Werden auch Sie aktiv!

Mittwoch, 17.9., Treffen des OV

Es war fast alles richtig bei der Ankündigung unseres nächsten OV-Treffens, aber leider eben nur fast. Wir treffen uns am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im "Mille Miglia" in Murr (Dorfplatz) - und dieser Mittwoch ist der 17.9., nicht wie fälschlich berichtet der 16.9. Falsch Sie das falsch eingetragen haben, korrigieren sie das bitte.

Alles andere bleibt. Wir schauen auf die nun kommenden politische Saison 2014/15 und besprechen, welche gesellschaftlichen und politischen Akzente wir als Grüner OV im Bottwartal setzen wollen. Selbstverständlich würden wir sie gerne mit einbeziehen. Kommen Sie zu uns.

Los geht´s in die neue (Polit-) Saison

Die politische Sommerpause ist bald vorbei, auch bei uns. Die politische Saison 2014/2015 geht auch bei uns jetzt los. Die Mitglieder, Freunde und FreundInnen unseres Ortsverbandes treffen sich am Mittwoch, 16.9. um 19.30 Uhr im "Mille Miglia" in Murr. Wir werden die besonderen Aufgaben dieses kommenden Jahres ins Auge fassen und unsere politischen und gesellschaftlichen Schwerpunkte festsetzen. Herzlich willkommen!

Wenn schon fliegen ...

... dann am besten so, dass die Klimaschäden kompensiert werden. Und die sind gar nicht so gering: Das Flugzeug hat im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln den höchsten CO2- Ausstoß pro Person und zurückgelegtem Kilometer. Ein einziger Urlaubsflug von Stuttgart nach Mallorca und zurück verursacht 560 kg CO2.

Der entstandene Klimaschaden kann kompensiert werden. Die Kompensation funktioniert so: Die Klimaschutzorganisation "Atmosfair" (www.atmosfair.de) rechnet ihre erflogenen Klimagase aus und rechnet aus, wieviel Geld nötig wäre, die selbe Menge Klimagase an einem anderen Ort der Welt mit erneuerbaren Energien einzusparen. Ihr eingezahltes Geld wird dann von "Atmosfair" in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse-, Energiesparprojekte in Entwicklungsländer investiert. Bei "Atmosfair" sorgen international anerkannte Kontrollmechanismen und Organisationen, dass die Standards eingehalten werden und ihr Geld an der richtigen Stelle ankommt. Dafür steht auch ihr renommierter Schirmherr Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und ehemaliger Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Klimapuristen mögen recht haben, dass Kompensation noch kein Gewinn für das Klima ist. Fliegen ohne Kompensation allerdings ist ein Verlust für das Klima. In diesem Sinne schauen sie bei www.atmosfair.de nach. Viel Spaß beim Reisen und beim CO2-Kompensieren wünscht ihnen ihr Grüner OV Bottwartal. http://www.atmosfair.de

"..., wenn das Gute liegt so nah..."

In die Ferne schweifen: Das erweitert natürlich den Horizont. Die Erde ist voller Reichtümer. Sie kennenzulernen, das stellt schon eine Bereicherung dar. Aber: Nicht selten geht darüber der Blick für das Gute, das so nahe liegt, verloren.

Versuchen sie es in ihren freien Tagen doch mit der Wiederentdeckung so mancher Kleinode des Bottwartals. Haben sie z.B. in Murr schon einmal die wunderbare Peterskirche aus der Nähe betrachtet oder wenige hundert Meter davon entfernt beim Katz- und Mausbrunnen alle viere von sich gestreckt? Oder wann haben sie das das letzte Mal gemacht?

Wann waren sie in Steinheim zum letzten Mal im Urmenschmuseum und haben sich in die Urzeiten unserer Gattung versetzen lassen? Haben sie etwa noch nie in Höpfigheim auf dem sagenhaften Schlossplatz eine Pause eingelegt?

Oder wann haben sie zum letzten Mal das einzigartige Ambiente rund um das Großbottwarer Rathaus auf sich wirken lassen? Vielleicht waren sie auch noch nie oder schon ganz lange nicht mehr auf dem Wunnensteinturm und haben ihren Blick über das Bottwartal oder hinüber in die Löwenstein Berge schweifen lassen.

Zuletzt: Sie haben in Oberstenfeld die Burg Lichtenberg bisher immer nur von unten angeschaut und noch nie einen Weitblick von dort aus gewagt? Sie kennen etwa die Peterskirche nicht, ein Zeugnis romanischer Baukunst?

Dann wird es Zeit, schnappen sie sich ihr Rad und radeln los. Ganz bestimmt gibt es ganz neue Einblicke in unsere nähere Umgebung - und das auch noch ganz ohne CO2 - Emmissionen! Im Selbstversuch haben wir festgestellt: Jeder Ort im Bottwartal bietet auch eine Fülle leckerer Speisen und Getränke zum Genießen. Unser OV empfiehlt ihnen: Versuchen sie es.

Ferien aktiv und nachhaltig im Bottwartal

Wenn Sie jenseits ihrer "großen" Urlaubspläne noch reizvolle Orte suchen, wo sie Naturerlebnis, gesunde Bewegung und Kultur nachhaltig verbinden wollen, raten wir Ihnen, es doch mal mit unserem Bottwartal zu versuchen. Wir vermuten, dass es selbst für "Ureinwohner" noch etwas zu entdecken gibt.

Versuchen Sie es doch einmal mit dem "Wein-Lese-Weg", der von Marbach bis zum Wunnenstein über 35 km führt. Unterwegs treffen Sie auf 15 Tafeln mit literarischen Texten, z.B. von E. Mörike, L.Uhland, T. Troll. Sie können dies genau so in Etappen machen oder Teile in Rundwanderwegen zurücklegen.

Daneben gibt es weitere verlockende Wanderstrecken mit so bezeichnenden Namen wie "Entdeckungstour durch die Weinberge", "Libellen, Frösche, und weite Wälder", "Auf den Spuren von Urmenschen und Römern".

Oder versuchen Sie es doch einmal mit ausgezeichneten Radtouren durchs Bottwartal, z.B. der "Burgen-Tour" (31,1km), der "Sonnenuhren-Tour" (41,7km), der "Wald- und Weintour" (58,5km), der "Litera-Tour" (76,8km).

Wenn sie das alles nicht an einem Tag schaffen oder es bequemer haben wollen, stehen Ihnen auch noch 2 Freizeitbuslinien an Sonn- und Feiertagen zur Verfügung. Hier können sie kostenlos ihr Rad mitnehmen: Der "WeinKultourer" (Marbach - Steinheim - Großbottwar - Besigheim) und der "Berg- und Talbus" (Aspach- Burg Lichtenberg - Oberstenfeld - Gronau - Prevorst).

Wir Grünen wünschen Ihnen auf ihrer Entdeckungstour "rund um die eigene Haustür" viel Spaß. Ganz detailliert können sie unsere Vorschläge und noch viel mehr einsehen auf der homepage der Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal (www.marbach-bottwartal.de)

Kreistagsfraktion nimmt Arbeit auf

Noch sind wir nicht offiziell in Amt und würden. Dies sind wir erst mit der konstituierenden Sitzung des Kreistags am 19.9. Aber geschafft wird in der nun 16-köpfigen Grünen Kreistagsfraktion (vorher 13 ) trotzdem schon. Am vergangenen Montag, 28.7. trat die neue Fraktion zu ihrer ersten Sitzung zusammen - noch vor der Sommerpause.

Zunächst ging es darum, unsere Grünen Vertreter in die speziellen Gremien des Kreistags zu benennen. Davon gibt es nicht wenige: Z.B. die beschließenden Ausschüsse, also der Verwaltungsausschuss, Ausschuss für Umwelt und Technik, Sozialausschuss, Kultur- und Schulausschuss (KUSA), Jugendhilfeausschuss, dann die Aufsichtsräte der Kliniken, der Abfallverwertungsgesellschaft (AVL), schließlich der Verwaltungsrat der Kreissparkasse und die Verbandsversammlung Zweckverband Strohgäubahn.

Unser Mandatsträger Rainer Breimaier wurde als ordentliches Mitglied in den Sozialausschuss und den AK SGBII entsandt. Im Sozialausschuss ist er zum Sprecher der Grünen bestimmt worden. Neuer und alter Vorsitzender der neuen Fraktion ist Peter-Michael Valet aus Asperg. Seine Stellvertreter sind Brigitte Muras aus Möglingen und Heike Tapken-Brust aus Vaihingen.

Nach der Verteilung dieser Aufgaben ging es an die politische Arbeit. In der kommenden 5-jährigen Amtszeit wollen wir wie bisher auch starke Grüne Akzente in allen politischen Feldern der Kreispolitik setzen.

Wenn Sie Anliegen an die Kreispolitik haben, wenden Sie sich ruhig an unseren Mandatsträger, z.B. über das Telefon oder über unsere homepage www.gruene-bottwartal.de

Grünes Team beim Citylauf im ersten Drittel

Das Team der Grünen belegte beim Citylauf in Ludwigsburg am vergangenen Samstag (12.7.) in der Teamwertung den 58. Platz. 181 Teams erreichten das Ziel. Wir können mit Stolz sagen, dass wir hiermit im vorderen Drittel landeten, was daran lag, dass alle Grünen Starter sportlich alles aus sich herausgeholt hatten. Die äußeren Bedingungen waren dafür wie geschaffen: Vom Wetter (nicht zu warm), über das Publikum (tolle Stimmung), Live-Bands mit ihrem Gratis-Zusatzpush bis hin zum einmaligen Streckenverlauf (Marktplatz! Blühendes Barock!) - alles hat gepasst.

Wir Bottwartäler Grünen haben zu der Teamleistung einen entscheidenden Beitrag geleistet: Alle drei kamen unter die besten 5 Läufer - das sind die, deren Zeiten für das Team gezählt werden.

Neue Amtszeit - neuer Schwung

Noch vor den konstituierenden Sitzungen unserer kommunalen Mandatsträger (Gemeinderat Steinheim 22.7., Gemeinderat Murr 15.7., Kreistag 19.9.) kamen diese am vergangenen Mittwoch in Murr zusammen, um ihre Arbeit in den jeweiligen Gremien vorzubesprechen. Natürlich hat jede Gemeinde ihre ureigenen Themen, für die sie ganz allein die Verantwortung trägt und wo esdann naturgemäß auch keinen Beratungsbedarf von Auswärtigen gibt. Im Falle von Steinheim und Murr liegt der Fall ein wenig anders. Sie bilden einen Gemeindeverwaltungsverband, der für Flächennutzungspläne und für das Wellarium gemeinsam Verantwortung trägt. In diesen Themenfeldern werden wir Grüne eng kooperieren. Durch die Wahlergebnisse topmotiviert gilt für alle :Wir wollen klare, Grüne Akzente setzen,eine aktive Grüne Rolle spielen und Grüne Präsenz zeigen.

Unser wiedergewählter Kreisrat brachte von der ersten gemeinsamen Sitzung der alten und der um 3 Mandate vergrößerten nun 16-köpfigen neuen Fraktion eine erste Zusammenstellung der Themen mit, die auf unserer Kreistagsagenda stehen:

In den kommenden Jahren wird weiterhin der Ausbau der Schuldnerberatung verfolgt, Jobcenter, Eingliederungshilfe, Pflegestützpunkte stehen weiterhin im Vordergrund im Sozialausschuss. Im Jugendhilfebereich liegen die Schwerpunkte auf der Kleinkindbetreuung, dem Allgemeinen Sozialen Dienst sowie auf der Arbeit der freien Träger in vielfacher Hinsicht. Im Bereich Verkehr liegt das Augenmerk auf den Buslinien und der Strohgäubahn. Ebenso sind die AVL, die Kreissparkasse und die Kliniken wichtig für die neue Fraktion der Grünen.

Bottwartäler Grüne am 12.7. beim Citylauf

Ein weiteres Mal nehmen Vertreter der Bottwartäler Grünen am 12.7. beim Citylauf in Ludwigsburg teil. Kein Wunder, denn der Streckenverlauf ist superreizvoll: Von der Wilhelmstraße über den Marktplatz, vorbei am Rathaus, der Bärenweise, durch das Blühende Barock und den Märchengarten bis zum Zieleinlauf vor dem Rathaus in der Wilhelmstraße geht die sehr abwechslungsreiche Strecke. Da kommt jeder auf seine Kosten, der ambitionierte Sportler und der Läufer mit den Augen für das Besondere. Dazu kommt natürlich die tolle Stimmung, die die Zuschauer entlang der Strecke immer wieder entfachen.

Ihr könnt uns aktiv unterstützen, wenn ihr euch unter "Grüne Ludwigsburg" nachmeldet. Das ist möglich am 11.7. von 17 - 19 Uhr und am 12.7. von 15 - 19 Uhr. Weitere Informationen könnt ihr einsehen unter www.ludwigsburger-citylauf.de, vor allem unter dem Button "Info". Zeitlich lässt es sich auch gut mit dem Spiel um den 3. Platz bei der WM koordinieren. Das beginnt um 22 Uhr. Also, los geht´s!

Treffen Grüner Kommunalpolitiker am 2.7.

Die Kommunalwahl am 25.5. hatte für uns Grüne im Bottwartal ein äußerst erfreuliches Ergebnis: Wir konnten die Zahl unserer Gemeinderatsmandate von 3 auf 6 verdoppeln, sind jetzt in 2 Kommunen präsent in der kommunalen Tagespolitik (Steinheim mit 4, Murr mit 2 Mandatsträger). Auch im Kreistag ist das Bottwartal wieder mit einem Grünen vertreten - dieses Mal sogar mit einem Direktmandat.

Es wird eine Menge zu besprechen geben auf dem kommunalpolitischen Treffen am 2.7. um 18 Uhr in Murr, von gemeinsamen kommunalpolitischen Akzenten bis zu einem gemeinsamen politischen Auftritt.

Kommunalwahl: Das Bottwartal wird Grüner!

Natürlich sind die Ergebnisse der Kommunalwahl für uns Grüne im OV Bottwartal ein Grund zum Feiern gewesen und natürlich haben wir es in der letzten Woche (ein wenig) krachen lassen.

Unser OV hat vom Triple geträumt - und hat das Triple geschafft: Wir wollten in Steinheim zulegen. Wir haben zugelegt und ein Mandat dazugewonnen. Wir wollten in Murr in den Gemeinderat einziehen und mit Tayfun Tok und Ellen Mohr-Essig haben wir aus dem Stand gleich zwei Mandate errungen. Und wir wollten im Bottwartal dieses Mal ein Direktmandat für den Kreistag holen. Auch das haben wir mit einem bisherigen Rekordergebnis für uns alle (11% Stimmenanteil) als auch für unseren neuen/alten Mandatsträger Rainer Breimaier (3477 Stimmen) realisiert.

Dabei sind wir ein Teil einer landesweiten kommunalen Erfolgsgeschichte: Die Grünen sind mit neuen Listen in 35 weitere Gemeinderäte in Baden-Württemberg eingezogen. Damit sind wir jetzt in 370 Städten und Gemeinden vertreten. Insgesamt haben wir landesweit 207 Mandate in den Gemeinderäten dazugewonnen und 46 in den Kreistagen. Drei von diesen zusätzlichen Kreistagsmandaten kommen aus dem Kreis Ludwigsburg. Unsere Fraktion hat von 13 auf 16 Mandate zugelegt.

Wir freuen uns über das dazugewonnene Vertrauen und bedanken uns bei allen von Ihnen, die Sie uns das Vertrauen ausgesprochen haben. Die Zeit der Feiern sind vorbei, die Zeit der Arbeit für Sie in den verschiedenen Gremien beginnt jetzt. Ihre Stimmen haben uns eine große zusätzliche Motivation dafür verliehen.

Hurra! Jetzt sind wir 4! Danke!

Wir sagen Ihnen Danke. Danke für ihre 15.878 Stimmen, mit denen Sie uns ihr Vertrauen gegeben haben. Mit diesem nochmaligen Stimmenzuwachs haben Sie uns ein weiteres Mandat anvertraut, zum ersten Mal auch eines in Kleinbottwar. So hat jeder Wohnbezirk unserer Stadt (mindestens) einen Grünen Vertreter im Gemeinderat. In Steinheim sind das wie bisher Petra Möhle und Jürgen Arndt, in Höpfigheim Rainer Breimaier und in Kleinbottwar jetzt Hartmut Schlucke.

Wir freuen uns alle auf das zugewachsene Vertrauen, wollen versuchen auch in den nächsten 5 Jahren alles für Steinheim zu geben und versichern Ihnen für Sie erreichbar zu sein, daheim, per Telefon oder über www.gruene-bottwartal.de.

Bei den Grünen können Sie (nur) gewinnen

Am kommenden Samstag, 24.5. erwarten wir Sie am Steinheimer Wochenmarkt mit einem Gewinnspiel. Ihre Aufgabe: Nennen Sie uns alle 22 Grüne GemeinderatskandidatInnen mit vollem Namen und dem richtigen Listenplatz. Jeder, der das hinbekommt, erhält einen Preis. Und wenn Sie zur Vorbereitung keinen Flyer erhalten haben, melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Sie. Bei uns können Sie was gewinnen. Bis Samstag.

Grüne geben alles - 22 Gründe Grüne zu wählen

Unsere KandidatInnen gaben beim MZ-Triathlon wirklich alles: Die einen beim Wettkampf, die anderen beim Anfeuern und wieder andere bei der Versorgung der Athleten und des Publikums mit  Köstlichkeiten.

Die Devise "Alles geben" hat auch die Amtszeit unserer bisherigen Grünen Gemeinderäte geprägt. So waren sie oft die ersten oder die einzigen, die sich für wichtige Projekte in Steinheim stark gemacht haben. Sie waren die ersten bzw. die einzigen,

> die für einen realisierbaren Standort für die Mensa eintraten

> die für Tempo 30 plädierten beim Umbau der Ludwigsburger Straße

> die frühzeitig für eine Lärmaktionsplanung in Steinheim waren

> die die konzeptionelle Modernisierung des Urmenschmuseums beantragten

> die den Ausbau der Schulsozialarbeit für die Steinheimer Schulen in den letzten Jahren beantragt haben

> die den Teil B der Standardisierten Bewertung der Bottwartalbahn beantragt haben

> die eine Feinstaubmessung als Voraussetzung für die Einrichtung einer Umweltzone in Steinheim

beantragt haben

> die eine Radkommission zur Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr beantragt haben.

Wir sind die einzigen, die alles gegeben haben, bis wir eine paritätisch besetzte KandidatInnenliste aus 11 Frauen und 11 Männern aufstellen konnten. Uns war das wichtig. Wir haben gezeigt: Es geht doch!

Wir haben Ihnen damit 22 gute Gründe geliefert Grüne in den Gemeinderat zu wählen. Eines versprechen Sie Ihnen: Alles geben für Steinheim. Jetzt haben Sie am 25.5. die Wahl: Mehr Grün ist besser für den Gemeinderat,  den Kreistag, Regionalrat, das Europäische Parlament.

So schmeckt Grün: Samstag auf dem Wochenmarkt

Am Samstag wollen wir Ihnen auf dem Wochenmarkt kulinarisch etwas Feines bieten: Leckere Grüne Brotaufstriche, selbstverständlich selbstproduziert. Wir wollen Sie einladen, bei uns auf den Geschmack zu kommen. Ab 8.30 Uhr sind wir für Sie da - natürlich nicht nur mit unseren Leckereien, sondern auch mit unseren GemeinderatskandidatInnen und allerlei Infos. Kommen Sie zu uns, wir freuen uns auf Sie.

Am kommenden Sonntag, 18.5. befindet sich Steinheim wieder im MZ-Triathlon-Fieber. Auch wir gehören zu den Angesteckten, die einen als Teilnehmer (Birgitt Schrode und Rainer Breimaier), die anderen als Fans. Ab 12.30 Uhr finden wir uns am Stand des Waldkindergartens ein. Schön, wenn wir auch Sie dort treffen könnten. Bis dann.

Unsere TOP 10 Ziele für Steinheim

Große Publikumsmassen strömen sicherlich nicht über unseren Wochenmarkt, aber wir haben vergangenen Samstag genug Gelegenheit gehabt, uns und unsere "TOP 10 Ziele für Steinheim" interessierten BürgerInnen vorzustellen und darüber bei Kaffee und selbstgemachtem Hefezopf zu diskutieren.

2 Themen standen dabei im Zentrum: Die Entwicklung der Innenstadt (hier vor allem das Krone-Areal) und der Innenstadtverkehr. Beim 1. Thema kam unser TOP Ziel "aus der Innenstadt ein Nahversorgungszentrum machen" ins Spiel. "Wir könnten hier schon viel weiter sein, wenn nicht eine Gemeinderatsmehrheit vor über 2 Jahren eine inklusive Entwicklung zusammen mit der Diakonie Stetten verhindert hätte", so eine Kernaussage. Trotzdem sehen wir Entwicklungsmöglichkeiten. Diese sind nur nicht so zügig erreichbar. Beim 2. Thema verwiesen wir auf unser TOP Ziel "dem Umweltverbund (Fuß-, Rad-, Bus-, Bahnverkehr) mehr Raum geben" und darauf, dass wir schon seit Jahren eine Lärmaktionsplanung und eine Umweltzone für Steinheim fordern, die mehr Tempo 30 in der Innenstadt möglich machen.

Die Mensa könnte schon viel weiter sein ...

... wenn der Gemeinderat im Mai 2013 dem Vorschlag der beiden Schulrektoren und der Grünen Gemeinderatsfraktion gefolgt wäre, die Mensa als alleinstehendes Gebäude zwischen die Blankensteinschule und die Realschule zu bauen. Dieser Vorschlag bekam damals jedoch nur die 3 Stimmen der Grünen Gemeinderäte", führte Gemeinderat R. Breimaier die interessierten BürgerInnen und KandidatInnen in das Thema ein.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen. "Dank" der explodierten Kosten für die Kombi-Variante Mensa-Stadthalle auf über 15 Mio € musste der Gemeinderat im Dezember die Reißleine ziehen. Eine hohe 6-stellige Summe Planungskosten wurde "in den Sand" gesetzt. "Wir bleiben bei unserer damaligen Linie: Die Mensa muss eine rein schulische Einrichtung sein. Sie muss zentral, zwischen den beiden Schulkomplexen Blankensteinschule und Erich-Kästner-Realschule liegen und wir legen größten Wert auf eine Frischeküche", war das Fazit der Diskussionsrunde. An der Qualität des Essens und der Unabhängigkeit von den Marktzwängen der Caterer wollten die Anwesenden keine Abstriche machen. Jetzt geht es darum, nicht noch weiter Zeit zu verlieren, sondern zügig eine bedarfsgerechte Mensa zwischen den Schulen zu errichten.

Grüne KandidatInnen zur Messeeröffnung

Die Steinheimer Betriebe riefen am Samstag, 26.4. zur Messeeröffnung um 14 Uhr in die Blankensteinhalle. Eine große Schar unserer GemeinderatskandidatInnen folgte dem Aufruf, um sich persönlich ein Bild von der Qualität der Betriebe und deren Teams zu machen, wie es in der Einladung des BdS hieß. "Die Vielfalt, die Qualität der Produkte und die Qualität des Services der Steinheimer Betriebe hat uns sehr positiv beeindruckt", so das Fazit nach unserem Messerundgang.

Frohe Ostern ...

... wünschen Ihnen die Kreistagskandidaten der Grünen. Welche Bedeutung Sie auch immer Ostern für sich persönlich beimessen: Eine konfessions-, religions-, und weltanschauungsübergreifende Bedeutung von Ostern ist der Sieg des Lebens über den Tod, der Sieg des Lebens über alle Bedrohungen. In diesem Sinne von uns allen: Frohe Ostern!

Über 1,5 Mio€ für Ortssanierungen im Bottwartal

Gleich nach seiner Wahl in den Landtag gründete unser Landtagsabgeordneter Daniel Renkonen einen Gesprächskreis aus Vertretern aller Ortsverbände in seinem Wahlkreis. Dieser hat einen informellen Charakter und dient vor allem einem lebendigen Austausch zwischen der Arbeit des Landtagsabgeordneten und Vertretern der Kommunen. Unser Ortsverband Bottwartal ist dort immer vertreten.

In der letzten Runde gab es bei uns aus verständlichen Gründen bei einem Thema nur strahlende Gesichter. Das Land Baden-Württemberg engagiert sich mit über 1,5 Mio€ in die städtbauliche Erneuerung der Bottwartal-Kommunen. Daniel berichtete, dass Steinheim für die Sanierung Stadtmitte mit einem Landeszuschuss von 900.000€ rechnen kann, Murr für die Ortskernsanierung ("Ortskern III") 620.000€ und Oberstenfeld ("Ortskern III") 200.00€. Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass jeder staatlich investierte Euro weitere Investitionen von bis zu acht Euro nach sich zieht, kann man ermessen, welche Wirkung diese Landeszuschüsse nicht nur städtebaulich, sondern auch wirtschaftlich entfalten. Das ist eine gute Botschaft für die Bürger, die Kommunen und das regionale Handwerk.

Beim selben Treffen gab Daniel Renkonen außerdem bekannt, dass das Land für besonders lärmgeplagte Anwohner der  L 1126 (Steinheim) einen Landeszuschuss von bis zu 75% der Gesamtkosten für den Einbau von Lärmschutzfenster gewährt. Informieren Sie sich einfach bei ihrer jeweiligen Gemeinde, welche Möglichkeiten sich Ihnen im Bereich der Sanierung und des Lärmschutzes jetzt bieten.

Kommunale News bei www.gruene-bottwartal.de

Unsere homepage (www.gruene-bottwartal.de) bietet Ihnen einen weiteren Service an: Sie können jetzt dort auch unsere Kreistagskandidaten mit Bild und der dazugehörenden Pressemitteilung unter "Kommunales" und "Kreis Ludwigsburg" finden. Ebenso haben wir unter "Kommunales" die Entwürfe der jeweiligen Wahlprogramme für Sie eingestellt.

Wir wünschen Ihnen beim Stöbern und Schmökern viel Anregungen, natürlich auch Anregungen zu Rückmeldungen an uns.Diese können Sie uns z.B. unter "Kontakte" gleich unmittelbar zusenden. Wir warten darauf.

Bottwartäler Grüne kämpfen um ein Direktmandat

 

Für den Kreistag treten an: 4 Frauen, 3 Männer

Steinheim: Die Bottwartäler Grünen haben auf ihrer Nominierungsveranstaltung im TSG-Vereinsheim in Steinheim für die

Kreistagswahl am 25.5. ein klares Ziel formuliert: Ein Mandat für die Grünen im Wahlkreis 11 (Steinheim, Bottwartal) sollte schon wieder herauskommen, am besten dieses Mal ein Direktmandat. Dem "grünen" Bottwartal kann ein Grüner Kreisrat/Grüne Kreisrätin aus ihrer Sicht nur gut tun.

Nach Ansicht des wieder auf Platz 1 nominierten amtierenden Kreisrats Rainer Breimaier (Steinheim) habe er sich nicht nur in seinem Gemeinderat, sondern auch gemeinsam mit seinen Grünen Kreistagskollegen im Kreistag bisher schon vehement für einen kreisweiten "Landschaftserhaltungsverband" (LEV) eingesetzt, was den einzelnen Kommunen auch im Bottwartal eine spürbare Unterstützung bei Erhalt und Pflege von Steuobstwiesen, bei der Erhaltung von Steillagen und Trockenmauern, bei der Entwicklung von Biotopvernetzungskonzepten gebracht hätte. Dem LEV fehlte im Kreistag bei der entscheidenden Abstimmung genau eine Stimme, was die Bedeutung noch stärkerer Grüner für den nächsten Kreistag unterstreiche.

Grüne KreisrätInnen haben sich in der zu Ende gehenden Amtszeit des Kreistags genau so stark gemacht für die Verbesserung und Verdichtung der kreisweiten Buskonzepte, gerade auch der Nachtbusse, für die Beibehaltung der Grundversorgung auch der kleineren Kreiskrankenhäuser, für eine bessere Wirksamkeit sozialintegrativer Maßnahmen wie Suchtberatung, Schuldnerberatung und Eingliederung Behinderter, für ein starkes kommunales Jobcenter. Wie sehr sich die Grüne Kreistagsfraktion auch erfolgreich für einen nachhaltigen Fremdenverkehr ins Bottwartal eingesetzt haben, zeigt ihr Antrag auf Einrichtung eines Rad-und Wanderbusses mit dem Ttiel "Bottwartäler". Dass es jetzt immerhin einen "Winzerbus" von Marbach über Steinheim, Großbottwar nach Besigheim gibt, ist zum größten Teil der Verdienst des ursprünglich Grünen Antrags.

Bei den jetzt nominierten Grünen KreistagskandidatInnen können die Bottwartäler BürgerInnen fest darauf bauen, dass sie keiner Kirchturmpolitik anhängen. Sie alle treten nicht mit einem beruflichen Interesse an ihre Kreispolitik zuallererst danach auszurichten, was ihrer eigenen Gemeinde, ihrem eigenen Haushalt nützt und was nicht. Die Grünen KandidatInnen wollen sich zuallererst den Aufgaben, die die Möglichkeiten einzelner Gemeinden übersteigen und die daher vom Kreis für alle Gemeinden wahrgenommen werden, zuwenden. Für sie ist Kreispolitik keine verlängerte Gemeindepolitik mit anderen Mitteln. Da sind die Grünen Kreistags - KandidatInnen sicherlich freier als so mancher Bürgermeister. Ein weiterer Reiz der Grünen Liste besteht darin, dass sie die Parität „übererfüllt“ hat: Es treten 4 Frauen und 3 Männer an.

Diese sieben KandidatInnen wollen im Wahlbezirk 11 (Bottwartal-Gemeinden) weiter an einem Grünen Kreis Ludwigsburg arbeiten: 1. Rainer Breimaier (Steinheim, Lehrer), 2. Claudia Canz (Steinheim, Architektin), 3. Tayfun Tok (Murr, Politikwissenschaftler), 4. Stephanie Schmidt (Oberstenfeld, selbständig), 5. Hans Klapka (Steinheim, selbständig), 6. Ellen Mohr-Essig (Murr, Architektin), 7. Monika Haag (Großbottwar, Sekretärin)

Es ist vollbracht: Liste der Murrer Grünen steht

 

Tayfun Tok und Ellen Mohr-Essig führen die Liste an

 

Murr; Die Murrer Grünen haben es geschafft. Ihre Nominierungsveranstaltung vergangene Woche am Mittwoch, 12.3. im Cafe Mille Miglia erbrachte eine Kandidatenliste, die die Versammlung mit Stolz erfüllte. Dreizehn KandidatInnen bieten die Grünen in Murr auf. Mit ihnen wollen sie es schaffen, in den Murrer Gemeinderat einzuziehen.

In allen Begrüßungsreden war die Rede davon, dass diese Nominierungsveranstaltung ein historisches Ereignis für die Grünen im Bottwartal darstellt. In der Tat: Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Ortsverbands und der Gemeinde Murr bewerben sich die Grünen um Gemeinderatsmandate in Murr. Da ließ es sich auch der Grüne Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen nicht nehmen bei diesem Akt dabei zu sein und sich mit einem anerkennenden und anspornenden Grußwort an die Wahlversammlung im vollbesetzten Nebenraum des Mille Miglia zu wenden.

Bevor sich die einzelnen KandidatInnen persönlich und politisch der Wahlversammlung vorstellten, ließ Tayfun Tok seinen Gedanken über das Ergebnis der Kandidatensuche freien Lauf: “Natürlich war die Kandidatensuche eine Menge Arbeit und natürlich können wir nicht auf die gleiche Basis wie andere in Murr etablierte politische Gruppierungen zurückgreifen. Aber am Ende zählt das Ergebnis. Das Ergebnis, die Liste und vor allem ihre Qualität macht mich unendlich stolz.“ So bedankte er sich bei jeder Kandidatin und bei jedem Kandidat für den Mut sich zum ersten Mal um das Vertrauen der Murrer BürgerInnen zu bewerben. Tayfun Toks besonderer Dank ging an Ellen Mohr-Essig, der es gelang, Frauen für die Grüne Murrer Liste zu begeistern.

Ein Gewinner stehe jetzt schon fest, waren die beiden überzeugt. Das sei die Murrer Bürgerschaft, die am 25.5. nun aus einem noch breiteren Spektrum an politischen Grundpositionen und Persönlichkeiten auswählen könne. Demokratie lebe von der Vielfalt der Angebote. Wenn man sich das Spektrum der Murrer Wahlergebnisse bei übergeordneten Wahlen anschaue, wisse man, dass es in Murr ein beträchtliches Potential für die Grünen gebe. Wenn es optimal laufe, könnten deshalb auch zwei Sitze möglich sein.

Bei ihrer Selbstvorstellung machten die KandidatInnen klar, dass sie für frischen, grünen Wind in Murr sorgen wollen und lieferten dafür gleich einige Felder, wo sie das verwirklichen wollen: Die Entwicklung einer nachhaltigen Lebensqualität in Murr im Einklang mit der Natur, Aufbau innerörtlicher Alterternativen zum Autoverkehr, eine grünere und schönere städtebauliche Gestaltung der Innenstadt, Ausbau der Jugendsozialarbeit, Verbesserung des Freizeitangebots. Alle diese Punkte sollen auch in Wahlprogramm der Murrer Grünen einfließen.

Diese 13 KandidatInnen bewerben sich für B´90/Die Grünen um das Vertrauen der Murrer BürgerInnen und damit für Gemeinderatsmandate: 1. Tayfun Tok (Politikwissenschaftler), 2. Ellen Mohr-Essig (Architektin), 3. Stephan Ludwig (Student), 4. Sercan Tatar (IT-Consultant), 5. Michael Schimmack (Musiklehrer), 6. Anna Gampe (Azubi zur Gemüsegärtnerin), 7. Timo Simgen (Elektrotechnikermeister), 8. Zafer Gözlü (Fahrzeuglackierermeister), 9. Serat Alten (Industriemechaniker), 10. Alexandra Stöhr (Sekretärin), 11. Julia Wurster (Fertigungsplanerin), 12. Stefan Eysermans (Gärtnermeister), 13. Otto Hartmann (Bundesbahnbetriebsinspektor a.D)

 

 

 

 

 

 

Grüne nominieren 11 Frauen & 11 Männer

 

Grüne wollen ein starkes Angebot für Steinheim sein

Steinheim; Die Steinheimer Grünen haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat am Donnerstag 27.2. nominiert. Es ist den Steinheimer Grünen nicht nur gelungen, ihre Liste für die Kernstadt Steinheim und die Ortsteile Kleinbottwar und Höpfigheim komplett zu besetzen, sondern sie auch insgesamt paritätisch aus 11 Frauen und 11 Männern zusammen zu setzen. Damit haben sie nicht nur ihre eigene interne Vorgabe verwirklicht, sondern auch die „Soll“- Bestimmung des neuen § 9 Abs. 6 Kommunalwahlgesetz: „Männer und Frauen sollen gleichermaßen bei der Aufstellung eines Wahlvorschlags berücksichtigt werden.“

„Wir sind hochzufrieden, dass uns die paritätische Zusammensetzung unserer Liste gelungen ist. Für uns war das von Anfang an eine Zielvorgabe, die wir unter allen Umständen erreichen wollten“, machte Rainer Breimaier, OV-Vorsitzender, bei der Nominierungsveranstaltung deutlich. Natürlich sei es auch eine urgrüne Forderung, dass Männer und Frauen sich auch das politische Feld gleichberechtigt teilen, aber dafür müsse man auch die Rahmenbedingungen so umstrukturieren, dass aus einer Forderung Wirklichkeit werden kann. So hätten die amtierenden Gemeinderäte und die Verantwortlichen im OV alle Kraft und Energie daran gesetzt, Frauen den Einstieg in die aktive Kommunalpolitik zu ermöglichen. „Familienarbeit, Berufsarbeit und politische Arbeit ist für viele Frauen noch nicht vereinbar. Es ist uns gelungen, bei unserer Kandidatensuche die richtigen Brücken zu bauen. Darauf sind wir stolz“, so der OV-Vorstand.

Die paritätische Zusammensetzung der Liste sei aber nicht ihre einzige Qualität. Nahezu alle Altersschichten seien vertreten vom 18-jährigen bis zum 59-jährigen, so dass unterschiedliche altersspezifische Blickwinkel auf Steinheim vertreten sind. Die Palette der Bildungs- und Berufsfelder habe bei den KandidatInnen eine selten große Spannbreite. Sie gehe von der Erzieherin und bis zum Maschinenbautechniker, vom Schüler und Auszubildenden bis zum Lehrer, vom Werkzeugmacher bis zum IT-Berater, von der Einzelshandelskauffrau bis zum Diplomingenieur, von der Bibliothekarin bis zum Karosseriebauer, von der Sachbearbeiterin bis zum Informatiker, von der Kulturreferentin bis zum Mechanikermeister, von der Bankkauffrau bis zur Sozialpädagogin, vom Eventmanager bis zur Heilpraktikerin. Diese äußerst große Spannbreite sorge für sehr unterschiedliche berufsspezifische Blickwinkel auf Steinheim.„Wir haben KandidatInnen, die eine aktive Rolle als Eltern in unseren Erziehungs- und Bildungseinrichtungen spielen oder KandidatInnen, die in unseren Kirchen und Vereinen tätig sind, die sich in Migrantenmilieus auskennen“, zeigte sich der OV-Vorstand angetan ob der vielfältigen Qualitäten der Grünen Gemeinderatskandidaten in Steinheim. Allen gemeinsam sei aber, dass sie ein so starkes Angebot der Grünen für die SteinheimerInnen sein wollen, so dass diese die Position der Grünen im Gemeinderat durch die Ergebnisse der Kommunalwahl am 25.5. stärken. Die KandidatInnen der Grünen im einzelnen sind für die Kernstadt Steinheim: Petra Möhle, Jürgen Arndt, Constanze Keppler, Philip Hammerle, Dagmar Müller-Roth, Andre Siedler, Dina Fattibene Kling, Bernhard Schuler, Daniela Lukhaup, Beatrix Hellwage-Rathgeber, Sascha Ley, Birgitt Schrode, Michael Schulze, Ute Horenburg. In Kleinbottwar kandidieren: Hartmut Schlucke, Andreas Grill, Andrea Fink, Rainer Simon. In Höpfigheim treten an: Rainer Breimaier, Regina Nowacki, Hans Holzwarth, Ivonne Ritter.

Renkonens Halbzeitbilanz

Grün-Rot regiert seit mehr als zweieinhalb Jahren unser Baden-Württemberg. Das ist für unseren Wahlkreisabgeordneten Daniel Renkonen ein sehr guter Grund eine Broschüre herauszugeben, in der er eine Halbzeitbilanz der Regierung und seine eigene darstellt. Diese Broschüre wird Ihnen diese Tage in den Briefkasten gelegt.

Darin zeigt Daniel, wie die neue Politik von Grün-Rot sich in verschiedenen Politikfeldern gerade auch bei uns positiv ausgewirkt hat. So gibt es für die Energiewende bei uns ganz neue Optionen. Die Blockade bei der Windkraft ist weg. Das Klimaschutzgesetz reduziert mit all seinen konkreten Maßnahmen den CO2- Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 25%. Beim Verkehr gilt: Mehr Vorfahrt für Bahnen, Busse und Radfahrer. Konkret: Die Gelder für den Umweltverbund werden erhöht. So manche Kommune auch bei uns durfte sich über die 50%-ige Kostenbeteiligung des Landes bei Radwegen freuen.

Grün-Rot geht es beim Straßenbau nicht vorrangig um neue Projekte, sondern darum den Sanierungsstau bei Straßen und Brücken abzubauen. Daniel listet dabei die Projekte in unserer Umgebung auf. Unter der Überschrift "Natur schützen - Kulturlandschaft bewahren" erwähnt er nicht nur die erstmalige Einrichtung eines Nationalparks, sondern auch die zusätzlichen Fördermittel für den Steillagen-Weinbau. Daniel kommt auf insgesamt 12 Ortskernsanierungen in seinem Wahlkreis, für die das Land Mittel zur Verfügung gestellt hat.

Zuletzt geht es Daniel um die Entwicklung bei den Kindertagesstätten und Schulen. Hier profitiert jede Kommune auch bei uns ganz konkret davon, dass das Land z.B. seit 1.1. 2014 68% der Betriebskosten für die Kleinkindbetreuung übernimmt oder z.B. ein Drittel der Kosten für die Schulsozialarbeit trägt. Mit der Gemeinschaftsschule ergeben sich ganz neue Chancen, sowohl für unsere Kinder, als auch für die Kommunen als Schulstandorte.

Sie werden feststellen, dass sich diese kompakte Halbzeitbilanz gut lesen lässt.

Neujahresempfang Grüne KV Ludwigsburg

Fritz Kuhn ist der erste Grüne OB unserer Landeshauptstadt Stuttgart und so war er es auch nicht zufällig, der den Inhalt des Grünen Neujahrsempfangs am 22.1. im Ludwigsburger Kulturzentrum vorgab. Schließlich stehen am 25.5. die Kommunalwahlen an.

Fritz legte dar, was für ihn der Markenkern Grüner Kommunalpolitik ist: Es geht darum, dass die Städte nachhaltig werden, nicht auf dem Papier, sondern in der Realität. Ökologisches Handeln, soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit müssten so zusammenwirken, dass sozusagen gemeinsame Produkte entstehen.

Er deklinierte das am Beispiel der Energieeffizienz durch. Die Städte haben einen großen Spielraum, Energieeffizienz durchzusetzen. Das bringt dem Klima, dem Menschen, der Umwelt enorm viel, wenn Energie nicht verbraucht, sondern eingespart wird. Die Kommunen könnten z.B.dafür sorgen, dass Privatpersonen finanzielle Erleichterungen bekommen, wenn sie ihr Haus energetisch sanieren wollen. Eine solche Fördermaßnahme schaffe darüber hinaus regionale Arbeitsplätze, Aufträge fürs Handwerk und sorge für günstigeren Wohnraum auch nach einer Sanierung. Fritz Kuhn rief dazu auf, die Spielräume für eine solche nachhaltige Kommunalpolitik auch zu nutzen. Damit traf er den Nerv seiner Zuhörer, zumal unter ihnen viele kommunale Mandatsträger zu sehen waren.

Jürgen Walter (Staatssekretär BaWü) lenkte den Blick in seiner Rede auf Europa. Auch dafür ist der 25.5. ein wichtiges Datum: Die Wahlen zum Europaparlament sind ebenfalls an diesem Tag. Hier kommt es darauf an, die positive Rolle Europas für unser Land hervorzuheben: "Gerade unsere Region profitiert wie kaum eine zweite von der EU"

Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurden zuletzt noch die Preisträger des "Armin-Zeeb-Preises" vorgestellt. Der erste Preis ging an die BUND-Jugend aus Ensingen. Hier lernen Kinder den Umgang mit der Natur. Der zweite Preis ging an den Verein "Internationaler Garten Ditzingen". Menschen unterschiedlichster Herkunft arbeiten hier zusammen

 

 

Auf ein Grünes 2014!

 

Das Wetter hat sich bei unserem Silvesterlauf von seiner allerbesten Seite gezeigt. Sonne und Plustemperaturen haben so manchen von uns animiert alles zu geben, Bestzeiten aufzustellen oder einfach die gigantische Atmosphäre bei diesem einmaligen Laufevent vor etwa 20.000 Zuschauern zu genießen. Im Ziel hat sich unser Grünes Läuferteam wieder zusammengefunden, um das Erreichen des Ziels kräftig zu feiern.

Unser vom Ortsverband Bottwartal einberufenes Team stieß dann in einer zweiten Feierrunde gleich auf das neue Jahr an gemäß unserem Motto: Auf ein Grünes 2014! Natürlich waren wir in Gedanken dabei schon bei den Kommunalwahlen und den Europawahlen, für die wir uns beim Silvesterlauf schon mal warm gelaufen haben.

Der Grüne Neujahrsempfang ist in diesem Jahr am 22.1. 2014 ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum in Ludwigsburg (Wilhelmstraße 19/1. Wir freuen uns, dieses Jahr als Redner unseren

Staatssekretär Jürgen Walter MdL und vor allem Fritz Kuhn (OB Stuttgart und Mitglied des Landesvorstandes) begrüßen zu dürfen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt wie gewohnt: Wein von Schmalzried und Schlemmereien vom Katz. Es erwartet uns ein anregender Abend mit Gästen, Freunden und Mitgliedern. Der Kreisvorstand, die Ortsverbände, sowie alle Mandatsträger vom KV Ludwigsburg freuen sich auf Euer/Ihr Kommen.

Renkonen zur Halbzeit: Gut im Spiel, viel geschafft

 

"Grün-Rot ist als Reformregierung angetreten. Zur Halbzeit können wir sagen, dass wir gut im Spiel sind und viel geschafft haben", so eröffnete der Grüne Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen seine Halbzeitbilanz am 14.11. im TSG-Vereinsheim in Steinheim. In vier Feldern sei der Reformbedarf eklatant gewesen: Bildungspolitik (Schieflage des dreigliedrigen Bildungssystems), Verkehrspolitik (u.a. Sanierungsstau), Energiewende (Blockade der Windkraft) und Finanzen (Haushalt mit einem strukturellen Defizit von 2,5 Mrd.€)

Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule hat die Regierung nicht nur eine Schulform gefunden, die eine Antwort auf die rückgängigen Schülerzahlen bedeutet, sondern die auch für eine neue Lernkultur steht, die den Bildungserfolg nicht von der sozialen Herkunft der Eltern abhängig macht. Die vielen Anträge aus dem Land zeigen, dass immer mehr Kommunen auf diese Schulform setzen.

Die Mittelumschichtung vom Straßenneubau zur Sanierung und zum ÖPNV hin stärkt nicht nur die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Verkehrsnetzes, sondern setzt genau die Impulse, die eine nachhaltige Mobilität braucht. Hier brachte Renkonen auch gleich einen Plan für die zweite Halbzeit mit: Das Ziel, jede Kommune an den ÖPNV anzuschließen wird noch energischer angegangen wie auch das "Landesticket", das es ermöglichen soll, eine Fahrkarte in Baden-Württemberg zu lösen, die für alle 22 Verkehrsverbünde gilt.

Ganz deutlich wurden die Reformen bei der Energiewende. Das geänderte Landesplanungsgesetz löst die Blockade bei der Windenergie, das Klimaschutzgesetz gibt klare Einsparquoten, das geänderte Wärmegesetz forciert die Bereitstellung von Wärme durch erneuerbare Energien.

Zuletzt stellte Renkonen fest, dass Grün-Rot immerhin schon 1 Mrd. des von den Vorgängerregierungen geerbten Haushaltsdefizits abgebaut hat.

Nach einer sehr engagierten Diskussion wurde Daniel Renkonen mit viel Power-Riegeln und dem Wunsch verabschiedet, mit viel Erfolg die zweite Halbzeit anzugehen.

 

 

 

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